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 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

>> Statistik
 
 



 

  November  2006
   

News <25.11.2006>

  ++ Einfach nur noch lächerlich! - Heimniederlage gegen Freiberg

Von drei Siegen in Serie zum Jahresausklang hatten sie beim SV Waldhof vor der Partie gegen den SGV Freiberg fantasiert und doch im Endeffekt leider wieder einmal vergessen, dass großen Tönen außerhalb des Platzes auch entsprechende Taten auf dem Spielfeld folgen sollten.

Was im Endeffekt bleibt, ist der wohl peinlichste Auftritt der blau-schwarzen Oberliga-Profis in dieser Saison, der umso schwerer wiegt, wenn man berücksichtigt, dass mit dem SSV Ulm sowie dem Heidenheimer SB zwei unmittelbare Tabellennachbarn (das Wort "Aufstiegskonkurrenten" verbietet sich hier) jeweils Niederlagen einstecken mussten und man mit einem Dreier hätte aufschließen können.

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News <18.11.2006>

  ++ Mit Volldampf Richtung Mittelmaß! - Nur Unentschieden in Gmünd

Was hatten Sie beim SV Waldhof vor der heutigen Partie in Gmünd nicht alles für markige Worte von sich gegeben, um den Willen zum zweiten und so immens wichtigen Auswärtsdreier in der laufenden Saison nach außen hin zu demonstrieren. So sprach Coach Steffen Menze davon "den Bock umstoßen" zu wollen, derweil Georgi Donkov, noch einer der besseren Akteure in den vergangenen Wochen, den Fans versprach, dass sich die Mannschaft auf dem Platz "zerreißen" werde.

Nun, dass man allein mit großen Tönen noch keine Spiele gewinnt, haben die Herren Oberliga-Profis dann heute wieder einmal  90 Minuten eindrucksvoll demonstriert. Gerade mal 352 zahlende Zuschauer hatten sich in der Gmünder Sportanlage "im Schwerzer" eingefunden und die einheimischen Anhänger unter ihnen konnten letztendlich einen vor der Partie vielleicht gar nicht für möglich gehaltenen Punkt für ihr im Abstiegskampf befindliches Team bejubeln.

Georgi Donkov hatte die Blau-Schwarzen zwar in der 61. Spielminute mit seinem siebten Saisontreffer in Führung gebracht, doch zwei Minuten vor dem Abpfiff zeigte die blau-schwarze Defensive dann erneut, dass sie derzeit alles andere als sattelfest ist. Ein Freistoß für(!) den SV Waldhof kurz hinter der Mittellinie wird von der Gmünder Verteidigung abgefangen und einfach weit nach vorne geschlagen. Die anschließende Flanke kann dann der gerade von der A-Jugend in den Oberliga-Kader beförderte Grampes aus ungefähr elf Metern freistehend(!) per Kopf versenken.

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News <13.11.2006>

  ++ Historischer Jahreskalender von Pro Waldhof

Von Pro Waldhof erreichte uns heute die folgende Meldung, welche wir gerne veröffentlichen:

"Passend zum 100 jährigen Geburtstag des SVW hat PRO Waldhof e.V. einen historischen Jahreskalender für das Jahr 2007 aufgelegt. Dieser ist streng auf 250 Exemplare limitiert und kann ab sofort gegen VORKASSE
verbindlich vorbestellt werden. Für PRO Waldhof Mitglieder sind 2 Kalender pro Person reserviert. Sollten diese bis zum 20.11. nicht bestellt werden, verfällt die Reservierung.

Der Kalender ist in Din 3 und in Hochglanz auf 250g pro m2 Papier gedruckt. Er ist mit einer silbernen Metallspindel gerändelt. Eingefasst ist er zwischen einem transparenten Sichtschutz und einem
dicken Rückblatt. Ein Preview findet man hier:

http://www.pro-waldhof.de/pro-pics/392.html

Bestellt werden kann bei robert.schmidt@pro-waldhof.de. Nach Erhalt des Geldes wird ein Kalender für die zahlende Person reserviert und ausgeliefert, sobald wir die Kalender haben, spätestens zum 25.11 (Freiberg- Heimspiel ).

Der Kalender kostet 15,- für Mitglieder und 20,- für nicht Mitglieder. Zahlen kann man bar bei allen Ansprechpartnern sowie online.

Bankverbindung Pro Waldhof e.V. :

Postbank Stuttgart

Kto.Nr.: 413924700

BLZ: 600 100 70

Ein Postversand ist bei Portoübernahme möglich."

 

News <11.11.2006>

  ++ Spitzengruppe Adé! - Glückliches Remis gegen Heidenheim

Die Vorzeichen vor der heutigen Partie waren klar: Vier Oberliga-Begegnungen hatte die erste Mannschaft der Blau-Schwarzen bis dato gegen die Gäste um den Ex-Waldhöfer Frank Schmidt absolviert und hieraus die stolze Anzahl von insgesamt null Punkten erwirtschaftet. Wollte man also nach dem peinlichen Auftritt im Derby gegen den VfR Mannheim heute die Heimserie ausbauen und zudem endlich einmal den Rückstand zur Spitzengruppe der Oberliga verringern, mussten unbedingt drei Punkte her.

Zumindest was die Aufstellung betrifft, hatte Waldhof-Coach Steffen Menze zur Attacke geblasen, den in der Startformation befanden sich mit Sascha Ropic, Georgi Donkov sowie Sebastian Göbig gleich drei Spitzen. Neu im Kader befand sich zudem Alessandro da Silva, der nach erneut monatelanger Verletzungspause zu seinem siebten Einsatz seit August 2005(!) kam und im Mittelfeld für Impulse nach vorne sorgen sollte. Für ihn rückte Christian Schilling ins rechte Mittelfeld.

Nur wenige Sekunden waren gespielt, das zeigten die als Tabellenführer angereisten Gäste, dass sie auch diesmal auf drei Punkte im Carl-Benz-Stadion aus waren. Die kollektiv im Tiefschlaf befindliche Abwehr der Blau-Schwarzen ließ nach einem langen Ball in den Strafraum Mauro Macchia völlig ungehindert an den Ball kommen und dessen anschließender Heber über den herauseilenden Christopher Gäng konnte der zurückgeeilte Bernd Eigner soeben gerade noch von der Linie befördern und zur Ecke klären. Warum einige Herren in Blau-Schwarz in einem Spitzenspiel jedoch derart schlafmützig und unkonzentriert aus der Kabine kommen, muss man als Fan wohl nicht verstehen.

Immerhin zeigten die Blau-Schwarzen im Anschluss daran, dass sie durchaus gewillt waren, die nicht gerade erfolgreichen letzten beiden Begegnungen vergessen zu machen und starteten nun ihrerseits die ersten Gehversuche in Richtung Strafraum des HSB. Sechs Minuten waren dann absolviert, da hätte es beinahe im Kasten der Gäste eingeschlagen. Nach einem Zuspiel des erneut äußerst fleißigen und ungemein lauffreudigen Georgi Donkov befördert Sascha Ropic den Ball in die Mitte und dort fälscht ihn der Heidenheimer Gmünder an den eigenen Torpfosten ab.

Auch in der Folgezeit bemühten sich der SV Waldhof, stellenweise spielerisch und technisch sogar äußerst ansehnlich, zwar das Offensivspiel zu forcieren, jedoch kam die Menze-Truppe zu keiner klaren Torchance, da entweder der letzte Pass in die Spitze nicht ankam, der Ball leichtfertig am Strafraum vertändelt oder aber im Abschluss viel zu lange gezögert wurde. Auf der Gegenseite blieben die Gäste mit ihren schnell vorgetragenen Kontern gegen eine unsicher und wackelig wirkende SVW-Defensive jedoch immer gefährlich und kamen in der 20. Spielminute zur nicht unverdienten Führung. Nach einem erneut missglückten Angriffsversuch des SVW überlistet der Heidenheimer Seskir die viel zu weit aufgerückte Abwehrkette mit einem langen Ball auf die rechte Seite, von dort befördert Bagceci das Leder in die Mitte, wo dann der völlig freistehende Mauro Macchia keinerlei Mühe hatte, per Flachschuss aus ca. 10 Metern zu vollstrecken.

Von da an war es dann leider völlig vorbei mit der blau-schwarzen Herrlichkeit, denn nun lief, bis auf unzählige Fehlpässe und Missverständnisse, so gut wie gar nichts mehr in Richtung Gäste-Tor, so dass einem die drei Spitzen, die sich viel bewegten, jedoch vergebens auf irgendwelche vernünftigen und verwertbaren Zuspiele warteten, fast schon leid tun konnten. Ganz anders die Gäste, die sich nun, verständlicherweise, immer mehr auf Konter beschränkten und dabei stets brandgefährlich blieben. So hätte Seskir fünf Minuten vor der Pause eigentlich freistehend im Strafraum das 0:2 machen müssen, doch konnte Bernd Eigner, noch der beste Akteur in einer indiskutablen SVW-Defensive, sich gerade noch in den Schuss werfen und den Ball so an den Pfosten ablenken.

Anschließende "Wir-woll'n-euch-kämpfen-sehen"-Sprechchöre und letztendlich gellende Pfiffe und laute Unmutsbekundungen begleiteten die Herren Oberliga-Profis in Blau-Schwarz dann anschließend bei ihrem Gang in die Kabine.

Was den Herrschaften dann dort in der Pause an Getränken auch immer eingeflößt worden sein mag, einen leistungsfördernden oder gar Aufwach-Effekt führte es bei den Blau-Schwarzen leider nicht herbei, denn die kamen ebenso schlafmützig und unkonzentriert aus den Katakomben wie bereits in Halbzeit eins.

Nur zwei Minuten waren nämlich absolviert, da tauchte wiederum ein Heidenheimer Akteur völlig frei vor Christopher Gäng auf, setzte das Leder jedoch neben den linken Pfosten. Für Verwirrung sorgte dann der zeitweise unsicher leitende Unparteiische Hipp aus Karlsruhe, der anschließend auf Strafstoß für die Gäste entschied, da er zuvor ein Handspiel von Daniel Bogdanovic im Strafraum gesehen haben wollte. Eine Ansicht, mit der er zu diesem Zeitpunkt wohl völlig alleine im Stadion dastand. Nach dem Handspiel hatte Hipp dann zunächst auf Vorteil entschieden und die Begegnung weiterlaufen lassen, um nach erst nach(!) der vergebenen Torchance auf Elfmeter zu entscheiden! Wie dem auch sei: Nach einigen, natürlich sinnlosen Protesten der SVW-Akteure, war es anschließend dann ausgerechnet Frank Schmidt, der an alter (und damals äußerst erfolgloser) Wirkungsstätte seine Farben mit 0:2 in Front brachte.

Nun schienen bei den Blau-Schwarzen alle Dämme gebrochen zu sein, denn in der Folgezeit ergab sich das Team augenscheinlich in sein Schicksal und taumelte vollkommen hilflos, ohne jede Moral oder Motivation die Begegnung doch noch herumzureißen und offenbar nur noch auf den "Fangschuss" der Gäste wartend, über den Platz. Daher war es für Heidenheim ein leichtes, die Partie nun vollends an sich zu reißen und quasi im Minutentakt zu Torchancen zu kommen. So leistete sich der an diesem Tag völlig indisponierte Bogdanovic einen Ballverlust der Marke "peinlich" im eigenen Strafraum und die anschließende Flanke köpfte der Heidenheimer Bagceci freistehend aus fünf(!) Metern über das Tor. Einzig und alleine der Heidenheimer Nachlässigkeit im Angriff hatten es die Blau-Schwarzen in dieser Phase zu verdanken, dass der Gegentorzähler nicht bereits bei drei oder vier Treffern ausschlug.

Dass Fans ein feines Gespür dafür haben, ob ihre Mannschaft auf dem Platz wirklich alles gibt, oder nur alibihaft und ohne sich auch nur im Ansatz zu verausgaben über das Grün stolpert, bewiesen nun auch die Fans des SV Waldhof, die mit Sprechchören wie "Wir sind Mannheimer und ihr nicht!" oder "Wir haben die Schnauze voll!" ihren Unmut lautstark äußerten. Und dem nicht genug; Ca. 70 Minuten waren in diesem Trauerspiel absolviert, da stürmte eine große Zahl von Fans die Haupttribüne und versuchte zunächst, glücklicherweise erfolglos (eine Platzsperre hätte wohl grüßen lassen!), über die Zäune auf den Rasen zu gelangen, um dann doch auf dem Aufgang zu bleiben und von dort die genannten Sprechchöre anzustimmen.

Dies schien die zuvor noch chloroformiert wirkenden Herren in den blau-schwarzen Gewändern nun zumindest etwas anzutreiben und so schafften sie in Spielminute 75 etwas, das man ihnen an diesem Tag am wenigsten zugetraut hatte: einen Treffer! Nach einem Freistoß des eingewechselten Hakan Atik (er war wegen einer Rippenprellung aus dem VfR-Spiel zunächst auf der Bank geblieben) kommt der Ball im Strafraum-Gewühl zum ebenfalls eingewechselten Ekoto-Ekoto (jawohl, genau jener Herr, der vor einigen Wochen noch demotiviert mit dem Fußball aufhören wollte!) und dieser hat keine Mühe aus kurzer Distanz per Gewaltschuss zu vollstrecken.

Dies läutete sie nun endlich ein, die Waldhöfer "Zeit des Erwachens", denn in der Folgezeit besannen sich die Blau-Schwarzen endlich wieder einmal auf lange vermisste Tugenden wie Kampf, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft und wurden, nun angetrieben von den Fans, zwei Minuten vor dem Abpfiff für ihre, zumindest kurzzeitigen Mühen, doch noch belohnt: Einen Eckball von Alessandro da Silva schädelte Georgi Donkov aus kurzer Distanz zum alles in allem äußerst glücklichen Ausgleich in die Maschen. Kurz darauf dann noch eine Gelegenheit für den stark aufspielenden Hakan Atik, der jedoch einen Freistoß aus aussichtsreicher Situation (linkes Strafraumeck) neben das Tor setzte, anstatt ihn in die Mitte zu befördern.

Fazit: Ein Remis, das aus der Sicht beider Teams aus unterschiedlichen Gründen wie eine Niederlage angesehen werden muss. Für den SV Waldhof, weil man abermals nicht imstande war, den Anschluss an die Tabellenspitze herzustellen und immer weiter hinter die Tabellenführung zurückfällt und für den Heidenheimer SB, weil die Gäste die Partie eigentlich schon nach Hause gebracht hatten und letztendlich noch den Ausgleich hinnehmen mussten.

Was die Blau-Schwarzen anbetrifft, so muss man sich im Herbst 2006, wie schon in den letzten beiden Oberliga-Jahren zuvor zu diesem Zeitpunkt, fragen: Quo Vadis, SV Waldhof? So wie es, zumindest derzeit, aussieht, leider in eine fünfte und wegen der Regionalliga-Reform anschließende sechste Saison in der Oberliga, die dann wohl das altehrwürdige Stadion am Alsenweg erleben wird.

Für die Oberliga-Spitze jedenfalls, das hat nicht erst wieder die heutige Partie eindrucksvoll gezeigt, ist die von Menze, Gaudino & Co. zusammengestellte Mannschaft einfach zu schwach! Wer zuerst im Derby gegen den VfR Mannheim und nun im heutigen Spitzenspiel gegen den Tabellenführer zeitweise derart emotionslos und ohne jede Leidenschaft und Motivation über den Platz stolpert, hat in der Regionalliga nichts, aber auch gar nichts verloren!

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News <04.11.2006>

  ++ Das ist zu wenig! - Torloses Remis in müdem Derby

Die Rollen vor diesem 126. Mannheimer Derby waren eigentlich klar verteilt. Auf der einen Seite der SV Waldhof, der gewinnen musste, um nicht noch weiteren Boden in Richtung Tabellenspitze zu verlieren und auf der anderen Seite die Rasenspieler, welche nach drei Niederlagen in Serie ebenfalls dringend auf Punkte angewiesen waren. Beste Voraussetzungen also für eine unterhaltsame und spannende Partie, sollte man jedenfalls meinen.

Was jedoch beide Teams den immerhin 3.600 zahlenden Zuschauern im Rhein-Neckar-Stadion anschließend zu bieten hatten, das hatte mit Fußball im eigentlichen Sinn leider nur in den seltensten Momenten etwas zu tun.

Zum Spiel: Der SV Waldhof begann im Vergleich zum Heimsieg gegen Hoffenheim II mit einer Änderung: Victor Oppong rückte für Evans Wise in die Startformation und agierte auf der linken Seite der Vierer-Abwehrkette.

Nach einigen Minuten die man unter die Kategorie "Abtasten" einordnen konnte, kamen zunächst die Gastgeber besser ins Spiel und hatten in Spielminute 7 ihre erste gute Gelegenheit, als ein Freistoß des Ex-Waldhöfers Viktor Göhring nur knapp das Tor verfehlte. Auch die nächste erwähnenswerte Chance der Partie gehörte in der 19. Spielminute dem VfR. Eine Hereingabe von Timo Dörflinger, den die SVW-Abwehr kaum in den Griff bekam, unterlief Christian Dausel, Abedin Krasniqi legte den Ball auf den freistehenden Timo Dörflinger ab und dessen Schuss aus ca. 15 Metern konnte letztendlich Christopher Gäng nur im Nachsetzen festhalten.

Und der SV Waldhof? Tja, die einzigen "Chancen", wenn man sie denn als solche bezeichnen konnte, die die Menze-Elf ihren Fans zunächst anzubieten hatte, bestanden aus einem Schuss der Marke "Rückgabe" von Michael Bodnar sowie einem Schussversuch von Sascha Ropic, der das Tor jedoch meilenweit verfehlte. Ansonsten präsentierten sich die Herrschaften in Blau-Schwarz in ihren Offensivbemühungen zunächst nur einfalls- und ideenlos. Seinen Anteil hieran hatte auch Patrick Marschlich, der in der ihm zugedachten Mittelfeldrolle überfordert wirkte und kaum einmal einen Zweikampf gewann oder ein passables Anspiel zustande brachte. Ganz schlimm die Standards und hier die Eckbälle, die, egal wer sich hieran nach der Anicic-Suspendierung auch versuchte (Bodnar, Asaeda, Marschlich), konsequent nur zum Gegner oder ins Niemandsland befördert wurden.

Nach ca. 30 Minuten fand dann auch der SV Waldhof besser ins Spiel und forcierte deutlich seine Aktionen in Richtung Gehäuse des VfR, ohne jedoch zu irgendwelchen nennenswerten Chancen zu kommen. Der größte "Aufreger" dieser müden ersten Spielhälfte folgte dann in der 45. Minute, als Sascha Ropic nach einem Freistoß von Michael Bodnar den Ball über die Linie beförderte und bereits zum Torjubel ansetzte, ehe auch er bemerkte, dass der Schiedsrichter-Assistent sofort die Fahne gehoben und Abseits signalisiert hatte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann Patrick Marschlich von seinem wirkungslosen Treiben erlöst und durch den nach seiner Verletzung wiedergenesenen Hakan Atik ersetzt, der es jedoch auch nicht fertig brachte, den schwarz-blauen Offensivbemühungen zumindest etwas mehr Esprit zu geben. Da auch die Rasenspieler offensiv so gut wie gar nichts zustande brachten, entwickelte sich in der Folgezeit ein von etlichen Fehlpässen geprägter Oberliga-Kick der Marke "zum Abgewöhnen", der in keiner Phase den Eindruck vermittelte, dass da eigentlich zwei Teams auf dem Platz standen, die jeweils drei Punkte dringend nötig gehabt hatten. Die Lacher auf seiner Seite hatte dann kurz vor Schluss der eingewechselte, jedoch wie so oft völlig wirkungslose Evans Wise, der das Leder bei seinem "Torschuss-Versuch" aus halblinker Position unbedrängt über das Dach der Rhein-Neckar-Halle(!) beförderte.

Fazit: Die Blau-Schwarzen haben leider wieder einmal bewiesen, dass sie, zumindest derzeit, den Ansprüchen, die man gemeinhin an eine Spitzenmannschaft stellt, in keinster Weise genügen. Diese Truppe hat vorläufig in der Spitzengruppe der Oberliga nichts, aber auch gar nichts zu suchen und muss bis zur Winterpause dringend aufpassen, nicht schon zu diesem Zeitpunkt hoffnungslos im Aufstiegsrennen zurückzuliegen.

Wer zudem in einem Derby über weite Strecken dermaßen emotionslos über den Platz taumelt und eine Leistung abliefert, die mehr an einen Ab- als an einen Aufsteiger erinnert, der muss sich auch nicht wundern, wenn sich immer mehr Fans von einem abwenden und die Kulisse im Carl-Benz-Stadion bei Heimspielen immer trostloser wird.

Bereits beim nun kommenden Heimspiel gegen den Heidenheimer SB wird sich wohl zeigen, wie weit die Blau-Schwarzen von der Oberliga-Spitze wirklich entfernt sind. Ein Punkt ist auch in dieser Begegnung eigentlich zu wenig.

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News <01.11.2006>

  ++ Ropic sei Dank: Wichtiger Dreier gegen Hoffenheim II

Die Wiedergutmachung für die Blamage von Pforzheim ist, zumindest vom Ergebnis her, geglückt.

Gegen die zweite Vertretung der TSG Hoffenheim kamen die Blau-Schwarzen heute vor 2.319 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion zu einem wichtigen 1:0-Erfolg und haben somit zumindest nicht weiteren Boden auf Tabellenführer Ulm (3:1-Sieger gegen den VfR Mannheim) verloren.

Das Tor des Tages gegen das Team des Ex-Waldhöfers Alfred Schön erzielte mit Sascha Ropic ausgerechnet ein Ex-Hoffenheimer. In der 39. Minute stand der Angreifer nach einer Ecke von Evans Wise und anschließendem Eigner-Kopfball goldrichtig und drückte den Ball aus ca. 2 Metern in bester Torjägermanier über die Linie.

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   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1

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   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10