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 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

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  April 2006
   

News <29.04.2006>

  ++ Remis in Emmendingen ++ da Silva feiert Comeback

Zu einem 1:1-Unentschieden kamen die Blau-Schwarzen im heutigen Auswärtsspiel beim Abstiegskandidaten FC Emmendingen.

Nach torloser erster Halbzeit ging die Truppe von Hans Hein in der 87. Spielminute durch ein Eigentor des Emmendingers Grahlmann in Führung. Sozusagen in letzter Minute folgte dann der Ausgleich der Gastgeber durch einen Foulelfmeter, den der Emmendinger Torhüter verwandelte.

Weitaus wichtiger als das Ergebnis dürfte jedoch das Comeback von Alessandro da Silva sein, der nach langer Verletzungspause in der 76. Spielminute eingewechselt wurde und somit zu seinem ersten Einsatz seit dem 26.08.2005 (Heimspiel gegen den VfR Mannheim) kam.

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News <22.04.2006>

  ++ Auswärtssieg in Crailsheim ++ Donkov trifft bei 1:2-Erfolg doppelt

Wenn bei den Blau-Schwarzen in dieser Saison etwas konstant zu sein scheint, so sind dies wohl die unkonstanten Leistungen.

Nur wenige Tage nach der enttäuschenden Heimvorstellung gegen die zweite Vertretung des SC Freiburg folgt nun ein unerwarteter Auswärtserfolg beim TSV Crailsheim.

Vor lediglich 850 Zuschauern im Schönebürgstadion ging der SV Waldhof in der 38. Spielminute durch einen Kopfballtreffer von Georgi Donkov in Führung. Nur zwei Minuten später setzte der Bulgare dann noch einen drauf und erzielte, erneut per Kopfball, mit seinem 17. Saisontreffer auch das 2:0.

Den Anschlusstreffer für die Gastgeber besorgte in der 60. Spielminute Sanel Bradaric.

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  ++ Waldecker nach Sandhausen

Benjamin Waldecker, dessen Vertrag zum 30.06. ausläuft, verlässt den SV Waldhof zum Saisonende und wechselt zum SV Sandhausen.

  ++ Schwall fällt lange aus

Das Verletzungspech bleibt den Blau-Schwarzen in dieser Saison auch weiterhin treu.

Rene Schwall hat sich beim Aufwärmen vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg II einen Kreuzbandriss zugezogen und wird voraussichtlich mindestens sechs Monate ausfallen.




 

News <20.04.2006>

  ++ Olumide nach Bielefeld?

Joseph Olumide, der mangels einer Aufenthaltserlaubnis auch weiterhin keine Spielgenehmigung für die Oberliga besitzt, absolviert bis einschließlich heute ein Probetraining bei Arminia Bielefeld.

Olumides Vertrag bei den Blau-Schwarzen läuft zum 30.06. aus.


 

 

News <19.04.2006>

  ++ Gaudino gibt Posten auf ++ Ab nächster Saison nur noch beratend tätig

Maurizio Gaudino wird seinen Posten als Sportdirektor der Blau-Schwarzen zum 01. Juli aufgeben und künftig dem Verein beratend zur Seite stehen. Seine bisherigen Aufgaben wird Hans Hein übernehmen.

"Ich stehe dem Verein weiterhin im sportlichen Bereich beratend zur Verfügung. Die Position eines Sportdirektors ist ohnehin für einen Viertligisten überzogen. Ich trete zeitlich kürzer, da ich vom Verein finanziell nicht abhängig bin und damit die Möglichkeit bieten möchte, eingesparte Gelder in den Spielerkader zu investieren. Ich werde weiter Spiele und Spieler beobachten und mit dem neuen Trainerteam Menze und Hein zusammenarbeiten. Nur nicht mehr in der ersten Reihe.", so Gaudino.
 

News <18.04.2006>

  ++ Volle Gehälter = müde Beine? ++ Verdiente Niederlage gegen Freiburg II

Die bisherige Oberliga-Bilanz der Blau-Schwarzen gegen die zweite Vertretung des SC Freiburg las sich vor dem heutigen Aufeinandertreffen beider Teams aus Waldhöfer Sicht alles andere als positiv: Von den bis dahin fünf ausgetragenen Partien konnten die Breisgauer deren drei für sich entscheiden. Zwei Spiele (die bisherigen Heimspiele gegen den SC) endeten Unentschieden. Noch trostloser sah es beim Torverhältnis (0:6) aus. Nicht einen einzigen Treffer konnte der SV Waldhof bisher für sich verbuchen.

Zumindest was die Torausbeute anbelangt konnten die Blau-Schwarzen am heutigen Abend durch einen von Georgi Donkov verwandelten Foulelfmeter endlich eine Scharte ausmerzen. Der überwiegende Auftritt der Truppe von Noch-Chefcoach Hans Hein jedoch wird sicherlich keinen Eintrag in der Rubrik "ruhmreiche Spiele" finden. Viel zu sehr sah man sich nämlich über weite Strecken der Begegnung leider wieder dem gleichen trost- und emotionslosen Gekicke der Herren "Oberliga-Profis" wie vor der Gehaltskürzung ausgesetzt.

Zum Spiel: Für die wegen leichter Blessuren fehlenden Rene Schwall und Victor Oppong standen im Abwehrverbund Christian Klaus sowie Sascha Leitz in der Startformation. Im Mittelfeld gönnte Hans Hein diesmal Talent Ergün Pakel eine Verschnaufpause und nominierte für ihn Alfredo Novaes, der somit seine x-te Chance erhielt zu zeigen, dass er, zumindest in irgendwelchen Ansätzen, eine Verstärkung für den SV Waldhof sein kann (was ihm, dies sei vorweggenommen, mit einem vollkommen indisponierten Auftritt wieder einmal nicht gelang).

Unter den Augen des Hein-Nachfolgers Steffen Menze, der wenige Stunden zuvor einen Vertrag bis 30.06.2008 unterzeichnet hatte, präsentierten sich die Blau-Schwarzen von Beginn an gegenüber dem starken Auftritt gegen Sandhausen in negativer Hinsicht wie verwandelt und gestatteten den Gästen aus dem Breisgau mittels mangelhaftem Zweikampfverhalten und fehlender Laufbereitschaft (mit Ausnahme von Ken Asaeda und Gilles Ekoto-Ekoto) gerade im Mittelfeld zu viele Räume, so dass die Freiburger keine Mühe hatten, ihr allseits bekanntes Kurzpass-Spiel aufzuziehen und die Partie weitgehend zu bestimmen, ohne jedoch vorerst zu nennenswerten Torchancen zu kommen.

Die erste Chance des Spiels hatte dann der SV Waldhof, doch ein Schuss von Ekoto-Ekoto aus spitzem Winkel ging knapp am langen Pfosten des Freiburger Gehäuses vorbei. Kurz darauf die erste Gelegenheit für Freiburg durch Wohlfarth, der mit einem Kopfball nur die Querlatte traf. Hier wäre der erneut gut aufgelegte Christopher Gäng chancenlos gewesen. Nachdem dann Benjamin Waldecker mit einem eher unplatzierten Schuss aus ca. elf Metern am Freiburger Keeper gescheitert war, setzte sich die in spielerischer Hinsicht drückende Überlegenheit der Gäste dann leider doch in Tore um.

Zunächst war es in Spielminute 31 der Freiburger Ampomah, der nacheinander Sascha Leitz und den aus seinem Gehäuse eilenden Christopher Gäng stehenließ und das Leder unbedrängt über die Linie bugsieren konnte. Nur zehn Minuten später musste der junge Keeper dann erneut hinter sich greifen. Diesmal war er bei einem Kopfball aus ca. 5 Metern, bei dem sich die gesamte Waldhöfer Innenverteidigung wie in einem kollektiven Koma befand, machtlos.

Die Kabinenpredigt muss dann offensichtlich durchaus heftig gewesen sein, denn zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich der SV Waldhof dann wieder von seiner anderen Seite. Diesmal war es die Hein-Truppe, die besser in die Partie fand, was jedoch durch die Tatsache begünstigt wurde, dass die Gäste angesichts der beruhigenden Führung einen Gang zurückschalteten und nun auf Konter setzten.

Dies wäre beinahe durch die Blau-Schwarzen bestraft worden, jedoch ging kurz nach Wiederanpfiff erst an Schuster-Kopfball im Anschluss an eine Ecke nur knapp am Pfosten vorbei und wenig später scheiterte Georgi Donkov mit einem schönen Schlenzer am Freiburger Keeper.

Danach passierte lange Zeit so gut wie gar nichts. Freiburg kontrollierte weitgehend die Begegnung und war mit dem Erreichten offensichtlich zufrieden, derweil die Blau-Schwarzen irgendwie noch immer auf der Suche nach ihrer Form aus dem Sandhausen-Spiel schienen und trotz vereinzelt bemühter Akteure in schöner Regelmäßigkeit von einem Fehlpass in den nächsten stolperten.

Einigermaßen spannend wurde es dann unerwartet noch einmal in den letzten Minuten, nachdem Georgi Donkov neun Minuten vor dem Ende einen an ihm selbst verursachten Elfmeter (der Freiburger Keeper hatte ihn umgerissen) verwandelte. Kurz darauf setzte dann zwar noch Benjamin Waldecker eine Volleyabnahme neben das Tor, weitere nennenswerte Szenen gab es jedoch bis zum Abpfiff nicht mehr.

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News <16.04.2006>

  ++ Menze wird neuer Cheftrainer ++ Hein rückt wieder ins zweite Glied

Was sich am gestrigen Samstag zunächst wie ein verspäteter Aprilscherz anhörte, hat sich nun heute als Realität herausgestellt:

Neuer Chefcoach des SV Waldhof ab der kommenden Saison 2006-07 wird nicht, wie von so vielen Fans erhofft und erwartet, der derzeitige Trainer Hans Hein, sondern Ex-Zweitliga-Kicker Steffen Menze (Foto links), der derzeit die zweite Vertretung von Kickers Offenbach in der Landesliga Hessen trainiert und als einzige "höhere Weihen" die Tatsache vorzuweisen hat, Anfang Januar diesen Jahres kurzzeitig als Interimstrainer die Profis des OFC in der zweiten Bundesliga trainiert zu haben. Hein indes wird Menze als Co-Trainer assistieren und zudem weiterhin die zweite Mannschaft der Blau-Schwarzen als Chefcoach trainieren.

"Steffen wer?" werden sich nun zurecht diejenigen unter Euch fragen, die nicht die absoluten Insider in Sachen Zweitliga-Fußball sind.

Nachfolgend daher einige Fakten zum neuen Hoffnungsträger der Fraktion Bremme, Gaudino & Co.:

Für den FC St. Pauli, Hannover 96, Eintracht Frankfurt (dort war Mannschaftskamerad von Maurizio Gaudino), FSV Zwickau, Union Berlin sowie Kickers Offenbach absolvierte Menze, der seine Laufbahn einst bei Vorwärts Frankfurt/Oder begann, insgesamt 164 Einsätze in der zweiten Bundesliga bzw. Regionalliga. Mit den "Eisernen" von Union Berlin kam er 2001 als Kapitän bis ins Finale im DFB-Pokal und erreichte so (trotz einer Niederlage gegen den FC Schalke 04) mit dem Ost-Berliner Traditionsverein den Uefa-Pokal.

Nach Beendigung seiner aktiven Karriere 2004 bei seiner letzten Station Kickers Offenbach übernahm der ausgebildete Fußballlehrer (Inhaber der A-Lizenz) als Trainer die dortige zweite Vertretung des Vereins und belegt mit dem "kleinen OFC" derzeit in der Landesliga Hessen den zehnten Tabellenplatz.

Bereits während seiner Spielerkarriere war Menze bei seinen Stationen Hannover 96, FSV Zwickau und Union Berlin als Trainer im Nachwuchs und Amateurbereich tätig.

Beim SV Waldhof wird Menze wohl einen Vertrag bis 30.06.2008 erhalten. Das Arbeitspapier soll am kommenden Dienstag unterzeichnet werden. "Wir sind uns einig. Es geht noch um letzte Formalitäten", so Präsident Hans Joachim Bremme.

Hans Hein, der bereits vor einigen Tagen angedeutet hatte, dass er künftig auch als Co-Trainer für den Verein arbeiten würde, sollte man sich für einen neuen Chefcoach entscheiden,  akzeptierte zwar die Entscheidung, zeigte sich aber dennoch enttäuscht: "Mit mir hat man nur über die aktuelle Situation gesprochen. Welche Vorstellungen, welches Konzept ich vielleicht gehabt hätte, wurde ich von niemandem gefragt. Möglicherweise hatte ich nicht so das Vertrauen. Die Tendenz der letzten Tage ging nicht unbedingt zu mir. Das habe ich geahnt. Ich musste davon ausgehen, dass es so kommt. Trotzdem stehe ich zu meinem Wort als Co-Trainer und hoffe, mit Steffen Menze so schnell und gut wie möglich in die Planung gehen zu können."

Sportdirektor Maurizio Gaudino indes begründete die Entscheidung gegen Hein folgendermaßen: "Wir möchten mit Hans Hein längerfristig zusammenarbeiten. Im Nachwuchsbereich und in der internen Organisation. Er ist beliebt, kennt den Verein und ist absolute Identifikationsfigur. Der Trainerposten dagegen ist immer ein Schleudersitz. Darüber habe ich mit ihm auch im Vorfeld schon gesprochen."

Eine weitere mehr als peinliche Episode in Sachen "Außendarstellung" lieferten die Blau-Schwarzen übrigens bezüglich der "Bekanntgabe" der Trainer-Entscheidung ab:

In einer kurzfristig einberufenen Sitzung vor dem Derby gegen den SV Sandhausen am vergangenen Donnerstag traf sich das Präsidium des SV Waldhof, um über die Trainerfrage (und wohl speziell den Kandidaten Steffen Menze!) zu sprechen, jedoch ohne eine abschließende Entscheidung zu treffen. Man vereinbarte daraufhin, streng vertraulich, sich am gestrigen Samstagvormittag erneut zu treffen.

Bereits am Samstagmorgen meldeten jedoch dann die BILD-Zeitung sowie die Rhein-Neckar-Zeitung, dass Menze neuer Trainer werde, was bedeutet, dass wohl irgendjemand innerhalb des Vereins bereits vorab gegenüber einem bestimmten Pressevertreter "geplaudert" haben muss. Die endgültige Entscheidung pro Menze fiel dann zwar erst am Samstagmittag, jedoch war nicht zu verhindern, dass Hans Hein die Entscheidung gegen ihn bereits vorab aus der Presse erfahren musste!

"Ich muss mir wirklich überlegen, ob ich von meinem Amt zurücktrete." Die Kriminalpolizei werde ich zwar nicht einschalten. Aber das ist ein Unding,", zeigte Präsident Bremme nur wenig Verständnis für die Tatsache, dass sich der Verein nun inmitten einer neuerlichen "Maulwurf-Affäre" befindet".
 

News <14.04.2006>

  ++ Donkov-Treffer sichert Sieg im Derby

Eine Reaktion hatte die sportliche Führung des SV Waldhof kürzlich im Zuge der getätigten Gehaltskürzungen von der Mannschaft um Kapitän Dirk Schuster gefordert und nach dem Punktgewinn in Hoffenheim die Auszahlung der Rest-Gehälter für den Fall zugesagt, dass das Team auch gegen Sandhausen entsprechend engagiert auf dem Platz auftritt.

Ob es alleine die Aussicht auf die ausstehenden Gelder war, die die Blau-Schwarzen in ihrem Schaffenswillen getrieben haben, ist nicht bekannt, auf jeden Fall lieferte das Team im Derby gegen den SV Sandhausen die bis zu diesem Zeitpunkt wohl kämpferisch (und stellenweise auch spielerisch) mit überzeugendste Saisonleistung und machte seinen Anhängern auf diese Art das optimale Ostergeschenk.

Zum Spiel: Vor der enttäuschenden Kulisse von gerade mal knapp 1.400 Zuschauern war es der SV Waldhof, der von Beginn an besser in die Partie fand, das Spiel weitgehend kontrollierte und nach etwa sieben gespielten Minuten zu einer ersten Gelegenheit durch Patrick Marschlich kam, dessen Distanzschuss jedoch am Tor vorbeiging.

Etwa 15 Minuten später stand dann zum ersten (und leider auch nicht zum letzten) Mal an diesem Abend Schiedsrichter Kugele im Blickpunkt des Geschehens. Hatte er sich bis dato weitgehend darin ausgezeichnet, dass er nahezu jeden Zweikampf zugunsten des SV Sandhausen abpfiff, so folgte nun die bis dahin vorläufige Krönung seines offenkundig indisponierten Auftritts: Nach einer Hereingabe von der linken Seite in den Strafraum der Gäste lässt Sandhausens Keeper Petkovic, sichtbar ohne dass ein Foulspiel eines Waldhöfers vorausging, den Ball aus eigenem Verschulden knapp für dem Fünf-Meter-Raum fallen, von wo ihn der aufgerückte Victor Bocchio regelkonform im Tor versenkt. Leider jedoch hatten die Blau-Schwarzen jedoch an diesem Abend, nicht nur in dieser Szene, die Rechnung ohne den Pfeifenmann aus Neuweiler gemacht, der die Aktion (natürlich) abpfiff und auf Freistoß für die Gäste entschied.

Glücklicherweise ließ sich die Truppe von Hans Hein hiervon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, machte weiter mächtig Druck und kam nur wenige Minuten später durch Donkov, der einen Eckball von Waldecker knapp über das Gehäuse köpfte, ihre nächste gute Möglichkeit zur Führung.

Von den Gästen vom Hardtwald, die ja eigentlich in Mannheim angetreten waren, um durch einen Sieg ihre letzten Funken Aufstiegshoffnung am Glimmen zu halten war auch weiterhin, bis auf diverse harmlose Distanzschüsschen, wenig zu sehen.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann eine weitere Möglichkeit zur Führung für Blau-Schwarz. Zunächst scheitert Marschlich mit einem 16-Meter-Hammer am Petkovic, der den Ball vor die Füße von Georgi Donkov abwehrt, welcher jedoch den Nachschuss nicht richtig trifft und auch am Sandhausener Keeper, der die Kugel gerade noch zur Ecke lenken kann, scheitert. So ging es mit einem, für Sandhausen sehr schmeichelhaften, torlosen Unentschieden zum Pausentee.

Spätestens seit den Heimauftritten gegen Normannia Gmünd und die Stuttgarter Kickers hat man als Anhänger des SV Waldhof, was die zweite Halbzeit betrifft, durchaus düstere Vorahnungen  und auch diesmal verlief der Start in die zweiten 45 Minuten alles andere als positiv für die Blau-Schwarzen, denn nun kamen die Gäste besser in die Begegnung und konnten ihrerseits erste gute Gelegenheiten verzeichnen.

So scheiterte zunächst Hien mit einem Freistoß am an diesem Abend überragend agierenden Christopher Gäng und wenige Minuten später befand sich dann die komplette Abwehr des SV Waldhof in offensichtlichem Tiefschlaf als sie dem Sandhausener Bingana einen Sololauf durch ihre Reihen gestattete, den dieser jedoch dann freistehend mit einem Schuss knapp neben das Tor abschloss.

Zu diesem Zeitpunkt konnte man durchaus Böses bezüglich des Spielausgangs ahnen, jedoch zeigten die Blau-Schwarzen an diesem Abend endlich wieder einmal Moral und Einsatzwillen und kämpften sich zusehends in die Partie zurück, ohne jedoch vorerst zu weiteren nennenswerten Torchancen zu kommen.

Ungefähr 20 Minuten vor dem Ende überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst vergibt der Sandhausener Ruf eine so genannte hundertprozentige Chance, indem er frei auf Christopher Gäng zulief, jedoch letztendlich den Ball haarscharf neben das Tor setzte. Im direkten Gegenzug dann findet eine maßgerechte Flanke des an diesem Abend enorm lauffreudigen Ekoto-Ekoto am linken Torpfosten der Gäste Georgi Donkov, welcher den Ball unhaltbar gegen die Laufrichtrichtung des Keepers zur vielumjubelten Führung einschädelt.

In den verbleibenden 20 Minuten entwickelte sich dann eine Begegnung auf hohem kämpferischen Niveau, in der die Gäste zwar mit aller Macht auf den Ausgleich drängten, die Blau-Schwarzen jedoch endlich einmal wieder ohne Ausnahme mit Herz und Leidenschaft dagegenhielten. Die besten Gelegenheiten für die Gäste zum Ausgleich vergaben Bingana, dessen verunglückter Eckball die Latte streifte und der eingewechselte Jarosch, der freistehend den Ball aus ca. 11 Metern neben das Tor setzte.

Für die einzigen negativen Aspekte bis zum Schlusspfiff sorgte auch weiterhin die Leistung von Schiedsrichter Kugele, der immer wieder viel zu kleinlich piff, nahezu jeden Zweikampf zugunsten der Gäste bewertete und eine Viertelstunde vor dem Ende SVW-Sportdirektor Maurizio Gaudino wegen Reklamierens auf die Tribüne verwies.

Fazit:

Ein letztendlich vielleicht etwas glücklicher, jedoch nicht unverdienter Heimerfolg der Blau-Schwarzen, die vor allen Dingen in kämpferischer Hinsicht nach langer, langer Zeit endlich einmal wieder zu überzeugen wussten.

Zu hoffen bleibt, dass nach der nun anstehenden Auszahlung der Rest-Gehälter die Mannschaft die in den letzten beiden Spielen gezeigte Leistung auch weiterhin abruft und nicht erneut in die in dieser Spielzeit viel zu häufig dargebotene Lethargie verfällt.

Auf den nun folgenden Auftritt im Nachholspiel gegen die zweite Vertretung des SC Freiburg darf man jedenfalls gespannt sein.

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News <09.04.2006>

  ++ Unentschieden bei "Hoffe" II ++ Ekoto trifft zum Ausgleich

Ob das die vom Präsidium des SV Waldhof erhoffte Reaktion der Mannschaft auf die Gehaltskürzung gewesen ist?

In einem eher unterdurchschnittlichen Oberligaspiel (aus Waldhöfer Sicht könnte man mittlerweile auch von einer weiteren Partie um den "Goldene-Ananas-Cup 05/06 sprechen) trennten sich die künftige zweite Vertretung des FCH Heidelberg 06 und die Blau-Schwarzen letztendlich leistungsgerecht 1:1-Unentschieden.

Vor lediglich 700 Zuschauern im "Hoffenheimer Stadion" hatte Herdling die Gastgeber bereits nach 13 gespielten Minuten in Führung gebracht. Der eingewechselte Ekoto-Ekoto besorgte in Spielminute 74 den verdienten Ausgleich.

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Statistik
 

News <01.04.2006>

  ++ Einfach nur noch peinlich: Niederlage gegen Stuttgarter Kickers II

Und weiter geht die muntere Waldhöfer "Tour der Peinlichkeiten" in der Oberligasaison 2005-2006. Frei nach dem Motto "Irgendwann vergraulen wir auch noch den letzten Fan" blamierten sich die Blau-Schwarzen beim heutigen Heimauftritt gegen die zweite Vertretung der Stuttgarter Kickers vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit bis auf die Knochen und quittierten völlig verdient die bereits fünfte Heimniederlage der laufenden Spielzeit.

Dabei hatte für die diesmal in den Auswärtstrikots agierende Truppe von Hans Hein eigentlich alles perfekt begonnen. Gerade vier Minuten waren nämlich gespielt, da kam Dirk Schuster nach einer Ecke von der rechten Seite aus ca. 6 Metern zum Kopfball und konnte, von seinem Gegenspieler nahezu unbedrängt, zur frühen Führung einschädeln.

Auch danach blieb der SV Waldhof am Drücker und zeigte zumindest die erste halbe Stunde, zu welchen Leistungen die Mannschaft fähig ist, wenn sie den unbedingten Willen zum Erfolg zeigt und sich auf dem Platz als Einheit präsentiert. Mit schnellem Kurzpass- bzw. Direktspiel wurde das Mittelfeld überbrückt und mit hoher Laufbereitschaft die Gegenspieler bereits frühzeitig attackiert, was zwangsläufig zu weiteren Chancen führte. Die wohl besten Gelegenheiten, bereits frühzeitig die Partie zu entscheiden, hatten Georgi Donkov, der aus kurzer Distanz am Keeper der Gäste scheiterte, sowie Alfredo Novaes, dessen Außenrist-Schuss nur knapp neben des Kickers-Gehäuse ging.

Nach ungefähr einer halben Stunde war sie dann jedoch leider vorbei, die Waldhöfer "Zeit des Erwachens", denn ab ca. Spielminute 30 verflachten die Offensivbemühungen der Blau-Schwarzen, die jedoch zu diesem Zeitpunkt noch davon profitierten, dass die Gäste im Spiel nach vorne so gut wie gar nichts zustande brachten. Dies sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit ändern.

Leider ist nicht bekannt, welche Getränke den blau-schwarzen Akteuren in der Halbzeitpause verabreicht werden, nimmt man jedoch die Leistung der nun folgenden 45 Minuten zum Maßstab, könnte man da leicht auf diverse Einschlafhilfen kommen.

Anders lässt es sich nämlich nicht erklären, warum es den Stürmern der Gäste möglich war, in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff gleich dreimal(!) alleine auf Christopher Gäng zuzulaufen. Man konnte zu diesem Zeitpunkt der Partie nur froh sein konnte, dass der junge Schlussmann einen überwiegend glänzenden Tag erwischte und diese Chancen ebenso entschärfte wie kurz darauf nach einer Ecke einen Kopfball aus kurzer Distanz der Marke "unhaltbar".

Spätestens nachdem dann ein Kickers-Akteur nach einem Gäng-Fehler (ließ einen Distanz-Schuss nach vorne prallen) das Leder aus ca. 1 (!) Meter per Gewaltschuss an die Latte setzte, hätte man eigentlich davon ausgehen können, dass die wie im kollektiven Koma agierenden Blau-Schwarzen nun endlich wieder halbwegs in den Wachzustand zurückkehren und zumindest einigermaßen wieder in die Partie finden. Diese Hoffnung der wohl meisten der immerhin offiziell anwesenden 1.372 Zuschauer wurde jedoch nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Akteure um ihren heute (trotz des Tores) wenig überzeugenden Kapitän Dirk Schuster übten sich fortan auch weiterhin munter darin, den Ball blind und ungenau in die gegnerische Hälfte zu bolzen, nahezu alle Zweikämpfe zu verlieren, grundsätzlich zu weit weg vom Gegenspieler zu stehen und eine Laufbereitschaft an den Tag zu legen wie eine Herde fußlahmer Elefanten. Zusammengefasst: Alibi- und Angsthasen-Fußball erster Güte!

So war es denn auch nicht verwunderlich, dass die Gäste die Partie beherrschten und in Spielminute 65 durch einen Treffer von Mirnes Mesic aus kurzer Distanz nach einem Freistoß zum mehr als verdienten Ausgleich kamen. Auch in der Folgezeit ging das Trauerspiel in Blau-Schwarz munter weiter und mit fortschreitender Spieldauer konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass da wohl nicht alle Akteure mit der richtigen Einstellung auf dem Platz standen. Nur eine Frage der Zeit war somit, wann den Kickers, die auch weiterhin absolut spielbestimmend waren, der Siegtreffer gelingen würde. Fünf Minuten vor dem Abpfiff (besser: der Erlösung aus diesem Grottenkick) war es dann soweit. Wieder war es der eigentlich zum Regionalliga-Kader der "Blauen" zählende Mirnes Mesic, dem es die indiskutable Innenverteidigung (wenn man ein solches Gebilde überhaupt so bezeichnen kann) diesmal erlaubte, aus 5 Metern unbedrängt einzuköpfen.

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   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1

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   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10