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>> News vom 28.05.2004 |
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Unentschieden in Sandhausen |
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Reicht
ein Punkt aus dem Oberliga-Derby in Sandhausen um noch im
Aufstiegsrennen zu bleiben? Diese Frage stellten sich gestern viele
der 4.352 Zuschauer nach der Partie gegen den
SV Sandhausen.
Dabei starteten die Blau-Schwarzen schwungvoll in die Begegnung und
erspielten sich schnell ein optisches Übergewicht. Verwertbare
Torchancen sprangen dabei zunächst jedoch nicht heraus. Erst durch
zwei Distanzschüsse von Viktor
Göhring kam das Tor der Gastgeber erstmals in Gefahr. Die erste
gute Möglichkeit für den SV Sandhausen ergab sich durch einen Freistoß
von Katongele, der am Pfosten der Waldhof-Gehäuses landete. Die zweite
gute Torchance nutze Sandhausen in der 35. Spielminute dann jedoch zum
Führungstreffer. Nach einer Hereingabe von rechts kam zunächst Juric
an den Ball, dessen Schuss konnte Waldhof-Keeper
Ferhatovic zwar noch parieren, gegen
den folgenden Nachschuss von Celen war er jedoch machtlos. Der SVW
zeigte sich von dem Rückstand wenig beeindruckt und hätte praktisch im
direkten Gegenzug ausgleichen können. Hakan
Atik hatte sich auf der rechten Angriffsseite in den Strafraum
gespielt. Sein mustergültiges Zuspiel konnte
Slaven Stanic aus rund fünf Metern jedoch nicht verwerten. Die
Mannschaft von Viktor Olscha ließ jedoch nicht locker und erarbeitete
sich weitere Chancen. So trafen nach einem Eckball
Mario Göttlicher (mit einem
Kopfball) und Stanic nur die Latte. In
der 44. Minute konnten die mitgereisten Waldhof-Fans dann jedoch
jubeln. Nach einem mustergültigen Pass von
Oscar Corrochano lupfte
Rubio-Sanchez den Ball über den
herausstürmenden Torwart der Gastgeber.
Viktor Olscha reagierte in der Pause und brachte mit
Erdogan (für
Stanic) eine frische Offensivkraft. Die Partie verflachte nun
jedoch zusehends. So schafften es beide Mannschaften nur selten, einen
Angriff zu Ende zu spielen. Die Blau-Schwarzen schafften es nun nicht
mehr, die Abwehr der Gastgeber unter Druck zu setzen. Der
SV Sandhausen
hingegen kam nun etwas besser ins Spiel, spätestens am
Waldhof-Strafraum wurden die Angriffe jedoch zumeist abgefangen.
Auch die Hereinnahmen von Ekoto-Ekoto
(70. für V. Göhring) und
Chatzis (64. für
Corrochano) brachten keine wirklich
Besserung im Angriffsspiel des SV Waldhof. Zu oft wurde der Ballbesitz
bereits im Mittelfeld leichtfertig verloren. Und zu selten kamen
verwertbare Flanken in den Strafraum der Gastgeber.
Man hatte sich schon mit dem Unentschieden abgefunden, als die Partie
in den letzten Minute beinahe noch eine dramatische Wendung genommen
hätte. Nach einem Zweikampf zwischen Gilles
Ekoto-Ekoto und Björn Weber im Strafraum des SVW pfiff Schiedsrichter
Fabry einen mehr als zweifelhaften Elfmeter für den
SV Sandhausen.
Nun drohte die Situation zu eskalieren, denn die mitgereisten Fans der
Blau-Schwarzen gerieten in Rage und rissen sogar Teile des Zauns im
Gästeblock nieder. Doch auch bei den Spielern kam es zu entsprechenden
Reaktionen. So sah Hakan Atik die
Gelb-Rote Karte, nachdem er wütend auf den Schiedsrichter zugestürmt
war. Die Partie wurde für gut fünf Minuten unterbrochen, bis sich die
Situation im Stadion halbwegs beruhigt hatte. Schließlich trat Juric
zum Elfmeter für die Gastgeber an, doch Waldhof-Keeper
Ferhatovic hatte kaum Mühe den
schwachen Schuss zu parieren.
Am Ende blieb es schließlich bei einem alles in allem verdienten
Unentschieden. Ob der Punkt aus diesem Spiel am Ende etwas wert ist,
werden die Partien der direkten Mitkonkurrenten in den kommenden Tagen
zeigen. Leider schafften es die Blau-Schwarzen nicht, den Schwung aus
den ersten 45 Minuten in die zweite Halbzeit mitzunehmen, denn gegen
den keinesfalls übermächtigen SV Sandhausen wäre sicherlich ein Sieg
drin gewesen. Glücklicherweise konnte die Partie am Ende noch auf
regulärem Weg beendet werden. Was wäre wohl passiert, wenn Juric den
Strafstoß für die Gastgeber verwandelt hätte. Doch bei der "Art" wie
er den Elfmeter schließlich ausführte könnte man fast auf den Gedanken
können, er hätte ihn aus "Sicherheitsgründen" lieber nicht
verwandelt... |
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>> News vom 25.05.2004 |
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Gaudino bleibt beim SVW ++ Vorverkauf für Sandhausen läuft |
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Maurizio
Gaudino (Foto) bleibt den Blau-Schwarzen als Sportdirektor
erhalten. Der 37-Jährige soll einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag
erhalten. Gaudino soll sich auch
künftig im Marketingbereich beim SVW engagieren. Bezüglich der
Vertragsverhandlungen mit Spielern gibt es hingegen kaum Neuigkeiten.
Offenbar hat Ken Asaeda jedoch seine
Zusage für ein weiteres Jahr beim SV Waldhof gegeben. Einen
hauptamtlichen Trainer werden die Blau-Schwarzen in der kommenden
Runde, zumindest wenn man in der Oberliga verbleibt, wohl doch nicht
engagieren. Laut Abteilungsleiter Rainer Spagerer kann sich der Verein
keinen Proficoach leisten. Derweil steht am kommenden Donnerstag
bekanntlich das brisante Derby gegen den
SV Sandhausen an. Bei der
Geschäftsstelle am Alsenweg sind für die Partie noch bis
einschließlich Donnerstagvormittag Karten erhältlich. Während eine
Stehplatzkarte 5,50 EUR kostet (ermäßigt 4 EUR, bzw. 3 EUR), gilt für
Sitzplatzkarten ein "Aufschlag" von 3 EUR. Die Gastgeber rechnen mit
4.000 - 5.000 Zuschauern. Insgesamt haben im Sandhausener
Hardtwaldstadion 12.000 Zuschauer Platz. |
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>> News vom 21.05.2004 |
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Sieg im Spitzenspiel in Crailsheim |
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Der
SV Waldhof setzt seine Siegesserie auf fremden Plätzen auch beim
Spitzenspiel in
Crailsheim fort und entführt verdient drei Punkte aus dem mit
4.000 Zuschauern ausverkauften Schönebürgstadion. Bereits in der 13.
Spielminute gingen die Blau-Schwarzen nach schöner Vorarbeit von
Viktor Göhring durch ein Tor
von Hakan Atik (Foto) in Führung. Mit
diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Im zweiten
Abschnitt fanden zunächst die Gastgeber besser ins Spiel und kamen in
der 56. Spielminute durch Joseph Fameyeh zum Ausgleich. Der SV Waldhof
zeigte sich jedoch hiervon wenig beeindruckt, denn quasi im direkten
Gegenzug gelang dem erst sechs Minuten zuvor eingewechselten
Umut Erdogan in der 59. Spielminute die
erneute Führung. In der Folgezeit drängten dann zwar die Gastgeber mit
aller Macht auf den Ausgleich, kamen jedoch zu keinen nennenswerten
Torchancen mehr. |
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>> News vom 18.05.2004 |
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Versammlung am 3. Juni ++ Profitrainer? ++ Neuzugänge? |
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Die
nächste außerordentliche Mitgliederversammlung des SV Waldhof findet
am 3. Juni im Franziskushaus in Mannheim-Waldhof statt. Neben der
Entlastung des scheidenden Vorstands, steht auch die Neuwahl des
Präsidiums, für die sich bisher "nur" Dr. Bremme mit seinem
sechsköpfigen Team gemeldet hat, auf der Tagesordnung. Ob Viktor
Olscha (Foto) auch in der kommenden Runde noch Trainer der
Blau-Schwarzen sein wird, hängt indes davon ab, ob der Verein einen
Profitrainer engagieren will. In diesem Fall könnte sich Olscha einen
Tätigkeit im "operativen Bereich" vorstellen (>>
siehe auch
News 16.05.04). Sportdirektor Maurizio Gaudino tendiert offenbar
eher zu einem hauptberuflichen Trainer. Mögliche Kandidaten gibt es
offenbar genügend. Als mögliche Nachfolger von Olscha wurden unter
anderem einige altbekannte Ex-Waldhöfer wie
Dariusz Pasieka, Hans Hein, Colin Bell
und Petar Segrt gerüchteweise ins Spiel
gebracht. Doch auch Eugen Hach wäre offenbar ein möglicher Kandidat.
Olscha hat indes eine Liste mit möglichen Neuzugängen für die kommende
Runde zusammengestellt. Mit Laudas Stürmer Christian Haas konnten die
Verantwortlichen jedoch einen Namen schon wieder streichen. Haas hat
einen Vertrag beim
SSV Reutlingen
erhalten. Ein weiterer Kandidat nimmt derweil zur Zeit am
Trainingsbetrieb der Blau-Schwarzen teil. Es handelt sich dabei um
Cuneyt Kocabicak, der von 1998 bis
2000 schon einmal im Kader des SVW stand. An
Kocabicak sollen mittlerweile aber
auch andere Verein Interesse gezeigt haben. Damit dem SVW nicht noch
weitere Spieler durch die Lappen gehen, fordert Olscha nun mehr
Planungssicherheit. "Die Kluboberen müssen
jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen.", so Olscha. |
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>> News vom 16.05.2004 |
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3:0-Sieg gegen Lauda ++ Wechselgerüchte ++ Olscha Jugendcoach? |
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Während
der SV Waldhof in der Rückrunde bei Heimspielen eher durchwachsene
Leistungen zeigt, erspielt er sich auswärts einen Erfolg nach dem
anderen. Beim
FV Lauda
kam die Mannschaft von Waldhof-Coach Viktor Olscha zu einem klaren
3:0-Sieg. Dabei hatten die Gastgeber in den ersten zwanzig Minuten die
besseren Torchancen, die sie jedoch allesamt nicht nutzen konnten. Mit
dem ersten guten Angriff des SVW brachte Atik
die Blau-Schwarzen in der 43. Minute in Führung. Nach einem "Blackout"
von Laudas Keeper Romero-Rincon in der 65. Spielminute, den
Stanic zum 2:0 nutzen konnte, war das
Spiel praktisch entschieden. Umut Erdogan,
der in der 59. Minute für Schwall eingewechselt worden war, sorgte in
der 67. Minute schließlich für den 3:0-Endstand. Die Rote Karte für
Ken Asaeda (72.) trübte den Jubel über
den Auswärtserfolg jedoch ein wenig.
Derweil halten sich auch
weiterhin einige Wechselgerüchte. So soll
Benjamin Waldecker einen
Vertrag bei der
TSG Hoffenheim erhalten. Jean-Pierre Rubio-Sanchez steht hingegen
wohl vor einem Wechsel zum
SV Darmstadt 98.
Doch auch Viktor Olscha macht sich Gedanken um seine Zukunft beim SVW.
Sollten die Blau-Schwarzen in der kommenden Runde mit einem
Profi-Trainer antreten wollen, so könnte Olscha sich offenbar
vorstellen künftig den gesamten Jugendbereich zu übernehmen und ein
"Sichtungsnetz" aufzubauen. |
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>> News vom 12.05.2004 |
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Präsidium tritt zurück ++ Fortbestand des Vereins beschlossen |
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Heute
stand bekanntlich die außerordentliche Mitgliederversammlung des SV
Waldhof Mannheim an. Alle Augen waren dabei auf den Tagesordnungspunkt
Nr. 9, die "Vertrauensfrage des Präsidenten" gerichtet. Doch so weit
sollte es gar nicht kommen.
Hans Regelein eröffnete die Sitzung und
zog in einer gut 45 Minuten langen Rede eine Bilanz seiner bisherigen
Amtszeit. Zum Schluss seiner Ansprache erklärte er, dass er und die
restlichen Mitglieder des Präsidiums keine "Angst" vor der
Vertrauensfrage zu haben bräuchten. Immerhin hätten sie eine
Erfolgsbilanz vorzuweisen. So sei der Verein beispielsweise finanziell
saniert worden. Eine mögliche Ablösung würde somit "ohne Not"
geschehen. Um eine mögliche Schlammschacht im Rahmen der
Vertrauensfrage zu vermeiden verkündete Regelein jedoch schließlich,
sein Amt zum Ende der Versammlung niederzulegen. Dieser Entscheidung
schlossen sich die designierten Präsidiumsmitglieder Göth und Reffert,
sowie später auch Gerhard Simeth an.
Alles in allem sicherlich eine richtige Entscheidung, hätte das
Bild des SVW in der Öffentlichkeit bei einer langwierigen Diskussion
über das Präsidium doch mit Sicherheit erheblichen Schaden genommen.
Doch bevor Regelein seine Entscheidung den anwesenden Mitgliedern
mitteilte, offenbarte er noch einige Details aus seiner Amtszeit.
So ging Regelein zunächst auch auf die nicht erfolgte
Entlassung des ehemaligen Geschäftsführers Dieter Dollmann, der
übrigens auch anwesend war, ein. Regelein betonte, dass Dollmann einen
ausgesprochen gut dotierten Vertrag besaß, der ihm unter anderem auch
einen Dienstwagen (7'er BMW / 3-Liter-Klasse Daimler-Chrysler)
zusicherte. Aufgrund der finanziellen Situation des SVW sei es aus
kaufmännischer Sicht unverantwortlich gewesen, Herrn Dollmann zu
entlassen. So wären bei einer vorzeitigen Beendigung des bis
30.06.2004 laufenden Vertrages rund 250.000 DM fällig geworden.
Regelein gab im weiteren Verlauf seiner Rede auch
zu, bei der Auswahl seiner Präsidiumsmitglieder vor der Wahl aufgrund
der "Zeitnot" etwas übereilig gehandelt zu haben. Auch dem
Spielerberater Roger Wittmann und dessen Firma "Rogon" stellte
Regelein kein gutes Zeugnis aus. Wittmann sei es gewesen, der Internas
aus Sitzungen der Waldhof-Gremien umgehend telefonisch an die hiesige
Redaktion einer großen Tageszeitung weitergegeben habe.
Auch auf die finanzielle Situation, die er bei
seinem Amtsantritt vorfand, ging Regelein selbstredend ein. Dabei
sprach er auch die überaus hoch dotierten Verträge einiger ehemaliger
Spieler an. So hat der Ex-Spieler Jurij
Maximov
offenbar rund 50.000
DM (!) monatlich verdient. Auch ein Fotograf (1.000 DM) und ein
Jugendtrainer (5.500 DM) bezogen monatlich ein geradezu fürstliches
Gehalt. Und das bei solchen Verpflichtungen der finanzielle
Niedergang des Vereins unvermeidbar war, dürfte eigentlich jedem klar
sein.
Natürlich ging Regelein schließlich auch auf sein
Verhältnis mit Gerhard Simeth ein. Gleich mehrmals betonte er, dass
eine Zusammenarbeit mit Simeth seit Juni letzten Jahres nicht mehr
möglich gewesen sei. Beispielhaft für die Querelen in der Führung
erwähnte er einen Auftritt Simeths beim Oberbürgermeister Mannheims.
Simeth selbst stellte sich dort sinngemäß mit den Worten "Ich habe
Hans Regelein abgesetzt und vertrete nun den SV Waldhof." vor. Zudem
hätte die MVV klar gemacht, dass es unter einem Vize-Präsidenten
Simeth kein weiteres finanzielles Engagement mehr geben werde.
Zum Abschluss seiner Rede gab Regelein schließlich
(wie bereits erwähnt) bekannt, dass er sein Amt als Präsident zum Ende
der Versammlung niederlegen werde. Er wandte sich auch an den
designierten Präsidenten des SVW, Dr. Hans Joachim Bremme. Regelein
wünschte seinem Nachfolger viel Glück und überreichte einen
Sponsoringvertrag mit der Firma "BAK Südwest GmbH" über einen Betrag
von 30.000 EUR. Schließlich bedankte sich Hans Regelein auch noch beim
Insolvenzverwalter Dr. Wellensiek und dessen Sozius Tobias Wahl für
die gute Zusammenarbeit und überreichte beiden ein
"Abschiedsgeschenk".
Im Anschluss an die Rede Regeleins folgte nach den
Berichten des Insolvenzverwalters und der Aufsichtsrates der zweite
wichtige Punkt der Tagesordnung, nämlich die Abstimmung über die
Fortsetzung des Vereins. Diese Abstimmung war aufgrund des
Insolvenzverfahrens bekanntlich notwendig geworden. Regelein erklärte,
dass hier eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig
sei, da der Verein ansonsten aufgelöst werden müsste.
Selbstverständlich votierten jedoch alle 296 anwesenden
wahlberechtigten Mitglieder für den Fortbestand des SV Waldhof. Somit
war auch dieser geradezu historische Punkt der Tagesordnung abgehakt.
Im Anschluss daran gab auch Gerhard Simeth bekannt, dass er sein Amt
als Vize-Präsident niederlegen werde. Zu den Anschuldigungen Regeleins
äußerte sich Simeth glücklicherweise nicht. Denn auch eine solche
Diskussion hätte das ansonsten positive Gesamtbild der Versammlung
mehr als gestört.
Nun ist der Weg für Neuwahlen also frei. Die Wahl
des neuen Präsidiums kann offenbar frühestens am 3. Juni im Rahmen
einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung stattfinden.
Bereits am kommenden Samstag soll die Einladung zur Versammlung im
"Mannheimer Morgen" veröffentlicht werden. Zwischen Einladung und
Sitzung müssen übrigens mindestens 14 Tage liegen.
Alles in allem also eine ungewohnt harmonische
Mitgliederversammlung der Blau-Schwarzen. Die Entscheidung Regeleins,
es nicht auf eine "Vertrauensfrage" ankommen zu lassen war sicherlich
richtig. So hat er sich und seinen Präsidiumsmitgliedern zu einem
würdigen und ehrenvollen Ende der Amtszeit verholfen und eine unnötige
Schlammschlacht, die sicherlich auch in den Medien ausgetragen worden
wäre, vermieden. Man kann vor Regelein so gesehen nur "den Hut
ziehen", denn selbst wenn er in seiner Amtszeit sicherlich nicht alles
richtig gemacht hat, so hat er doch am Ende einen versöhnlichen
Schlussstrich gezogen. Auch das Thema "Simeth" ist nun zum Glück
endgültig abgehakt. Der Weg für einen Neuanfang unter Dr. Bremme als
Waldhof-Präsidenten ist nun also frei. Man kann nur hoffen, dass alle
Verantwortlichen beim SVW diese einmalige Chance nutzen und sich
künftig nicht mehr durch unnötige "Grabenkämpfe" mehr mit sich selbst
als mit dem Wohl des Vereins beschäftigen. |
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>> News vom 08.05.2004 |
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Mageres 0:0 gegen die Freiburger Amateure |
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Gerade
einmal 800 Zuschauer hatten sich auf den Weg ins
Carl-Benz-Stadion gemacht, um das Spiel des SV Waldhof gegen die
Amateure des
SC Freiburg zu sehen. Am Ende einer mehr als mäßigen
Oberligapartie stand dann ein torloses Unentschieden. Die Geschichte
des Spiels ist eigentlich schnell erzählt. Die Gäste kamen vom Anpfiff
an besser in die Partie und waren vor allen Dingen im Mittelfeld
spielerisch besser. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass Viktor
Olscha auf Atik und
Chatzis verzichten musste. Dafür
rückten Alexander und
Viktor Göhring in die
Startformation. Trotz der "Überlegenheit" sprangen aber keine wirklich
brauchbaren Torchancen für die Freiburger heraus. Die Blau-Schwarzen
spielten zunächst etwas zurückhaltender. Nur ab und an kam man mit
einem Angriff halbwegs gefährlich vor das Tor der Gäste. Die wohl
beste Möglichkeit der Partie hatte
Mario Göttlicher, der mit einem Kopfball am Gäste-Keeper
scheiterte. Das der Nachschuss von
Ekoto-Ekoto dann von Göttlicher
"geblockt" wurde, passte ins Gesamtbild der Partie. Die beste Chance
für die Breisgauer ergab sich aus einem Freistoss, der von
Waldhof-Keeper Ferhatovic an den
Pfosten gelenkt wurde. Ansonsten passte sich das Spiel den
herrschenden Wetterbedingungen an ... Grau und trist. So blieb es bis
zur Pause auch bei einem torlosen Unentschieden.
Viktor Olscha reagierte in der Halbzeitpause und brachte
Slaven Stanic für
Ekoto-Ekoto. Am Spiel sollte sich jedoch
nichts ändern. Zwar schafften es die Blau-Schwarzen nun, die Partie
etwas besser in den Griff zu bekommen, wirklich gefährlich wurde es
für die Abwehr der Gäste aber nur äußerst selten.
Stanic bemühte sich zwar, konnte sich
aber zu selten in Szene setzen. Die beste Möglichkeit der zweiten 45
Minuten hatte Rubio-Sanchez, aber auch er
scheiterte am Torwart der Gäste.
Ansonsten gab es nicht viel zu sehen. Während die
Freiburger Amateure in der zweiten Hälfte auch noch den letzten
Spielwitz verloren, bemühte sich der SVW nun zwar etwas mehr, es
fehlte aber letztendlich wieder einmal an den zündenden Ideen. Auch
die Hereinnahmen von Schwall und Reuter
brachten keine wirklich Belebung ins Waldhof-Spiel.
Am Ende blieb es bei einem trostlosen, aber verdienten Unentschieden.
Durch den Heimsieg der Crailsheimer (3:0 gegen Bonlanden), dürfte nun
auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Aufstieg endgültig erloschen
sein. Helfen könnte jetzt nur noch das bereits in der Vergangenheit
viel zitierte "Wunder Waldhof". Ansonsten gilt es aber, die Runde noch
ordentlich zu Ende zu bringen. Und bei der kommenden
Mitgliederversammlung können vielleicht auch in der Führungsspitze die
Weichen für die Zukunft gestellt werden. |
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>> News vom 05.05.2004 |
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Heimniederlage gegen Freiberg... |
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Der SV
Waldhof kassiert gegen den
SGV Freiberg eine bittere 2:3-Niederlage und konnte so die
Tabellenführung in der Oberliga nicht zurückerobern. Zum Spiel gegen
die abstiegsbedrohten Freiberger waren 2.790 Zuschauer ins
Carl-Benz-Stadion gekommen. Die
Blau-Schwarzen erspielten sich von Beginn an zwar ein optisches
Übergewicht, schaffte es aber nur selten die gut sortierte Abwehr der
Gäste unter Druck zu setzen. Die Gäste aus
Freiberg spielten betont defensiv und fielen zumeist nur durch
harte Foulspiele auf, die der desolate Schiedsrichter Kirar viel zu
selten mit einer gelben Karte bestrafte. Brauchbare Torchancen waren
in der ersten halben Stunde Mangelware. Wie so oft gestaltete sich der
Spielaufbau des SVW meistens zu pomadig, um schnell und gefährlich in
den Strafraum der Gäste einzudringen. Zwar wurde im Mittelfeld meist
gut und sicher kombiniert, spätestens zwanzig Meter vor dem Freiberger
Tor wurden die Angriffe jedoch abgefangen. In der 32. Spielminute
durften die Zuschauer dann jedoch das erste Tor für den SV Waldhof
bejubeln. Gilles Ekoto-Ekoto war bei
einem Eckball zur Stelle und erzielte mit einem gut platzierten
Kopfball den Führungstreffer. War nun der Knoten bei den
Blau-Schwarzen geplatzt? Keineswegs, denn eine Minute vor der Halbzeit
glich Kuch nach einem Freistoss für die Gäste aus. Vorangegangen war
wieder einmal ein kapitaler Stellungsfehler in der Abwehrreihe des
SVW. So stand es zur Pause nur 1:1.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel, während bei
den Blau-Schwarzen zunächst auch noch der letzte Rest einer
spielerischen Linie verloren ging. Zur wirklich brauchbaren Torchancen
kam Freiberg letztlich aber nicht. Bei der Mannschaft von Viktor
Olscha lief in der ersten Viertelstunde der zweiten 45 Minuten so gut
wie nichts zusammen. Erst dann fing sich die Mannschaft wieder.
Nach einer perfekten Vorlage des eingewechselten
Slaven Stanic erzielte
Kenan Kocak in der 69. Spielminute
schließlich den erneuten Führungstreffer für den SV Waldhof. Doch wer
glaubte, der SVW würde nun endgültig die Oberhand gewinnen, der sollte
negativ überrascht werden. Freiberg warf nun alles nach vorne und
drängte auf den Ausgleich. Da die Gäste für dieses Unterfangen Ihre
Abwehrarbeit etwas vernachlässigen mussten, boten sich dem SVW einige
erstklassige Konterchancen. Die beste Möglichkeit, dass Spiel
endgültig zu entscheiden vergab wohl
Rubio-Sanchez, als er freistehend aus gut fünf Metern über das Tor
schoss.
Doch auch Freiberg hatte gute Möglichkeiten. So klatsche ein Kopfball
nach einer Ecke nur an den Pfosten des Waldhof-Gehäuses. Der Druck der
Gäste wurde immer größer und es folgte eine turbulente Schlussphase.
Es ist einfach unverständlich, warum sich der SVW in der Schlussphase
in die eigene Hälfte drängen ließ und nicht in der Lage war, dass
Spiel zu beruhigen. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem
Eckball in der Nachspielzeit stocherte Yildiz aus kurzer Distanz den
Ball zum Ausgleich für die Gäste über die Linie. Dieser Aktion war
allerdings ein (meiner Meinung nach) klares Handspiel eines Spielers
der Gäste vorausgegangen. Betrachtet man die miserable Leistung des
Schiedsrichters am heutigen Tag, so ist es jedoch nicht verwunderlich,
dass das Handspiel nicht geahndet wurde. Die Blau-Schwarzen warfen nun
ihrerseits alles nach vorne um doch noch die wichtigen drei Punkte
einzufahren. Doch nicht etwa der SVW erzielte noch ein Tor ... die
Gäste waren es, die mit dem letzten Angriff des Spiels erneut
zuschlugen. Erneut Yildiz war es, der freistehend vor Waldhof-Keeper
Ferhatovic den 2:3-Endstand
erzielte.
War's das nun schon mit dem Aufstieg in die Regionalliga? Gemessen an
der Leistung im heutigen Spiel ist das doch sehr wahrscheinlich. Man
schaffte es einfach nicht, die Gäste dauerhaft unter Druck zu setzen.
Viel zu oft agierten die Blau-Schwarzen mit hohen Bällen, dabei hatten
die Gäste mit vielen kopfballstarken Abwehrspielern klar die
"Lufthoheit" im Strafraum. Und warum schaffte man es nicht, dass Spiel
nach der erneuten Führung zu beruhigen? So fehlt alles in allem am
Ende wohl der entscheidende "Tick", um in die dritthöchste Spielklasse
aufzusteigen. Natürlich war die Leistung des Schiedsrichter heute eine
absolute Frechheit. Doch auch das darf nicht als Entschuldigung
herhalten denn genügend Chancen, dass Spiel zu entscheiden, waren da. Auch
die Defensivabteilung des SVW wieder einmal zu oft unsortiert und praktisch jede hohe Hereingabe in den Strafraum des SVW sorgte für
Gefahr. Und auch wenn Adis Ferhatovic
auf der Linie sicherlich nur schwer zu bezwingen ist, ab und an sollte
er auch versuchen eine Flanke oder einen Eckball abzufangen.
Doch nicht nur über die sportliche Situation kann man im Moment nur
den Kopf schütteln. So schafften es zwei "Fans", dass der
Schiedsrichter das Spiel beinahe abgebrochen hätte, denn wieder einmal
waren Gegenstände auf das Spielfeld geworfen worden. Wann kapieren
endlich alle, dass man mit solchen Aktionen nur dem eigenen Verein
schadet? Aber das war nur ein weiterer Grund, dass C-B-S heute mit
einem Kopfschütteln zu verlassen... |
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>> News vom 01.05.2004 |
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Auswärtssieg gegen Bonlanden ++ Doppelpack von Chatzis |
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Nachdem
der direkte Mitkonkurrent um den Aufstieg, der
FC Nöttingen,
gestern sein Heimspiel gegen den
SV Sandhausen mit 2:4 verloren hatte, hatten die Blau-Schwarzen
mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen
Bonlanden die
Möglichkeit, zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der
Oberliga Baden-Württemberg zu übernehmen. Vor 700 Zuschauern im
Stuttgarter
Waldau-Stadion ging die Mannschaft von Waldhof-Coach Viktor Olscha
bereits in der 8. Spielminute durch einen von
Hakan Atik verwandelten Foulelfmeter in Führung. Bei diesem
Spielstand blieb es bis zur Halbzeitpause. Kurz nach dem Anpfiff zur
zweiten Spielhälfte erhöhte Chatzis auf
2:0 für den SVW. Der
SV Bonlanden
kam in der 60. Spielminute durch Kaiser zwar noch zum
Anschlusstreffer, mit seinem zweiten Treffer sorgte
Chatzis sechs Minuten später jedoch für
den Endstand. Der SV Waldhof übernimmt also mit nun mehr 54 Punkten
die Tabellenführung. Mit zwei Siegen in den
nun folgenden Heimspielen gegen
Freiberg und die ebenfalls noch mit Aufstiegsambitionen versehenen
Amateure des
SC Freiburg könnte der sich SV Waldhof nun eine perfekte
Ausgangsposition für die Schlussphase dieser Saison erspielen. |
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Aktuelles Ergebnis: |
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29.02.08 |
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OL BW - 20. Spieltag |
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SVW - VfL Kirchheim
2:1 |
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Statistik |
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Nächstes Spiel: |
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06.03.08 - 19:30 Uhr |
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OL BW - 21. Spieltag |
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S. Kickers II - SVW |
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Tabelle |
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Sp. |
Pkt. |
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01. |
Freiburg II |
20 |
44 |
|
02. |
SV Waldhof |
20 |
44 |
|
03. |
Heidenheim |
19 |
39 |
|
04. |
Ulm |
19 |
39 |
|
05. |
Walldorf |
19 |
38 |
|
06. |
Villingen |
19 |
34 |
|
07. |
Hoffenheim II |
20 |
34 |
|
08. |
Crailsheim |
19 |
32 |
|
09. |
Gmünd |
20 |
31 |
|
10. |
Großaspach |
20 |
28 |
|
11. |
Freiberg |
20 |
25 |
|
12. |
Nöttingen |
20 |
23 |
|
13. |
Bahlingen |
20 |
16 |
|
14. |
Kirchheim |
20 |
14 |
|
15. |
Linx |
20 |
14 |
|
16. |
Schwieberdingen |
20 |
13 |
|
17. |
VfR Mannheim |
20 |
12 |
|
18. |
Schwieberdingen |
19 |
10 |
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