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 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

>> Statistik
 
 



 

  05 / 2004

>> News vom 28.05.2004

  ++ Unentschieden in Sandhausen

Reicht ein Punkt aus dem Oberliga-Derby in Sandhausen um noch im Aufstiegsrennen zu bleiben? Diese Frage stellten sich gestern viele der 4.352 Zuschauer nach der Partie gegen den SV Sandhausen. Dabei starteten die Blau-Schwarzen schwungvoll in die Begegnung und erspielten sich schnell ein optisches Übergewicht. Verwertbare Torchancen sprangen dabei zunächst jedoch nicht heraus. Erst durch zwei Distanzschüsse von Viktor Göhring kam das Tor der Gastgeber erstmals in Gefahr. Die erste gute Möglichkeit für den SV Sandhausen ergab sich durch einen Freistoß von Katongele, der am Pfosten der Waldhof-Gehäuses landete. Die zweite gute Torchance nutze Sandhausen in der 35. Spielminute dann jedoch zum Führungstreffer. Nach einer Hereingabe von rechts kam zunächst Juric an den Ball, dessen Schuss konnte Waldhof-Keeper Ferhatovic zwar noch parieren, gegen den folgenden Nachschuss von Celen war er jedoch machtlos. Der SVW zeigte sich von dem Rückstand wenig beeindruckt und hätte praktisch im direkten Gegenzug ausgleichen können. Hakan Atik hatte sich auf der rechten Angriffsseite in den Strafraum gespielt. Sein mustergültiges Zuspiel konnte Slaven Stanic aus rund fünf Metern jedoch nicht verwerten. Die Mannschaft von Viktor Olscha ließ jedoch nicht locker und erarbeitete sich weitere Chancen. So trafen nach einem Eckball Mario Göttlicher (mit einem Kopfball) und Stanic nur die Latte. In der 44. Minute konnten die mitgereisten Waldhof-Fans dann jedoch jubeln. Nach einem mustergültigen Pass von Oscar Corrochano lupfte Rubio-Sanchez den Ball über den herausstürmenden Torwart der Gastgeber.
 

Viktor Olscha reagierte in der Pause und brachte mit Erdogan (für Stanic) eine frische Offensivkraft. Die Partie verflachte nun jedoch zusehends. So schafften es beide Mannschaften nur selten, einen Angriff zu Ende zu spielen. Die Blau-Schwarzen schafften es nun nicht mehr, die Abwehr der Gastgeber unter Druck zu setzen. Der SV Sandhausen hingegen kam nun etwas besser ins Spiel, spätestens am Waldhof-Strafraum wurden die Angriffe jedoch zumeist abgefangen.

Auch die Hereinnahmen von Ekoto-Ekoto (70. für V. Göhring) und Chatzis (64. für Corrochano) brachten keine wirklich Besserung im Angriffsspiel des SV Waldhof. Zu oft wurde der Ballbesitz bereits im Mittelfeld leichtfertig verloren. Und zu selten kamen verwertbare Flanken in den Strafraum der Gastgeber.

Man hatte sich schon mit dem Unentschieden abgefunden, als die Partie in den letzten Minute beinahe noch eine dramatische Wendung genommen hätte. Nach einem Zweikampf zwischen Gilles Ekoto-Ekoto und Björn Weber im Strafraum des SVW pfiff Schiedsrichter Fabry einen mehr als zweifelhaften Elfmeter für den SV Sandhausen. Nun drohte die Situation zu eskalieren, denn die mitgereisten Fans der Blau-Schwarzen gerieten in Rage und rissen sogar Teile des Zauns im Gästeblock nieder. Doch auch bei den Spielern kam es zu entsprechenden Reaktionen. So sah Hakan Atik die Gelb-Rote Karte, nachdem er wütend auf den Schiedsrichter zugestürmt war. Die Partie wurde für gut fünf Minuten unterbrochen, bis sich die Situation im Stadion halbwegs beruhigt hatte. Schließlich trat Juric zum Elfmeter für die Gastgeber an, doch Waldhof-Keeper Ferhatovic hatte kaum Mühe den schwachen Schuss zu parieren.

Am Ende blieb es schließlich bei einem alles in allem verdienten Unentschieden. Ob der Punkt aus diesem Spiel am Ende etwas wert ist, werden die Partien der direkten Mitkonkurrenten in den kommenden Tagen zeigen. Leider schafften es die Blau-Schwarzen nicht, den Schwung aus den ersten 45 Minuten in die zweite Halbzeit mitzunehmen, denn gegen den keinesfalls übermächtigen SV Sandhausen wäre sicherlich ein Sieg drin gewesen. Glücklicherweise konnte die Partie am Ende noch auf regulärem Weg beendet werden. Was wäre wohl passiert, wenn Juric den Strafstoß für die Gastgeber verwandelt hätte. Doch bei der "Art" wie er den Elfmeter schließlich ausführte könnte man fast auf den Gedanken können, er hätte ihn aus "Sicherheitsgründen" lieber nicht verwandelt...

 

>> News vom 25.05.2004

  ++ Gaudino bleibt beim SVW ++ Vorverkauf für Sandhausen läuft

Maurizio Gaudino (Foto) bleibt den Blau-Schwarzen als Sportdirektor erhalten. Der 37-Jährige soll einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten. Gaudino soll sich auch künftig im Marketingbereich beim SVW engagieren. Bezüglich der Vertragsverhandlungen mit Spielern gibt es hingegen kaum Neuigkeiten. Offenbar hat Ken Asaeda jedoch seine Zusage für ein weiteres Jahr beim SV Waldhof gegeben. Einen hauptamtlichen Trainer werden die Blau-Schwarzen in der kommenden Runde, zumindest wenn man in der Oberliga verbleibt, wohl doch nicht engagieren. Laut Abteilungsleiter Rainer Spagerer kann sich der Verein keinen Proficoach leisten. Derweil steht am kommenden Donnerstag bekanntlich das brisante Derby gegen den SV Sandhausen an. Bei der Geschäftsstelle am Alsenweg sind für die Partie noch bis einschließlich Donnerstagvormittag Karten erhältlich. Während eine Stehplatzkarte 5,50 EUR kostet (ermäßigt 4 EUR, bzw. 3 EUR), gilt für Sitzplatzkarten ein "Aufschlag" von 3 EUR. Die Gastgeber rechnen mit 4.000 - 5.000 Zuschauern. Insgesamt haben im Sandhausener Hardtwaldstadion 12.000 Zuschauer Platz.

 

>> News vom 21.05.2004

  ++ Sieg im Spitzenspiel in Crailsheim

Der SV Waldhof setzt seine Siegesserie auf fremden Plätzen auch beim Spitzenspiel in Crailsheim fort und entführt verdient drei Punkte aus dem mit 4.000 Zuschauern ausverkauften Schönebürgstadion. Bereits in der 13. Spielminute gingen die Blau-Schwarzen nach schöner Vorarbeit von Viktor Göhring durch ein Tor von Hakan Atik (Foto) in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Im zweiten Abschnitt fanden zunächst die Gastgeber besser ins Spiel und kamen in der 56. Spielminute durch Joseph Fameyeh zum Ausgleich. Der SV Waldhof zeigte sich jedoch hiervon wenig beeindruckt, denn quasi im direkten Gegenzug gelang dem erst sechs Minuten zuvor eingewechselten Umut Erdogan in der 59. Spielminute die erneute Führung. In der Folgezeit drängten dann zwar die Gastgeber mit aller Macht auf den Ausgleich, kamen jedoch zu keinen nennenswerten Torchancen mehr.

 

>> News vom 18.05.2004

  ++ Versammlung am 3. Juni ++ Profitrainer? ++ Neuzugänge?

Die nächste außerordentliche Mitgliederversammlung des SV Waldhof findet am 3. Juni im Franziskushaus in Mannheim-Waldhof statt. Neben der Entlastung des scheidenden Vorstands, steht auch die Neuwahl des Präsidiums, für die sich bisher "nur" Dr. Bremme mit seinem sechsköpfigen Team gemeldet hat, auf der Tagesordnung. Ob Viktor Olscha (Foto) auch in der kommenden Runde noch Trainer der Blau-Schwarzen sein wird, hängt indes davon ab, ob der Verein einen Profitrainer engagieren will. In diesem Fall könnte sich Olscha einen Tätigkeit im "operativen Bereich" vorstellen (>> siehe auch News 16.05.04). Sportdirektor Maurizio Gaudino tendiert offenbar eher zu einem hauptberuflichen Trainer. Mögliche Kandidaten gibt es offenbar genügend. Als mögliche Nachfolger von Olscha wurden unter anderem einige altbekannte Ex-Waldhöfer wie Dariusz Pasieka, Hans Hein, Colin Bell und Petar Segrt gerüchteweise ins Spiel gebracht. Doch auch Eugen Hach wäre offenbar ein möglicher Kandidat. Olscha hat indes eine Liste mit möglichen Neuzugängen für die kommende Runde zusammengestellt. Mit Laudas Stürmer Christian Haas konnten die Verantwortlichen jedoch einen Namen schon wieder streichen. Haas hat einen Vertrag beim SSV Reutlingen erhalten. Ein weiterer Kandidat nimmt derweil zur Zeit am Trainingsbetrieb der Blau-Schwarzen teil. Es handelt sich dabei um Cuneyt Kocabicak, der von 1998 bis 2000 schon einmal im Kader des SVW stand. An Kocabicak sollen mittlerweile aber auch andere Verein Interesse gezeigt haben. Damit dem SVW nicht noch weitere Spieler durch die Lappen gehen, fordert Olscha nun mehr Planungssicherheit. "Die Kluboberen müssen jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen.", so Olscha.

   

>> News vom 16.05.2004

  ++ 3:0-Sieg gegen Lauda ++ Wechselgerüchte ++ Olscha Jugendcoach?

Während der SV Waldhof in der Rückrunde bei Heimspielen eher durchwachsene Leistungen zeigt, erspielt er sich auswärts einen Erfolg nach dem anderen. Beim FV Lauda kam die Mannschaft von Waldhof-Coach Viktor Olscha zu einem klaren 3:0-Sieg. Dabei hatten die Gastgeber in den ersten zwanzig Minuten die besseren Torchancen, die sie jedoch allesamt nicht nutzen konnten. Mit dem ersten guten Angriff des SVW brachte Atik die Blau-Schwarzen in der 43. Minute in Führung. Nach einem "Blackout" von Laudas Keeper Romero-Rincon in der 65. Spielminute, den Stanic zum 2:0 nutzen konnte, war das Spiel praktisch entschieden. Umut Erdogan, der in der 59. Minute für Schwall eingewechselt worden war, sorgte in der 67. Minute schließlich für den 3:0-Endstand. Die Rote Karte für Ken Asaeda (72.) trübte den Jubel über den Auswärtserfolg jedoch ein wenig.

Derweil halten sich auch weiterhin einige Wechselgerüchte. So soll Benjamin Waldecker einen Vertrag bei der TSG Hoffenheim erhalten. Jean-Pierre Rubio-Sanchez steht hingegen wohl vor einem Wechsel zum SV Darmstadt 98. Doch auch Viktor Olscha macht sich Gedanken um seine Zukunft beim SVW. Sollten die Blau-Schwarzen in der kommenden Runde mit einem Profi-Trainer antreten wollen, so könnte Olscha sich offenbar vorstellen künftig den gesamten Jugendbereich zu übernehmen und ein "Sichtungsnetz" aufzubauen.

 

>> News vom 12.05.2004

  ++ Präsidium tritt zurück ++ Fortbestand des Vereins beschlossen
Heute stand bekanntlich die außerordentliche Mitgliederversammlung des SV Waldhof Mannheim an. Alle Augen waren dabei auf den Tagesordnungspunkt Nr. 9, die "Vertrauensfrage des Präsidenten" gerichtet. Doch so weit sollte es gar nicht kommen.

Hans Regelein eröffnete die Sitzung und zog in einer gut 45 Minuten langen Rede eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. Zum Schluss seiner Ansprache erklärte er, dass er und die restlichen Mitglieder des Präsidiums keine "Angst" vor der Vertrauensfrage zu haben bräuchten. Immerhin hätten sie eine Erfolgsbilanz vorzuweisen. So sei der Verein beispielsweise finanziell saniert worden. Eine mögliche Ablösung würde somit "ohne Not" geschehen. Um eine mögliche Schlammschacht im Rahmen der Vertrauensfrage zu vermeiden verkündete Regelein jedoch schließlich, sein Amt zum Ende der Versammlung niederzulegen. Dieser Entscheidung schlossen sich die designierten Präsidiumsmitglieder Göth und Reffert, sowie später auch Gerhard Simeth an.

Alles in allem sicherlich eine richtige Entscheidung, hätte das Bild des SVW in der Öffentlichkeit bei einer langwierigen Diskussion über das Präsidium doch mit Sicherheit erheblichen Schaden genommen. Doch bevor Regelein seine Entscheidung den anwesenden Mitgliedern mitteilte, offenbarte er noch einige Details aus seiner Amtszeit.

So ging Regelein zunächst auch auf die nicht erfolgte Entlassung des ehemaligen Geschäftsführers Dieter Dollmann, der übrigens auch anwesend war, ein. Regelein betonte, dass Dollmann einen ausgesprochen gut dotierten Vertrag besaß, der ihm unter anderem auch einen Dienstwagen (7'er BMW / 3-Liter-Klasse Daimler-Chrysler) zusicherte. Aufgrund der finanziellen Situation des SVW sei es aus kaufmännischer Sicht unverantwortlich gewesen, Herrn Dollmann zu entlassen. So wären bei einer vorzeitigen Beendigung des bis 30.06.2004 laufenden Vertrages rund 250.000 DM fällig geworden.

Regelein gab im weiteren Verlauf seiner Rede auch zu, bei der Auswahl seiner Präsidiumsmitglieder vor der Wahl aufgrund der "Zeitnot" etwas übereilig gehandelt zu haben. Auch dem Spielerberater Roger Wittmann und dessen Firma "Rogon" stellte Regelein kein gutes Zeugnis aus. Wittmann sei es gewesen, der Internas aus Sitzungen der Waldhof-Gremien umgehend telefonisch an die hiesige Redaktion einer großen Tageszeitung weitergegeben habe.

Auch auf die finanzielle Situation, die er bei seinem Amtsantritt vorfand, ging Regelein selbstredend ein. Dabei sprach er auch die überaus hoch dotierten Verträge einiger ehemaliger Spieler an. So hat der Ex-Spieler Jurij Maximov offenbar rund 50.000 DM (!) monatlich verdient. Auch ein Fotograf (1.000 DM) und ein Jugendtrainer (5.500 DM) bezogen monatlich ein geradezu fürstliches Gehalt. Und das bei solchen Verpflichtungen der finanzielle Niedergang des Vereins unvermeidbar war, dürfte eigentlich jedem klar sein.

Natürlich ging Regelein schließlich auch auf sein Verhältnis mit Gerhard Simeth ein. Gleich mehrmals betonte er, dass eine Zusammenarbeit mit Simeth seit Juni letzten Jahres nicht mehr möglich gewesen sei. Beispielhaft für die Querelen in der Führung erwähnte er einen Auftritt Simeths beim Oberbürgermeister Mannheims. Simeth selbst stellte sich dort sinngemäß mit den Worten "Ich habe Hans Regelein abgesetzt und vertrete nun den SV Waldhof." vor. Zudem hätte die MVV klar gemacht, dass es unter einem Vize-Präsidenten Simeth kein weiteres finanzielles Engagement mehr geben werde.

Zum Abschluss seiner Rede gab Regelein schließlich (wie bereits erwähnt) bekannt, dass er sein Amt als Präsident zum Ende der Versammlung niederlegen werde. Er wandte sich auch an den designierten Präsidenten des SVW, Dr. Hans Joachim Bremme. Regelein wünschte seinem Nachfolger viel Glück und überreichte einen Sponsoringvertrag mit der Firma "BAK Südwest GmbH" über einen Betrag von 30.000 EUR. Schließlich bedankte sich Hans Regelein auch noch beim Insolvenzverwalter Dr. Wellensiek und dessen Sozius Tobias Wahl für die gute Zusammenarbeit und überreichte beiden ein "Abschiedsgeschenk".

Im Anschluss an die Rede Regeleins folgte nach den Berichten des Insolvenzverwalters und der Aufsichtsrates der zweite wichtige Punkt der Tagesordnung, nämlich die Abstimmung über die Fortsetzung des Vereins. Diese Abstimmung war aufgrund des Insolvenzverfahrens bekanntlich notwendig geworden. Regelein erklärte, dass hier eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig sei, da der Verein ansonsten aufgelöst werden müsste. Selbstverständlich votierten jedoch alle 296 anwesenden wahlberechtigten Mitglieder für den Fortbestand des SV Waldhof. Somit war auch dieser geradezu historische Punkt der Tagesordnung abgehakt. Im Anschluss daran gab auch Gerhard Simeth bekannt, dass er sein Amt als Vize-Präsident niederlegen werde. Zu den Anschuldigungen Regeleins äußerte sich Simeth glücklicherweise nicht. Denn auch eine solche Diskussion hätte das ansonsten positive Gesamtbild der Versammlung mehr als gestört.

Nun ist der Weg für Neuwahlen also frei. Die Wahl des neuen Präsidiums kann offenbar frühestens am 3. Juni im Rahmen einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung stattfinden. Bereits am kommenden Samstag soll die Einladung zur Versammlung im "Mannheimer Morgen" veröffentlicht werden. Zwischen Einladung und Sitzung müssen übrigens mindestens 14 Tage liegen.

Alles in allem also eine ungewohnt harmonische Mitgliederversammlung der Blau-Schwarzen. Die Entscheidung Regeleins, es nicht auf eine "Vertrauensfrage" ankommen zu lassen war sicherlich richtig. So hat er sich und seinen Präsidiumsmitgliedern zu einem würdigen und ehrenvollen Ende der Amtszeit verholfen und eine unnötige Schlammschlacht, die sicherlich auch in den Medien ausgetragen worden wäre, vermieden. Man kann vor Regelein so gesehen nur "den Hut ziehen", denn selbst wenn er in seiner Amtszeit sicherlich nicht alles richtig gemacht hat, so hat er doch am Ende einen versöhnlichen Schlussstrich gezogen. Auch das Thema "Simeth" ist nun zum Glück endgültig abgehakt. Der Weg für einen Neuanfang unter Dr. Bremme als Waldhof-Präsidenten ist nun also frei. Man kann nur hoffen, dass alle Verantwortlichen beim SVW diese einmalige Chance nutzen und sich künftig nicht mehr durch unnötige "Grabenkämpfe" mehr mit sich selbst als mit dem Wohl des Vereins beschäftigen.

 

>> News vom 08.05.2004

  ++ Mageres 0:0 gegen die Freiburger Amateure

Gerade einmal 800 Zuschauer hatten sich auf den Weg ins Carl-Benz-Stadion gemacht, um das Spiel des SV Waldhof gegen die Amateure des SC Freiburg zu sehen. Am Ende einer mehr als mäßigen Oberligapartie stand dann ein torloses Unentschieden. Die Geschichte des Spiels ist eigentlich schnell erzählt. Die Gäste kamen vom Anpfiff an besser in die Partie und waren vor allen Dingen im Mittelfeld spielerisch besser. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass Viktor Olscha auf Atik und Chatzis verzichten musste. Dafür rückten Alexander und Viktor Göhring in die Startformation. Trotz der "Überlegenheit" sprangen aber keine wirklich brauchbaren Torchancen für die Freiburger heraus. Die Blau-Schwarzen spielten zunächst etwas zurückhaltender. Nur ab und an kam man mit einem Angriff halbwegs gefährlich vor das Tor der Gäste. Die wohl beste Möglichkeit der Partie hatte Mario Göttlicher, der mit einem Kopfball am Gäste-Keeper scheiterte. Das der Nachschuss von Ekoto-Ekoto dann von Göttlicher "geblockt" wurde, passte ins Gesamtbild der Partie. Die beste Chance für die Breisgauer ergab sich aus einem Freistoss, der von Waldhof-Keeper Ferhatovic an den Pfosten gelenkt wurde. Ansonsten passte sich das Spiel den herrschenden Wetterbedingungen an ... Grau und trist. So blieb es bis zur Pause auch bei einem torlosen Unentschieden.

Viktor Olscha reagierte in der Halbzeitpause und brachte Slaven Stanic für Ekoto-Ekoto. Am Spiel sollte sich jedoch nichts ändern. Zwar schafften es die Blau-Schwarzen nun, die Partie etwas besser in den Griff zu bekommen, wirklich gefährlich wurde es für die Abwehr der Gäste aber nur äußerst selten. Stanic bemühte sich zwar, konnte sich aber zu selten in Szene setzen. Die beste Möglichkeit der zweiten 45 Minuten hatte Rubio-Sanchez, aber auch er scheiterte am Torwart der Gäste.

Ansonsten gab es nicht viel zu sehen. Während die Freiburger Amateure in der zweiten Hälfte auch noch den letzten Spielwitz verloren, bemühte sich der SVW nun zwar etwas mehr, es fehlte aber letztendlich wieder einmal an den zündenden Ideen. Auch die Hereinnahmen von Schwall und Reuter brachten keine wirklich Belebung ins Waldhof-Spiel.

Am Ende blieb es bei einem trostlosen, aber verdienten Unentschieden. Durch den Heimsieg der Crailsheimer (3:0 gegen Bonlanden), dürfte nun auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Aufstieg endgültig erloschen sein. Helfen könnte jetzt nur noch das bereits in der Vergangenheit viel zitierte "Wunder Waldhof". Ansonsten gilt es aber, die Runde noch ordentlich zu Ende zu bringen. Und bei der kommenden Mitgliederversammlung können vielleicht auch in der Führungsspitze die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

 

>> News vom 05.05.2004

  ++ Heimniederlage gegen Freiberg...

Der SV Waldhof kassiert gegen den SGV Freiberg eine bittere 2:3-Niederlage und konnte so die Tabellenführung in der Oberliga nicht zurückerobern. Zum Spiel gegen die abstiegsbedrohten Freiberger waren 2.790 Zuschauer ins Carl-Benz-Stadion gekommen. Die Blau-Schwarzen erspielten sich von Beginn an zwar ein optisches Übergewicht, schaffte es aber nur selten die gut sortierte Abwehr der Gäste unter Druck zu setzen. Die Gäste aus Freiberg spielten betont defensiv und fielen zumeist nur durch harte Foulspiele auf, die der desolate Schiedsrichter Kirar viel zu selten mit einer gelben Karte bestrafte. Brauchbare Torchancen waren in der ersten halben Stunde Mangelware. Wie so oft gestaltete sich der Spielaufbau des SVW meistens zu pomadig, um schnell und gefährlich in den Strafraum der Gäste einzudringen. Zwar wurde im Mittelfeld meist gut und sicher kombiniert, spätestens zwanzig Meter vor dem Freiberger Tor wurden die Angriffe jedoch abgefangen. In der 32. Spielminute durften die Zuschauer dann jedoch das erste Tor für den SV Waldhof bejubeln. Gilles Ekoto-Ekoto war bei einem Eckball zur Stelle und erzielte mit einem gut platzierten Kopfball den Führungstreffer. War nun der Knoten bei den Blau-Schwarzen geplatzt? Keineswegs, denn eine Minute vor der Halbzeit glich Kuch nach einem Freistoss für die Gäste aus. Vorangegangen war wieder einmal ein kapitaler Stellungsfehler in der Abwehrreihe des SVW. So stand es zur Pause nur 1:1.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel, während bei den Blau-Schwarzen zunächst auch noch der letzte Rest einer spielerischen Linie verloren ging. Zur wirklich brauchbaren Torchancen kam Freiberg letztlich aber nicht. Bei der Mannschaft von Viktor Olscha lief in der ersten Viertelstunde der zweiten 45 Minuten so gut wie nichts zusammen. Erst dann fing sich die Mannschaft wieder.

Nach einer perfekten Vorlage des eingewechselten Slaven Stanic erzielte Kenan Kocak  in der 69. Spielminute schließlich den erneuten Führungstreffer für den SV Waldhof. Doch wer glaubte, der SVW würde nun endgültig die Oberhand gewinnen, der sollte negativ überrascht werden. Freiberg warf nun alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Da die Gäste für dieses Unterfangen Ihre Abwehrarbeit etwas vernachlässigen mussten, boten sich dem SVW einige erstklassige Konterchancen. Die beste Möglichkeit, dass Spiel endgültig zu entscheiden vergab wohl Rubio-Sanchez, als er freistehend aus gut fünf Metern über das Tor schoss.

Doch auch Freiberg hatte gute Möglichkeiten. So klatsche ein Kopfball nach einer Ecke nur an den Pfosten des Waldhof-Gehäuses. Der Druck der Gäste wurde immer größer und es folgte eine turbulente Schlussphase. Es ist einfach unverständlich, warum sich der SVW in der Schlussphase in die eigene Hälfte drängen ließ und nicht in der Lage war, dass Spiel zu beruhigen. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem Eckball in der Nachspielzeit stocherte Yildiz aus kurzer Distanz den Ball zum Ausgleich für die Gäste über die Linie. Dieser Aktion war allerdings ein (meiner Meinung nach) klares Handspiel eines Spielers der Gäste vorausgegangen. Betrachtet man die miserable Leistung des Schiedsrichters am heutigen Tag, so ist es jedoch nicht verwunderlich, dass das Handspiel nicht geahndet wurde. Die Blau-Schwarzen warfen nun ihrerseits alles nach vorne um doch noch die wichtigen drei Punkte einzufahren. Doch nicht etwa der SVW erzielte noch ein Tor ... die Gäste waren es, die mit dem letzten Angriff des Spiels erneut zuschlugen. Erneut Yildiz war es, der freistehend vor Waldhof-Keeper Ferhatovic den 2:3-Endstand erzielte.

War's das nun schon mit dem Aufstieg in die Regionalliga? Gemessen an der Leistung im heutigen Spiel ist das doch sehr wahrscheinlich. Man schaffte es einfach nicht, die Gäste dauerhaft unter Druck zu setzen. Viel zu oft agierten die Blau-Schwarzen mit hohen Bällen, dabei hatten die Gäste mit vielen kopfballstarken Abwehrspielern klar die "Lufthoheit" im Strafraum. Und warum schaffte man es nicht, dass Spiel nach der erneuten Führung zu beruhigen? So fehlt alles in allem am Ende wohl der entscheidende "Tick", um in die dritthöchste Spielklasse aufzusteigen. Natürlich war die Leistung des Schiedsrichter heute eine absolute Frechheit. Doch auch das darf nicht als Entschuldigung herhalten denn genügend Chancen, dass Spiel zu entscheiden, waren da. Auch die Defensivabteilung des SVW wieder einmal zu oft unsortiert und praktisch jede hohe Hereingabe in den Strafraum des SVW sorgte für Gefahr. Und auch wenn Adis Ferhatovic auf der Linie sicherlich nur schwer zu bezwingen ist, ab und an sollte er auch versuchen eine Flanke oder einen Eckball abzufangen.

Doch nicht nur über die sportliche Situation kann man im Moment nur den Kopf schütteln. So schafften es zwei "Fans", dass der Schiedsrichter das Spiel beinahe abgebrochen hätte, denn wieder einmal waren Gegenstände auf das Spielfeld geworfen worden. Wann kapieren endlich alle, dass man mit solchen Aktionen nur dem eigenen Verein schadet? Aber das war nur ein weiterer Grund, dass C-B-S heute mit einem Kopfschütteln zu verlassen...

 

>> News vom 01.05.2004

  ++ Auswärtssieg gegen Bonlanden ++ Doppelpack von Chatzis

Nachdem der direkte Mitkonkurrent um den Aufstieg, der FC Nöttingen, gestern sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen mit 2:4 verloren hatte, hatten die Blau-Schwarzen mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen Bonlanden die Möglichkeit, zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Oberliga Baden-Württemberg zu übernehmen. Vor 700 Zuschauern im Stuttgarter Waldau-Stadion ging die Mannschaft von Waldhof-Coach Viktor Olscha bereits in der 8. Spielminute durch einen von Hakan Atik verwandelten Foulelfmeter in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Halbzeitpause. Kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Spielhälfte erhöhte Chatzis auf 2:0 für den SVW. Der SV Bonlanden kam in der 60. Spielminute durch Kaiser zwar noch zum Anschlusstreffer, mit seinem zweiten Treffer sorgte Chatzis sechs Minuten später jedoch für den Endstand. Der SV Waldhof übernimmt also mit nun mehr 54 Punkten die Tabellenführung. Mit zwei Siegen in den nun folgenden Heimspielen gegen Freiberg und die ebenfalls noch mit Aufstiegsambitionen versehenen Amateure des SC Freiburg könnte der sich SV Waldhof nun eine perfekte Ausgangsposition für die Schlussphase dieser Saison erspielen.

 


 

   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1

>> Statistik

   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10