|
| |

|
>> News vom 28.06.2003 |
|
|
| |
++
Weg in die Oberliga ist frei ++ Insolvenzverfahren eröffnet |
|
Die Verantwortlichen beim SVW und allen voran der
Insolvenzverwalter Dr. Wellensiek und sein Sozius Tobias Wahl haben es
also am Ende doch geschafft, das
Insolvenzverfahren in Rekordzeit auf den Weg zu bringen. Am
gestrigen Freitag wurde das
Insolvenzverfahren vom zuständigen Insolvenzrichter Dr. Zipperer
eröffnet. Der SV Waldhof wird somit in der nächsten Runde definitiv in
der Oberliga antreten. Der Etat für den Gesamtverein wird sich dabei
auf 600.000 bis 800.000 Euro belaufen. Rund 300.000 Euro davon stehen
für die Oberliga-Mannschaft zur Verfügung. Laut Insolvenzverwalter Dr.
Wellensiek belaufen sich die Schulden der Blau-Schwarzen derzeit auf
7,95 Millionen Euro. Die "Sportwelt-Verbindlichkeiten" haben dabei mit
6,22 Millionen Euro den größten Anteil. Nun gilt es also, so schnell
wie möglich eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf die Beine zu
stellen. Offenbar sind derzeit sechs Neuzugänge geplant. |
| |
++
Weitere Abgänge stehen fest |
|
Erneut gibt es beim SV Waldhof einige Abgänge zu
vermelden. Neben Oliver Otto, der künftig
offenbar für
Borussia Fulda spielen wird, verlässt auch Sven Bopp die
Blau-Schwarzen. Der Mittelfeldspieler hat beim Bundesligisten
Hansa Rostock
einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Er wird dort allerdings
zunächst bei den Amateuren in der Oberliga zum Einsatz kommen.
Christian Fickert
tritt in der kommenden Saison mit
Rot-Weiß
Essen in der Regionalliga-Nord an. Er unterschrieb dort ebenfalls
Zwei-Jahres-Vertrag. Derweil steht
Rafael Mea Vitali wohl vor einem Wechsel zu
Rot-Weiß Oberhausen. Mea Vitali
muss dort jedoch zunächst noch ein Probetraining absolvieren.
Beim "inoffiziellen" Trainingsauftakt fehlten zudem
Viktor Göhring, Kenan Kocak,
Christian Beisel und
Mario Göttlicher. Vielleicht ein Indiz dafür, dass sie künftig
nicht mehr das Trikot der Blau-Schwarzen tragen wollen. Und während
Alexander Göhring, der ebenfalls
fehlte, in Kontakt mit den Amateuren des FSV Mainz 05 stehen soll,
wird Benjamin Waldecker mit dem
SV Sandhausen
in Verbindung gebracht. |
| |
++
Heimspiele auch weiterhin im C-B-S |
|
Zurück an den Alsenweg oder weiter im
Carl-Benz-Stadion spielen? Auch diese
Entscheidung scheint nun gefallen zu sein. Das Präsidium des SV
Waldhof hat in einem Beschluss festgelegt, die Waldhof-Heimspiele auch
künftig im C-B-S austragen zu wollen. Die
Dauerkartenpreise werden offenbar zwischen 75 Euro (Stehplatz) und 125
Euro, bzw. 150 Euro betragen. |
|
|
|
>> News vom 23.06.2003 |
|
|
| |
++
Olscha fehlt die "Lizenz zum Trainieren" |
|
Der "Stichtag" rückt immer näher. Spätestens am 30.
Juni muss das Insolvenzverfahren beim SVW bekanntlich eröffnet werden.
Viele "Waldhof-News" gab es in den letzten Tagen allerdings nicht
gerade. Den aktuellen Stand Dinge kennen wohl nur die Verantwortlichen
bei den Blau-Schwarzen und der Insolvenzverwalter Dr. Wellensiek.
So
gab es vor kurzem lediglich mal wieder ein Lebenszeichen des
VfR Mannheim,
der künftig nur allzu gerne im Carl-Benz-Stadion
spielen würde. In welchem Stadion der SV Waldhof künftig seine
Heimspiele austragen wird, ist noch völlig offen.
Nun gibt es aber
auch Neuigkeiten zu Viktor Olscha, dem künftigen Trainer beim SV
Waldhof. So besitzt Olscha als Trainer nur die "B-Lizenz". In der
Oberliga ist jedoch die "A-Lizenz" nötig, um eine Mannschaft
trainieren zu dürfen. Dariusz Pasieka,
der künftig als Co-Trainer von Olscha fungieren soll, besitzt die
benötigte Lizenz hingegen. Ob nun am Ende doch
Pasieka als Cheftrainer präsentiert
wird, oder ob der SVW für Olscha eine Ausnahmegenehmigung beantragen
wird, ist indes noch nicht bekannt. Ein weiteres Problem also, um das
man sich bei den Blau-Schwarzen kümmern muss. |
| |
++
Fall und Rus nach Erfurt |
|
So langsam finden doch einige der "Ex-Waldhof-Profis"
neue Geld- und Arbeitgeber. David Fall und
Teodor Rus werden in der kommenden Runde
für den FC
Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga Süd spielen. Beide
unterschrieben einen Zwei-Jahres-Vertrag. |
|
|
|
>> News vom 16.06.2003 |
|
|
| |
++
Simeth will die MVV "bestrafen"! |
|
Nachdem sich Hans Regelein und Gerhard Simeth letzte
Woche wieder zusammengerauft hatten, gibt es jetzt offenbar neuen
Ärger. Vize-Präsident Simeth plant laut einem Bericht der "Bild-Zeitung"
(Rhein-Neckar), die MVV für die fehlende finanzielle
Unterstützung im "Kampf" um die Lizenz für die Regionalliga zu
bestrafen. Eine Mitarbeiterin der MVV habe seine Anfrage mit dem
Hinweis beantwortet, die Waldhof-Fans hätten ja schon immer in die
Oberliga gewollt und seien nun dort wo sie hingehören. Simeth soll
bereits mit Fans Kontakt aufgenommen haben, damit die ihre Verträge
mit der MVV kündigen. Das restliche Präsidium in Form von Präsident
Regelein und Präsidiumsmitglied Sauter, "Noch-Geschäftsführer"
Dollmann sowie die Gremien des Vereins bezeichneten diese Aussage nun
als "mehr als peinlich" und distanzieren sich von den Äußerungen
Simeths. Man werde nun auch über entsprechende Konsequenzen beraten.
Lange hielt der Frieden zwischen Simeth und Regelein also nicht an.
Sollte sich Simeth tatsächlich so geäußert haben, so fällt dies wohl
unter die Kategorie "Kindergarten". Und bei potenziellen Sponsoren
sorgt eine solche Aussage sicherlich nicht für Vertrauen in die Marke
"SVW". Man darf bereits jetzt auf die nächste Runde gespannt sein.
Achso, wenn es gerade um die Bestrafung von Ex-Sponsoren geht ...
Vergesst nicht: Kein "Eichbaum" mehr! Nie mehr Badezimmer von
"Duscholux"! Und nie wieder was im "Bauhaus" kaufen!
|
| |
++
Wer kommt? Wer geht? Personalplanungen beginnen |
|
In den nächsten Tagen wird der Insolvenzverwalter Dr.
Wellensiek laut einem Bericht im "Mannheimer
Morgen" entscheiden, in welchem finanziellen Rahmen sich die
Personalausgaben in der kommenden Saison bewegen können. Der Etat wird
sich in diesem Punkt wohl auf rund 400.000 Euro belaufen. Zwischen 500
und 1.500 Euro wird ein Spieler also künftig bei den Blau-Schwarzen im
Monat verdienen können.
Viktor Olscha wird sich nach der Unterzeichnung
seines Vertrages in den kommenden Tagen intensiv in die Planungen des
Kader einsteigen. Sicher ist derzeit, dass alle "Profis" den Verein
verlassen werden.
Der bisherige Amateurkader soll jedoch größten
Teils gehalten werden. Umut Erdogan wird jedoch bereits definitiv
abgesagt. Und auch Kenan Kocak, Christian Beisel und David Fall werden
den SVW mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Dagegen wollen Mario
Göttlicher, Sebastian Kaul und Alexander Göhring in der nächsten
Saison zwar am liebsten in der Regionalliga kicken, entsprechende
Angebote liegen ihnen aber offenbar nicht vor.
Erste Neuzugänge sind aber ebenfalls im Gespräch.
So soll Interesse an dem Ex-Waldhöfer Dennis Mackert bestehen, der
zuletzt beim SV
Laudenbach (dem Ex-Verein von Viktor Olscha) unter Vertrag stand.
Und mit Mohamed "Momo" El-Haddadi von der Eintracht Bad Kreuznach gibt
es auch einen ersten Kandidaten für die Offensive. |
|
|
|
>> News vom 13.06.2003 |
|
|
| |
++
Spielbetrieb wohl gesichert ++ Hast la vista, Dolli! |
|
Heute gab es erste Informationen zum bevorstehenden
Insolvenzverfahren beim SV Waldhof. Der Insolvenzverwalter Dr.
Wellensiek ist demnach sehr zuversichtlich, dass der Verein saniert
werden kann und das der Spielbetrieb von dem Verfahren nicht
beeinträchtigt wird. Im schlimmsten Fall hätte dem SVW die Auflösung
und ein Neustart unter einem anderen Namen gedroht. Zwar ist eine
gewisse finanzielle Liquidität vorhanden, derzeit besteht aber wohl
eine finanzielle Lücke in Höhe von rund 200.000 Euro. Es handelt sich
dabei um ausstehende Spielergehälter für die Monate Mai und Juni.
Diese Zahlungen sollen jetzt in Absprache mit dem Arbeitsamt über eine
Bank vorfinanziert werden. Die wohl beste Nachricht seit langer Zeit
wurde heute jedoch ebenfalls vermeldet. Geschäftsführer Dieter "Dolli"
Dollmann verlässt den SV Waldhof nach rund drei Jahren spätestens zum
15.07.2003. Mit dem Abschied von Dieter
Dollmann wird nun wohl auch ein langer "Wunsch" von Vize-Präsident
Simeth erfüllt. In seinen letzten Arbeitstagen bei den Blau-Schwarzen
hat Dollmann jedoch noch einiges zu tun. Neben dem Präsidium ist auch
er jetzt gefordert, die zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens
notwendigen Unterlagen schnellstmöglich zusammenzustellen.
Das
Insolvenzverfahren muss nun spätestens bis zum 30. Juni eröffnet
werden. Sollte dies nicht geschehen, so würde der SV Waldhof als
erster Absteiger aus der Oberliga feststehen. Wellensiek, der bereits
den
SSV Ulm 1846 im Rahmen des dortigen Insolvenzverfahrens betreute
und erfolgreich sanierte, gab sich jedoch zuversichtlich, dass dieser
Termin eingehalten werden kann. Und auch der zuständige Richter Dr.
Zippel gab schon positive Signale.
Wie lange das
Insolvenzverfahren insgesamt dauern wird ist noch unklar. Laut
Wellensiek kann man jedoch von mindestens einem Jahr ausgehen. Im
Rahmen des Verfahrens werden auch Verhandlungen mit der Nachfolgefirma
der Sportwelt, der "MB Vermarktungs GmbH" über die Darlehensschulden
in Höhe von 6,225 Millionen Euro geführt. Diese Schulden müssen
bekanntlich jedoch erst dann zurückgezahlt werden, wenn der Verein
Gewinn macht. Im Idealfall wären aber auch diese Verbindlichkeiten am
Ende des Verfahrens bereinigt.
Wichtig ist es nun, die notwendigen Einnahmen für
den Spielbetrieb in der Oberliga sicherzustellen. Noch gibt es
offenbar keine konkreten Zusagen von Werbe- und Sponsorenpartnern. Das
Präsidium kalkuliert dabei für die Oberliga mit einem Schnitt von
2.500 Zuschauern pro Spiel. Die Zuschauereinnahmen spielen in der
Oberliga eine wesentliche größere Rolle, als z. B. in der zweiten
Liga. Ein Ziel ist es auch, die Heimspiele in der Oberliga im
Carl-Benz-Stadion auszutragen. Am Montag
findet ein Gespräch mit Vertretern der Stadt Mannheim statt.
Das amtierende Präsidium bleibt indes zwar auch
während des Insolvenzverfahrens im Amt, alle Vertrags- und
Zahlungsvorgänge bedürfen jedoch der Genehmigung des
Insolvenzverwalters.
Alles in allem ist nun endlich eine gewisse
Aufbruchstimmung zu spüren... |
| |
++
Olscha verpflichtet ++ Pasieka Co-Trainer und Spieler? |
|
Nachdem auch der Insolvenzverwalter Dr. Wellensiek
zugestimmt hat, steht der Verpflichtung von Viktor Olscha als Trainer
(>>
News 12.06.03) bei den
Blau-Schwarzen nun nichts mehr im Wege. Olscha selbst sagt dabei, er
hätte dem Verein viel zu verdanken und möchte nun einen Teil davon
zurückgeben. Als Co-Trainer in der Oberliga
soll Dariusz Pasieka fungieren. Neben
dieser Aufgabe soll Pasieka allerdings auch als Jugendtrainer und
(viel wichtiger) als Oberliga-Spieler die Blau-Schwarzen unterstützen.
Hierüber müssen allerdings noch Gespräche geführt werden. |
| |
++
Simeth und Regelein vertragen sich wieder |
|
Präsident Hans Regelein und Vize-Präsident Gerhard
Simeth vertragen sich offenbar wieder. Gestern hatte Simeth schwere
Vorwürfe gegen Regelein erhoben (>>
News 12.06.03). Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll
es laut Aussage von Regelein ebenfalls nicht geben. Die ordentliche
Versammlung werde aber eventuell auf September vorgezogen. "Wir
sind für drei Jahre gewählt und werden auch versuchen gemeinsam den
SVW wieder aus der Talsohle herauszuführen.", so
Regelein. |
| |
++
Plassnegger nach Rostock |
|
Gernot Plassnegger spielt in der kommenden Runde für
den Bundesligisten Hans Rostock. Der Österreicher unterschrieb dort
einen Drei-Jahres-Vertrag. Nach Zinnow (Lübeck),
Everaldo (Burghausen),
Licht (Offenbach) und
Nulle (Oberhausen)
ist Plassnegger also der fünfte Spieler aus dem Kader der vergangenen
Runde der einen neuen Geldgeber gefunden hat. |
|
|
|
>> News vom 12.06.2003 |
|
|
| |
++
SVW
stellt Insolvenzantrag |
|
So schnell ändern sich also die Meinungen der
Verantwortlichen beim SV Waldhof. Gestern war ein möglicher
Insolvenzantrag Präsident Hans Regelein "kein Thema". Am heutigen
Nachmittag stellte das gesamte Präsidium dann jedoch beim zuständigen
Amtsgericht einen
Insolvenzantrag. Laut Angaben des Vereins war das Präsidium aus
haftungsrechtlichen Gründen dazu gezwungen den Antrag zu stellen. Der
renommierte Rechtsanwalt Dr. Jobst Wellensiek wurde nun vorläufig als
Insolvenzverwalter bestimmt. Wellensiek wird sich nun zunächst einen
Überblick über die finanziellen Verhältnisse beim SVW verschaffen. Im
Rahmen einer Pressekonferenz am morgigen Freitag (10:30 Uhr /
Geschäftsstelle Alsenweg) wird es weitere Informationen über das
bevorstehende
Insolvenzverfahren geben. Auswirkungen auf die Spielberechtigung
für die Oberliga hat dieses Verfahren nicht. Problematisch würde es
wohl nur dann, wenn der Insolvenzverwalter feststellen würde, dass die
Blau-Schwarzen den Spielbetrieb in der Oberliga schlicht und
ergreifend nicht finanzieren könnten. Wäre der
Insolvenzantrag nach dem 1. Juli (dem "rechtlichen" Beginn der
neuen Saison) gestellt worden, so hätte der SV Waldhof übrigens als
erster Absteiger aus der Oberliga festgestanden. |
| |
++
Die
Schlammschlacht beginnt ++ Simeth attackiert Regelein |
|
Es war ja nicht anders zu erwarten. Kaum hat man die
Hiobsbotschaft des gestrigen Tages halbwegs verkraftet, schon beginnt
die "Schlammschlacht". Wie bereits gestern gemeldet, bedauerte es
Präsident Regelein gestern sogar, dass Amt das Präsidenten beim SV
Waldhof überhaupt angetreten zu haben.
Nun
meldet sich auch der derzeitige Vize-Präsident des SVW, Gerhard
Simeth, zu Wort. Er sei seit Wochen "kalt gestellt" worden und habe
zuletzt keinerlei Informationen mehr von Regelein erhalten. Ein großer
Streitpunkt ist in diesem Zusammenhang wohl die Zukunft von
Geschäftsführer Dieter Dollmann. Während Simeth Dollmann am liebsten
schon längst entlassen hätte, hielt Regelein weiter an "Dolli" fest.
Auch in der Trainerfrage waren sich die beiden
Präsidenten wohl nicht gerade einig. Während Simeth Jürgen Gede
favorisierte, war Regelein mehr von Michael Feichtenbeiner überzeugt.
Ein Gespräch mit Gede soll Regelein mit dem Hinweis auf andere Termine
einfach abgebrochen haben. Auch um den Aufbau der neuen Mannschaft für
die Oberliga soll sich Präsident Regelein nicht kümmern wollen.
Vielmehr habe er Rainer Spagerer und Simeth mit dieser wichtigen
Aufgabe beauftragt.
Simeth will sich nun von Dollmann und Regelein
distanzieren. Bei der bevorstehenden Mitgliederversammlung würde er am
liebsten als neuer Präsident des SV Waldhof kandidieren.
Die erste Runde in der großen Schlammschlacht hat
also begonnen. Doch es war mit Sicherheit nicht die letzte... |
| |
++
Viktor Olscha wird neuer Trainer |
|
Der neue Trainer beim SV Waldhof heißt mit großer
Wahrscheinlichkeit Viktor Olscha. Olscha war beim SV Waldhof bereits
als Trainer in der Jugendarbeit und als Co-Trainer bei den Amateuren
tätig. Zuletzt führte Olscha den SV Laudenbach in die Verbandsliga.
Laudenbach meldete die Mannschaft dann allerdings in der Winterpause
aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ab.
Im Mannschaftskader von Laudenbach trifft man auf
viele bekannte Namen aus der jüngeren Waldhof-Geschichte. So standen
dort unter anderem Dennis Mackert, Dariusz Pyrsch und Eduardo Franca
unter Vertrag. Es ist wohl nicht auszuschließen, das Olscha den ein
oder anderen Spieler zum SV Waldhof locken könnte.
Laut Aussage von Vize-Präsident Gerhard Simeth ist
der Abschluss eines Vertrages mit Olscha nur noch "reine Formsache".
|
|
|
|
>> News vom 11.06.2003 |
|
|
| |
++
Oberliga wir kommen !!! |
|
Bestand gestern noch ein wenig Hoffnung, dass der SV
Waldhof die finanziellen Lücken im geplanten Etat doch noch schliessen
kann, steht nun fest, dass die Blau-Schwarzen die vom
DFB gestellten
Auflagen für die Regionalliga-Lizenz nicht erfüllen können. Der
ursprüngliche Fehlbetrag von 700.000 Euro konnte zunächst durch
Sponsorengelder von mittelständischen Unternehmen und durch das
Engagement von Privatleuten auf rund 400.000 Euro verringert werden.
Gestern hatte die Stadt Mannheim kurzfristig zudem eine finanzielle
Unterstützung in Aussicht gestellt (>>
News
10.06.03). Ein letztes "Krisengespräch" mit OB Widder und
Vertretern der MVV scheiterte dann jedoch am heutigen Vormittag. Die
MVV wäre zwar bereit gewesen, sich auch künftig finanziell zu
engagieren, stellte jedoch die Bedingung, dass der SVW einen weiteren
Co-Sponsor findet. Diese Vorgabe konnte jedoch nicht erfüllt werden.
Die endgültige Entscheidung fällt der
DFB zwar erst am
kommenden Montag, an ein "Wunder-Waldhof" glaubt nun jedoch keiner
mehr.
Die vom DFB
aufgestellten Hürden waren schlicht und ergreifend zu hoch. Somit wird
der SV Waldhof die Lizenz für die Regionalliga nicht erhalten.
Zumindest scheint es aber sicher zu sein, dass der SV Waldhof in der
nächsten Saison in der Oberliga antreten kann.
Präsident Regelein war insbesondere von der
mangelhaften Unterstützung aus der Wirtschaft in der
Rhein-Neckar-Region enttäuscht. Er bedauerte derweil sogar, im
November des letzten Jahres das Amt des Präsidenten beim SV Waldhof
überhaupt übernommen zu haben. Regelein will seine Situation nun in
den nächsten Tagen überdenken. Ein Rücktritt Regeleins scheint nach
dem derzeitigen Stand der Dinge zwar ausgeschlossen, ein von seiner
Arbeit und von der Zukunft des SV Waldhof überzeugter Präsident hört
sich jedoch sicherlich etwas anders an.
Nun plant man also für die Oberliga. Schnellstmöglich
soll nun die Trainerfrage entschieden und die Zusammensetzung des
künftigen Kaders geplant werden. Auf welchen finanziellen Rahmen die
Verantwortlichen dabei zurückgreifen können ist noch nicht bekannt.
Wie bereits in der Vergangenheit werden sich in den
nächsten Wochen mit Sicherheit viele "Waldhöfer" zu Wort melden um
Schuldzuweisungen auszusprechen. Der Ex-Waldhof-Präsident Gaul meldete
sich bereits heute zu Wort und erhob schwere Vorwürfe gegen das
jetzige Präsidium.
Aber wer ist eigentlich schuld Niedergang des SV
Waldhof? Ist es der Ex-Präsident Wilfried Gaul, der jahrelang in den
Sand setzte? Ist es die Wirtschaft in der Region, die offenbar
überhaupt kein Interesse an einem Traditionsverein wie dem SV Waldhof
hat? Vielleicht auch das jetzige Präsidium, weil man zu lange die
Augen vor der Realität verschloss? Die nicht endenden Streitereien im
Präsidium die schließlich im Rücktritt von drei Präsidiumsmitgliedern
gipfelten verbesserten das Bild des SVW in der Öffentlichkeit
sicherlich nicht gerade. Und selbst als der sportliche Abstieg
praktisch sicher war, weigerte man sich doch zunächst, mit den
notwendigen Planungen für den Regionalliga-Etat zu beginnen. Oder ist
es gar Geschäftsführer Dieter Dollmann, der durch verschiedene
Aktionen (man erinnere sich nur an die eigenmächtige Einführung des
neuen Waldhof-Logos) wiederholt seine Unfähigkeit bewies? Natürlich
dürfen sportlichen Leiter der vergangenen Jahre (Rapolder, Egli, Pradt
...) in der Liste der möglichen "Hauptschuldigen" auch nicht fehlen.
Und nicht zuletzt sei auch die Stadt Mannheim erwähnt, denn auch von
hier hätte ein wenig mehr Unterstützung kommen können.
Am Ende wird man wohl feststellen, dass jeder der
Verantwortlichen in den letzten paar Jahren seinen Teil zur jetzigen
miserablen Situation beigetragen hat. Aber ist es nicht vollkommene
Zeitverschwendung, jetzt nach einem Schuldigen für die Misere zu
suchen?
Vielmehr gilt es doch jetzt, alle verbleibenden Kräfte
zu bündeln und einen Neuanfang zu starten. Jetzt gilt es, nicht in
Selbstmitleid zu versinken oder sich gegenseitig den "Schwarzen Peter"
zuzuschieben. Nur dann kann ein Neuanfang gelingen. Und Äußerungen wie
"Ich geh' schon seit 20 Jahren zum SVW!" ... "Depp! Ich bin schon seit
21 Jahren da!" in unserem Gästebuch sind zwar für den neutralen
Beobachter sicherlich irgendwie "lustig", wirklich produktiv ist so
etwas aber mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, hier zeigt sich nur
wieder einmal, dass sich selbst die Anhänger untereinander noch
angreifen. Lasst diesen Quatsch in Zukunft doch einfach mal sein. Denn
wenn jetzt alle Anhänger, Fans und Freunde der Blau-Schwarzen
zusammenstehen und die Mannschaft auch in der Oberliga unterstützen
kann es in Zukunft eigentlich nur besser werden.
In der Vergangenheit beteuerten viele Fans immer
wieder, dass sie auch in der Oberliga zu den Blau-Schwarzen stehen
würden. Bei den kommenden Spielen gegen
Nöttingen,
Bonlanden,
Bahlingen &
Co. wird sich nun zeigen, ob dies nur Lippenbekenntnisse waren.
Achso ... eine Gruppe fehlt in der Liste der
Schuldigen noch. Viele geben jetzt den bösen Traditionalisten und
"Pro-Waldhof" die Schuld, die durch ihr Votum bei der letzten
Mitgliederversammlung den "SV Mannheim" verhinderten und so auch der
MVV eine Abfuhr erteilten. Aber wer sagt denn eigentlich, dass der "SV
Mannheim" nicht abgestiegen wäre? Überlegt doch mal, wie es in diesem
Fall jetzt aussehen würde... In der Regionalliga hätte sich die MVV
wohl auch nicht mehr finanziell engagiert, denn die Unterstützung war
ja nur für den Profifußball zugesagt. Und wer hätte sich denn dann
noch für einen "SV Mannheim" in der Oberliga interessiert? Ich bleibe
auf jeden Fall dabei: Auch im Nachhinein war die Entscheidung für den
"SV Waldhof Mannheim" richtig! [Anmerkung: Ich freue mich jetzt
schon auf die vielen "bösen" Kommentare zu meiner hier dargestellten
Meinung...]
Alla hopp ... schauen wir einfach mal, was die Zukunft
nun so alles bringt. Auf jeden Fall bedeutet der Fall in die Oberliga
nicht das Ende für den SV Waldhof. Der Verein hat schon viele
schwierige Zeiten überstanden. Irgendwie geht's am Ende doch immer
weiter. Hier
kann man sich übrigens schon einmal ein wenig über die kommenden
Gegner informieren ...
Eines steht auf jeden Fall fest: Einmal Waldhof, immer
Waldhof! Ob Oberliga, Landesliga, C-Klasse oder sonst wo! |
|
|
|
>> News vom 10.06.2003 |
|
|
| |
++
Tag
der Abrechnung ++ 200.000 Euro fehlen noch |
|
Bis morgen um 14 Uhr muss der SV Waldhof die
Lizenzierungsunterlagen für die Regionalliga einreichen.
Es bleibt spannend, denn
war vor einigen
Wochen noch von einem Fehlbetrag in Höhe von ca. 700.000 Euro die
Rede, um die vom DFB geforderte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
nachzuweisen, so fehlen jetzt nur noch
rund 200.000 Euro. Die Stadt
Mannheim hat sich heute bereit erklärt, dem SVW die Miete für das
Carl-Benz-Stadion zu erlassen. Zudem will
die Stadt Gegenstände, die sich im C-B-S
befinden und dem Klub gehören, kaufen. Dazu zählt wohl unter anderem
das Mobiliar der "VIP-Räume" und das Interieur der Umkleidekabinen.
Die MVV wird die Blau-Schwarzen indes künftig nicht mehr finanziell
unterstützen. Falls die verbleibende Finanzlücke bis morgen früh zum
Großteil geschlossen ist, wäre Oberbürgermeister Widder bereit, über
eine weitere Finanzspritze zu verhandeln. Am heutigen Abend finden
offenbar Verhandlungen mit einem potenziellen (größeren) Sponsor
statt.
Sollte dem SV Waldhof am Ende die Lizenz
jedoch verweigert werden, so sind nach dem
derzeitigen Stand zumindest die wirtschaftlichen Voraussetzungen für
die Oberliga gesichert. |
| |
|
|
|
|
Aktuelles Ergebnis: |
|
29.02.08 |
|
OL BW - 20. Spieltag |
|
SVW - VfL Kirchheim
2:1 |
|
>>
Statistik |
 |
|
Nächstes Spiel: |
|
06.03.08 - 19:30 Uhr |
|
OL BW - 21. Spieltag |
|
S. Kickers II - SVW |
 |
|
|
Tabelle |
|
|
Sp. |
Pkt. |
|
01. |
Freiburg II |
20 |
44 |
|
02. |
SV Waldhof |
20 |
44 |
|
03. |
Heidenheim |
19 |
39 |
|
04. |
Ulm |
19 |
39 |
|
05. |
Walldorf |
19 |
38 |
|
06. |
Villingen |
19 |
34 |
|
07. |
Hoffenheim II |
20 |
34 |
|
08. |
Crailsheim |
19 |
32 |
|
09. |
Gmünd |
20 |
31 |
|
10. |
Großaspach |
20 |
28 |
|
11. |
Freiberg |
20 |
25 |
|
12. |
Nöttingen |
20 |
23 |
|
13. |
Bahlingen |
20 |
16 |
|
14. |
Kirchheim |
20 |
14 |
|
15. |
Linx |
20 |
14 |
|
16. |
Schwieberdingen |
20 |
13 |
|
17. |
VfR Mannheim |
20 |
12 |
|
18. |
Schwieberdingen |
19 |
10 |
|
|