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>> News vom 27.03.2003 |
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Führungskrise
beim SVW? ++ Boss zurückgetreten |
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Am Montag hatte sich das Präsidium des SV Waldhof noch geschlossen für
Cheftrainer Walter Pradt
ausgesprochen. Innerhalb des Präsidiums gab es jedoch offenbar
erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Peter Boss, im Waldhof-Präsidium
für die Finanzen zuständig, legte schließlich sein Amt nieder. Als
Grund für diesen Schritt gab er an, es habe unüberbrückbare
Differenzen in Bezug auf den derzeitigen und zukünftigen Führungsstil
der Präsidiumsspitze gegeben.
Am Rande einer Pressekonferenz, in der die wirtschaftliche Situation
des SVW dargelegt wurde, äußerte sich Waldhof-Präsident Hans Regelein
auch zum Rücktritt von Boss. "Er hat mehr Papier produziert als Euro
reingeholt.", so Regelein.
Auch zu Joachim Stuck, der im Falle der Entlassung von
Walter Pradt mit seinem Rücktritt
gedroht hatte, äußerte sich der Präsident. Eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit Stuck sei nicht mehr möglich. Es scheint also nur
noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch "Stucki" das Präsidium
verlassen wird. Laut Regelein findet innerhalb der Vereinsführung
derzeit ein "Reinigungsprozess" statt.
Das Vertrauen, welches das Präsidium
Walter Pradt ausgesprochen hat, gelte
indes laut Regelein "solange Pradt
noch hier ist.". Pradt habe in der
Vergangenheit oft mit Rücktritt gedroht. Aus diesem Grund wollten
Regelein und Vize-Präsident Simeth für den "Fall der Fälle"
vorbereitet sein und sondierten den Markt nach verfügbaren Trainern.
Bis zum Spiel gegen Köln gäbe es
jedoch keinen Grund neu über die Position von Walter Pradt
nachzudenken.
Man darf gespannt sein, ob
Walter Pradt auch dann noch das volle Vertrauen des Präsidiums
genießt, wenn das Spiel gegen Köln
verloren wird... |
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Abstieg =
Insolvenz? ++ Etatplanungen vorgestellt |
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Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die
Vereinsführung am Mittwoch die wirtschaftliche Situation des SVW vor
dem Hintergrund des Lizenzierungsverfahrens für die kommende Runde
vor. Demnach beläuft sich der
Gesamtfehlbetrag derzeit auf 6,2 Millionen Euro. Diese Kredite sind
laut Waldhof-Präsident Regelein jedoch zu einem großen Teil mit
Rangrücktritt ausgestattet. Der SVW müsste sie also erst dann
zurückzahlen, wenn man über rund 6 Millionen Euro "Guthaben" verfügen
würde.
Der von der
DFL beauftragte
Wirtschaftsprüfer Gunzenhäuser sieht die Blau-Schwarzen in einer
"ernsten finanziellen Situation". Allerdings habe der SVW in der Zeit
vom 01. Juli bis 31. Dezember 2002 einen Überschuss von 1,5 Millionen
Euro erwirtschaftet. So würde das Defizit aus dem ersten Halbjahr des
Jahres 2002 aufgewogen.
Sollte der SV Waldhof zweitklassig bleiben, so
würde man mit einem Etat von knapp über sechs Millionen Euro in die
nächste Saison starten. Der Zuschauerschnitt für die nächste Runde
wurde mit 5.200 ebenfalls niedriger kalkuliert, als in der laufenden
Saison (7.000 / aktueller Stand 5.000).
Falls der SVW den Klassenerhalt jedoch nicht
schafft, sieht die Zukunft etwas düsterer aus. Zwar hat man ebenfalls
die Spielberechtigung für die Regionalliga beantragt, der dann
geplante Etat von rund 3 Millionen Euro wäre offenbar jedoch kaum zu
finanzieren. So ergibt sich hier ein noch nicht gedecktes
Defizit von 300.000 Euro. Viel wahrscheinlicher ist im Falle eines
Abstieges laut Regelein, dass der Verein in die Insolvenz geführt
werde. Dann würde man in der Oberliga antreten.
Im Rahmen eines "Morgenweb-Chats" (Mannheimer
Morgen) teilte Regelein jedoch mit, es würden derzeit keine Planungen
für die Regionalliga gemacht. "Damit würde man öffentlichen zugeben,
dass man seiner Mannschaft und seinem Trainer keine Chance mehr
gibt.", so der Waldhof-Präsident. |
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Rus verletzt |
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Teo Rus hat sich einen
Innenbandriss zugezogen. Der Mittelfeldspieler muss mindestens sechs
Wochen pausieren. Für ihn ist die Saison somit quasi gelaufen. |
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>> News vom 24.03.2003 |
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Präsidium stärkt Pradt den
Rücken |
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Nach
der desolaten Vorstellung der Blau-Schwarzen in
Fürth musste Waldhof-Coach
Walter Pradt viel Kritik
einstecken. Es kamen sogar Gerüchte über einen möglichen
Trainerwechsel beim SV Waldhof auf. Diese Gerüchte wurden nicht
zuletzt durch die Telefonate von Geschäftsführer Dollmann mit
verschiedenen Trainern (>>
News 22.03.03) genährt. Präsidiumsmitglied Joachim Stuck kündigte
sogar seinen Rücktritt an, falls Pradt
entlassen, bzw. beurlaubt werden sollte. Nun hat das Präsidium des SVW
in einer Sitzung die sportliche Situation analysiert und über die
Position des Cheftrainers beraten. Es wurde einstimmig der Entschluss
gefasst, dass es derzeit keine Veranlassung dazu gibt,
Walter Pradt von seiner Funktion als
Cheftrainer zu entbinden. |
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>> News vom 23.03.2003 |
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Peinliche Niederlage in
Fürth ... |
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Nach
einer miserablen und peinlichen Vorstellung verliert der SVW bei der SpVgg Greuther Fürth mit 0:5 und
kassiert so die höchste Niederlage in dieser Saison.
Walter Pradt hatte die Mannschaft auf
zwei Positionen verändert. Für Hoersen
und Bekir rückten
Otto und Rus in die Startformation.
Die Blau-Schwarzen waren vor 5.012 Zuschauern im Playmobil-Stadion
jedoch von Beginn an chancenlos. Bereits in der zweiten Spielminute
kam Gustav Policella für die Gastgeber frei zum Kopfball, traf aber
nur den Pfosten. In der 12. Minute machte der Ex-Waldhöfer es dann
besser und brachte die Spielvereinigung in Führung. Auch in der
Folgzeit war vom SVW nicht viel zu sehen. Es spielten praktisch nur
die Gastgeber und so erhöhte Sascha Rösler folgerichtig in der 37.
Minute auf 2:0. Wer nun glaubte, die Blau-Schwarzen würden sich nach
der Pause besser präsentieren, wurde schwer enttäuscht.
Auch in der zweiten Halbzeit war die Mannschaft von
Walter Pradt praktisch nicht auf dem
Platz. Die Gastgeber konnten nach Belieben kombinieren und kamen so
immer wieder zu guten Torchancen. In der 52. Minute schlug Rösler dann
aus kurzer Distanz erneut zu und baute die Führung für Greuther Fürth auf 3:0 aus.
Was der SV Waldhof in
Fürth bot, grenzte schon teilweise an Arbeitsverweigerung. Von
Gegenwehr war überhaupt nichts zu spüren. Symptomatisch dabei auch das
4:0 für die Hausherren. Bei einem Freistoß wurde der Ball angelupft
und war sekundenlang in der Luft. Trotzdem schaffte es kein Waldhöfer
sich aus der Mauer zu lösen. So hatte Schlicke keine Mühe das 4:0 zu
erzielen. Caillas erzielte schließlich in der 76. den 5:0 Endstand.
Auch er konnte ohne ernsthaft gestört zu werden durch die
Waldhof-Abwehr spazieren.
Die Bilanz der Blau-Schwarzen in der Rückrunde ist
erschreckend. Aus den bisherigen neun Spielen holte man gerade einmal
sieben Punkte. Dabei kassierte die Mannschaft von Walter Pradt ganze
19 (!) Gegentore. Unter bedingungslosen Kampf gegen den Abstieg
versteht man sicherlich etwas anderes.
Die Vorstellung der Mannschaft heute in Fürth überbot dabei jedoch
eigentlich fast alles. Weder läuferisch, noch kämpferisch konnte man
heute mit dem Gegner mithalten. Auch
Walter Pradt muss sich so langsam nun einmal fragen lassen, ob er
die Mannschaft im Kampf gegen den Abstieg noch genügend motivieren
kann.
Natürlich sind es nur fünf Punkte auf einen
Nichtabstiegsplatz. Und so mancher Anhänger wird noch immer die
Hoffnung haben, am Ende auf dem rettenden 14. Tabellenplatz zu stehen.
Doch wenn man sich das schwere Restprogramm des SVW so anschaut, muss
man schon sehr optimistisch eingestellt sein, um noch an die
Verhinderung des Abstiegs zu glauben. Das der SV Waldhof zu allem Übel
auch noch das schlechteste Torverhältnis in der zweiten Liga besitzt,
ist dabei eigentlich nur noch Nebensache.
Die fehlenden Punkte hat man allerdings nicht in den
Spielen gegen Fürth oder Freiburg verloren. Gerade die
nicht gewonnen Heimspiele gegen
Braunschweig und Reutlingen,
sowie die unnötige Niederlage in St.
Pauli werden am Ende wohl mit ausschlaggebend sein.
Geht es nach Walter Pradt
reichen am Ende 35 Punkte für den Klassenerhalt. Diese Aussage mag
sogar zutreffend sein. Das Problem ist dabei nur, dass der SV Waldhof
am Ende der Saison diese "Marke" wohl nicht einmal annähernd erreichen
haben wird... |
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>> News vom 22.03.2003 |
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Skandal um Dollmann ++ Telefonat mit Toppi und Wolf |
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In
den vergangenen Wochen und Monaten war von Waldhof-Geschäftsführer
Dieter Dollmann nicht viel zu hören. Nun hat "Dolli" offenbar
jedoch wieder einmal zugeschlagen. Laut einem Bericht der "Bild-Zeitung"
soll Dollmann Gespräche mit den entlassenen Bundesliga-Trainern Klaus
Toppmöller und Wolfgang Wolf geführt haben. Er fragte telefonisch bei
bei beiden Trainern an, ob sie die Mannschaft von
Walter Pradt übernehmen wollen. Beide
lehnten dieses Angebot jedoch ab. Dollmann selbst dementierte diese
Meldung indes: "Ich telefoniere viel, aber nicht in diesem
Zusammenhang.". Die "Bild-Zeitung"
wandte sich daraufhin an Walter Pradt,
der sich wiederum mit Klaus Toppmöller in Verbindung setzte. Der
bestätigte den Anruf von Dollmann. "Ich glaube dem Klaus mehr als
Herrn Dollmann.", so Pradt.
Präsidiumsmitglied Joachim Stuck war von dieser Meldung ebenfalls
geschockt: "Unglaublich. Ich weiß von nichts. Im Präsidium haben wir
nichts dergleichen beschlossen. Walter ist und bleibt unser Trainer.
Diese Sache muss geklärt werden.". Vielleicht sollte man nach dem
Wechsel des Präsidiums nun auch endlich darüber nachdenken, die
Position des Geschäftsführers beim SV Waldhof neu zu besetzen... |
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Bekir
erneut verletzt ++ Spielt dafür Rus in Fürth? |
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Erol Bekir, der gegen Freiburg nach einem überstandenen
Muskelfaserriss gerade erst sein "Comeback" im Trikot der
Blau-Schwarzen gefeiert hatte, muss offenbar schon wieder pausieren.
Bei dem Mittelfeldspieler ist die alte Muskelverletzung wieder
aufgebrochen. Bekir hat bislang
aufgrund von diversen Verletzungen nur drei Spiele für den SV Waldhof
bestritten. Ob Teo
Rus in Fürth spielen kann ist
derzeit ebenfalls noch fraglich. "Teo haben wir noch einmal
gründlich durchgecheckt. Er konnte aber die Woche noch nicht
trainieren. Möglich, dass wir ihn vielleicht noch hinbekommen.",
so Waldhof-Coach Pradt. |
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35 Punkte reichen für den Klassenerhalt... |
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Cheftrainer Walter Pradt
glaubt, dass "Minimum 35 Punkte notwendig sind, um den Verleib in der
zweiten Liga zu sichern". Der SV Waldhof hat derzeit bekanntlich 21
Zähler auf dem Punktekonto und müsste somit aus den verbleibenden neun
Spielen 14 Punkte holen. Im Idealfall wären dies fünf Siege. Zu
beachten ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass die Blau-Schwarzen
nur noch vier Heimspiele haben. |
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>> News vom 18.03.2003 |
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Heimniederlage Nummer acht... |
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Der
offene Brief von Walter Pradt an die
Fußballfans in der Region hat anscheinend nicht allzu viel genützt,
denn zum Heimspiel gegen den SC
Freiburg fanden sich nur 5.700 Zuschauer im
Carl-Benz-Stadion ein. Und die erlebten die achte Heimniederlage
der Blau-Schwarzen in dieser Saison. Die Gäste erspielten sich dabei
relativ schnell ein optisches Übergewicht. Waldhof-Keeper
Carsten Nulle entschärfte jedoch alle
gefährlichen Bälle auf sein Gehäuse. Der SVW zog sich weit zurück und
überließ Freiburg so phasenweise das komplette Mittelfeld. Obwohl die
Breisgauer deutlich mehr vom Spiel hatten, schafften sie es nun nur
noch selten Torchancen herauszuspielen. Die beste Torchance in den
ersten 45 Minuten für den SV Waldhof hatte
Blaise Mamoum. Erol Bekir hatte
ihm den Ball kurz hinter der Strafraumgrenze per Kopfball aufgelegt.
SC-Keeper Richard Golz parierte den Schuss von
Mamoum jedoch glänzend. Diese
Möglichkeit sollte die einzige wirklich hochkarätige Torchance für den
SVW im gesamten Spiel bleiben.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Mannschaft von
Walter Pradt dann stellenweise etwas
mutiger. So verpasste Kern in der 65.
Minute nur knapp eine Flanke des ansonsten "blassen"
Stefan Zinnow.
Nur eine Minute später spielte sich Frank Schmidt
ohne Not einen Rückpass auf Carsten Nulle,
der den Ball ins Aus drosch. Nach dem folgenden Einwurf für die
Freiburger reagierte der eingewechselte Vladimir But nach einem
Pressschlag vor dem Waldhof-Strafraum am schnellsten und spielte den
Ball zum einschussbereiten Bajramovic, der mit einem Flachschuss die
Führung für die Gäste erzielte.
Walter Pradt
versuchte auf den Rückstand personell zu reagieren und brachte
Everaldo für
Thomas Hoersen. Dem Brasilianer
gelang jedoch nicht allzu viel. Der SVW kam nun zwar besser ins Spiel,
dies lag aber wohl nicht zuletzt daran, dass sich die Freiburger nun
mehr zurückzogen und auf Konter lauerten. Wirklich gefährlich waren
die Angriffe der Blau-Schwarzen dabei jedoch nicht.
Nachdem Carsten Nulle
in der 81. Minute noch glänzend einen Schuss von Ramdane pariert
hatte, war auch er zwei Minuten später machtlos. Ramdane schob die
Kugel diesmal am Keeper des SVW vorbei zum 0:2 ins Tor. Mit dem
Schlusspfiff erzielte Zkitishvili schließlich
sogar noch das 0:3. Erwähnenswert ist jedoch noch die Einwechslung von
Roumen Ivanov in der 87. Minute.
Natürlich hatte Walter Pradt kaum noch
offensive Alternativen auf der Bank zur Auswahl, warum dann aber
ausgerechnet ein Spieler, der schon mehrfach ausgemustert wurde zum
Einsatz kommt, ist für mich einfach unbegreiflich.
Am Ende stand der SVW also wieder einmal mit leeren
Händen da. Insbesondere im Spielaufbau war sicherlich ein
Klassenunterschied festzustellen. Während man beim SVW meist mit hohen
Bällen auf die Stürmer agierte, zeigten die Freiburger wie man mit
gutem und schnellem Kurzpassspiel das Mittelfeld überbrücken kann.
Natürlich kann der Trainer der Freiburger, Volker Finke, auch auf
einen personell bedeutend besser besetzten Kader zurückgreifen.
Insgesamt spielten die Blau-Schwarzen jedoch etwas
zu ängstlich und zurückhaltend. Wenn Waldhof-Coach
Walter Pradt in seinem offenen Brief
auf die Atmosphäre beim FC St. Pauli
verwiesen hat, so hätte er sich vielleicht auch einmal die Spielweise
der Kiez-Kicker in ihren Heimspielen genauer anschauen sollen. Gegen
einen vermeintlich übermächtigen Gegner hilft oft nur bedingungsloser
Kampf. Und das es in dem Spiel gegen
Freiburg keine einzige gelbe Karte gab, zeugt nicht gerade von
einem kampfbetonten Spiel von Seiten des SV Waldhof...
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>> News vom 15.03.2003 |
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Von
Personalplanungen und Spielergehältern... |
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Trotz der noch ungewissen Zukunft der Blau-Schwarzen beginnen auch
beim SVW so langsam die Personalplanungen. Halten will
Pradt die bereits von anderen Vereinen umworbenen
Zinnow und
Ratkowski. Auch Blaise Mamoum und
Teo Rus sollen beim SV Waldhof bleiben.
Thomas Hoersen und
Carsten Nulle spielen hingegen in den
Personalplanungen keine Rolle mehr. Auch
Christian Fickert wird in der kommenden Runde wohl nicht mehr das
Trikot des SVW tragen. Ihm empfiehlt Pradt
einen "Tapetenwechsel". Und ob bei Sascha
Licht die Option auf eine Vertragsverlängerung gezogen wird ist
noch völlig offen. Das Gernot
Plassnegger und Emeka Ifejiagwa
wohl in die Bundesliga zurückkehren werden ist indes schon länger
klar. Offen ist hingegen die Zukunft von
Alexander und
Viktor Göhring,
Christian Beisel und
Mario Göttlicher.
Für Verwunderung bei vielen Fans sorgte indes ein Artikel des "Mannheimer
Morgen", in dem die Gehälter einiger Spieler genannt werden. So
soll das Jahresgehalt des Ex-Waldhöfers
Jurij Maximov beispielsweise rund 600.000 Euro betragen haben.
Henry Nwosu freute
sich hingegen über ein Grundgehalt von 4.500 Euro zuzüglich eines
Urlaubsentgeltes von 500 Euro. Dazu kam noch eine Einsatzprämie von
750 Euro. Auch zwei Hin- und Rückflüge nach Nigeria waren im Vertrag
verankert. Doch selbst das ist noch nicht alles. Ab dem achten Einsatz
von Nwosu hätte sich das Grundgehalt
auf 6.000 Euro erhöht, bei 16 Einsätzen auf 7.000 Euro und bei 24
Spielen gar auf 8.000 Euro.
Mit 8.000 Euro monatlich ist auch
Roumen Ivanov dabei. Nimmt man seine
Leistungen als Grundlage, so wäre der Bulgare sicherlich nicht einmal
ein Drittel dieser Summe wert. "Erol
Bekir liegt in derselben Preisklasse, ist aber auf einem viel
höheren Leistungsniveau", so Vize-Präsident Gerhard
Simeth.
Spätestens jetzt wird endgültig klar, wie der SVW
finanziell gesehen auf die "schiefe Bahn" gekommen ist. Offenbar
wurden die Spielerverträge in den vergangenen Jahren stets unter dem
Motto "Darf's noch ein bisschen mehr sein?" abgeschlossen. Das
mittlerweile nicht mehr ganz so neue Präsidium unter der Führung von
Hans Regelein hat in diesem Bereich somit noch alle Hände voll zu tun. |
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Etat für
die kommende Runde unter 6 Millionen Euro |
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Am Montag muss der SV Waldhof bekanntlich die
Lizenzierungsunterlagen für die kommende Runde bei der
DFL in
Frankfurt vorlegen. Dann wird dort zumindest über die lizenztechnische
Zukunft der Blau-Schwarzen im Profi-Fußball entschieden.
Die finanziellen Planungen für die kommende Runde sind
abgeschlossen. So soll der Etat des SVW, der in der laufenden Saison
bei knapp über 7 Millionen Euro liegt, in der kommenden Runde deutlich
unter 6 Millionen sinken. Dabei soll der Kader künftig noch 18 bis
maximal 22 Spieler umfassen. Bei dem Etat ist ein mögliches
finanzielles Engagement der
MVV noch nicht
eingerechnet. In den vergangenen Wochen gab es mehrmals Hinweise auf
eine mögliche Fortführung des Sponsorings auch in der kommenden
Saison.
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Lizenz
bekommen.", so Vize-Präsident Simeth. Natürlich ist der sportliche
Klassenerhalt die Voraussetzung für diese Hoffnung. Im Hinblick auf
den deutlich niedrigeren Etat zeigt sich der Vize-Präsident jedoch
auch nachdenklich. "Die Frage ist natürlich, wie wir dann eine
spielfähige Mannschaft zusammenbekommen.", so Simeth.
Die Lizenz für die Regionalliga hat der SV Waldhof
vorsorglich auch beantragt. Hier würde der Etat rund 1,2 Millionen
Euro betragen. Ob sich die dritte Liga vor dem Hintergrund der
geringeren TV-Gelder jedoch finanzieren lassen würde, ist unklar.
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>> News vom 12.03.2003 |
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Offener Brief von Walter
Pradt
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Waldhof-Chefcoach
Walter Pradt hat sich heute in
einem offenen Brief an alle Fußballfans in der Region gewandt. Er
bittet darin alle Anhänger des Profi-Fußballs den SVW bei den
wegweisenden Spielen in den kommenden Wochen, zu unterstützen. "Die
Mannschaft benötigt Ihre Unterstützung jetzt. Denn auch mit Ihrer
zahlreichen und lautstarken Unterstützung als 'zwölfter
Mann' können Sie Ihren Teil dazu beitragen
unser gemeinsames Ziel zu erreichen.", so der Trainer.
Pradt verweist in seinem Brief auch
auf die tolle Stimmung bei den Heimspielen des
FC St. Pauli. Dem Appell möchten wir uns an dieser Stelle
anschließen. In den nächsten Wochen werden die Weichen für die Zukunft
des SV Waldhof gestellt. Gerade jetzt ist die Unterstützung der Fans,
Freunde und Anhänger der Blau-Schwarzen wichtiger denn je. Dieser
"Aufruf" richtet sich gerade an die Anhänger, die den Spielen aufgrund
der Tabellensituation fernbleiben. Erinnert Euch an die grandiose
Stimmung beim letzten Spiel in der Saison 2000 / 2001 gegen den FSV Mainz, als der SVW nur knapp den
Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Damals waren über 20.000 Fans
von der Leistung des SV Waldhof begeistert. Wenn in den verbleibenden
Heimspielen in dieser Saison nur jeweils die Hälfte dieser Zuschauer
den Weg in Carl-Benz-Stadion finden
würden, wäre dies schon eine großartige Unterstützung für die
Mannschaft. Um mit den Worten von Walter
Pradt abzuschließen: "Holen Sie den 'Kiez' nach Mannheim!". |
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"Tag der
Jugend" beim Heimspiel gegen Freiburg |
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Das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg (17.03.2003 / 20:15
Uhr) steht unter dem Motto "Tag der Jugend". Der SV Waldhof bietet
allen Jugendlichen unter 18 Jahren, sowie Schülern, Studenten und
Auszubildenden (gegen Vorlage eines gültigen Ausweises) einen Nachlass
von 30 Prozent auf die gültigen Vorverkaufspreise.
Die Tickets können ausschließlich über die
Geschäftsstelle am Alsenweg bestellt werden. Die Info-Hotline ist
unter 0621 / 76 41 5-11/-12 erreichbar. Die Aktion läuft bis zum
17.03.2003 / 12 Uhr. |
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Kern krank
++ Bekir, Hoersen und Otto trainieren |
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Enrico Kern leidet
derzeit unter einer Viruserkrankung. Er wird im kommenden Heimspiel
gegen den SC Freiburg wohl nicht zum
Einsatz kommen können.
Erol Bekir hat indes
nach seinem Muskelfaserriss das Training wieder aufgenommen. "Ich
hoffe, dass er gegen Freiburg spielen kann.", so Waldhof-Coach
Pradt. Auch
Oliver Otto (Knöchelprellung) und
Thomas Hoersen (Darminfektion) haben das Training wieder
aufgenommen. |
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>> News vom 09.03.2003 |
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Unglückliche Niederlage gegen die Kicker vom Kiez |
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Zunächst
ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Da wir das Auswärtsspiel in St. Pauli mit einem Wochenendtrip
nach Hamburg verbunden haben, war dieses News-Update hier leider erst
heute möglich. Durch einen Treffer von Oliver Held in der 89.
Spielminute verlor der SVW in St. Pauli
mit 1:2. Rund 150 Fans hatten die Blau-Schwarzen in den hohen Norden
begleitet. Während
Kowalik die Position des verletzten
Mea Vitali einnahm, stürmte
Kern neben
Mamoum. Zudem durfte Daniel Camus
von Anfang an im Mittelfeld agieren. Die Gastgeber gingen vor 19.000
Zuschauern engagiert zur Sache und versuchten so, dem SVW gleich zu
Beginn den Schneid abzukaufen. Bereits nach 12 Minuten gingen die
Hanseaten auch in Führung. Stefan Blank verwandelte einen direkten
Freistoß aus rund 22 Metern. Waldhof-Keeper
Carsten Nulle sah dabei alles andere als gut aus. Der Cheftrainer
des SVW, Walter Pradt, sprach nach der Partie von einem
"Torhütergeschenk".
Zwar versuchten die Gastgeber auch nach der Führung
die Abwehrformation des SVW unter Druck zu setzen, wirklich
gefährliche Szenen ergaben sich jedoch kaum. Die Elf von
Walter Pradt hielt indes zwar gut
dagegen, Torchancen waren aber auch hier Mangelware. Weder
Kern noch
Mamoum konnten sich in Szene setzen.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als alle
schon mit dem "erlösenden" Halbzeitpfiff rechneten, folgte der
unrühmliche Abgang von Daniel Camus,
als er Fröhlich im Mittelfeld foulte.
Camus hatte zuvor bereits die Gelbe Karte gesehen. Folgerichtig
zeigte ihm der insgesamt schwache Schiedsrichter
Stachowiak die Gelb-Rote Karte.
Nach dem Wechsel suchten die Hanseaten die
Entscheidung und erhöhten das Tempo. Während
Carsten Nulle zunächst einen Schuss von Fröhlich in der 51. Minute
glänzend parierte, hatte er fünf Minuten später Glück als Gruszka
freistehend verzog. Die Kiez-Kicker hielten dieses Tempo jedoch nur
gut 60 Minuten durch. Trotz Unterzahl konnte sich der SVW nun mehr und
mehr befreien. Torchancen sprangen dabei zunächst jedoch keine heraus.
In der 73. Minute folgte dann doch der, zumindest im
Waldhof-Block, viel umjubelte Ausgleich.
Christian Fickert traf per Kopfball ins lange Eck nach einer
Flanke von Robert Ratkowski.
Die verbleibenden Spielminuten gehörten dann jedoch
wieder dem FC St. Pauli. Kurz nach
dem Ausgleich hatte Oliver Held die Chance zur erneuten Führung für
die Hamburger, scheiterte jedoch an
Carsten Nulle. Nur 60 Sekunden vor dem Ablauf der offiziellen
Spielzeit wurde Held dann doch zum Matchwinner, als er den Ball aus
kurzer Distanz zum Siegtreffer für die Paulianer über die Linie
drückte. Diesem Tor ging jedoch ein klares Foul von Chen Yang an
Robert Ratkowski voraus, was vom Schiedsrichter jedoch nicht
geahndet wurde. Kurz zuvor hatte ein Spieler der Kiez-Kicker bereits
Ratkowski umgestoßen. Die Szene
erinnerte dabei stark an den Platzverweis von
Gernot Plassnegger im Spiel
gegen Reutlingen. Doch statt einem
Platzverweis gab es von Schiri
Stachowiak nur die Gelbe Karte.
In einem äußerst kampfbetonten Spiel unterlag der SVW
schließlich mit 1:2. Dabei stimmte zwar die kämpferische Einstellung,
im Spiel nach vorne enttäuschten die Blau-Schwarzen jedoch. Ein
Unentschieden wäre in der jetzigen Situation sicher Gold wert gewesen,
so konnte St. Pauli jedoch nach
Punkten gleichziehen.
An dieser Stelle sei jedoch auch eine Anmerkung über
das Verhalten der Mannschaft nach dem Spiel erlaubt. Obwohl doch
einige Fans die Reise zum Millerntor angetreten hatten fühlte sich
kaum ein Spieler dazu in der Lage, sich nach dem Abpfiff bei den
mitgereisten Fans zu bedanken. Natürlich handelt es sich dabei nur um
meine persönliche Meinung.
Wenigstens hatte man auf der Reeperbahn genügend
Gelegenheit, die Niederlage mit einem oder zwei "Getränken"
herunterzuspülen... |
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Springen Eichbaum und
Duscholux ab? |
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Die beiden langjährigen Sponsoren
Eichbaum und
Duscholux werden
den SVW in der kommenden Runde finanziell wohl nicht mehr
unterstützen. Sollten die Verhandlungen mit den beiden Sponsoren nicht
doch noch zu einer Verlängerung des Engagements führen, würden den
Blau-Schwarzen Einnahmen in Höhe von rund 200.000 EUR fehlen. |
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Kündigung von Santos
zurückgezogen |
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Der SV Waldhof hat die Anfang Januar ausgesprochene
Kündigung gegen Vilmar Santos (>>
News 13.01.03)zurückgezogen. Vizepräsident Gerhard Simeth
erklärte, man "habe sich geeinigt.". Ob der Brasilianer nun eine
Abfindung erhält oder bis zum Ende seines Vertrages im Juni weiterhin
sein Gehalt bezieht ist jedoch nicht bekannt. |
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>> News vom 05.03.2003 |
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Spielplan nun komplett |
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Die
DFL hat heute
die verbleibenden Spieltermine für die laufende Saison bekannt
gegeben. Die Blau-Schwarzen müssen bei
Wacker Burghausen (11.04.03), dem
MSV Duisburg (25.04.03) sowie bei
Eintracht Frankfurt (09.05.03) jeweils an einem Freitag antreten.
Zum letzten Spiel der Saison reist der SVW dann sonntags nach Lübeck (25.05.03). Während
Heimspiel gegen den Karlsruher SC
am Gründonnerstag (17.04.03) stattfindet, sind die beiden
verbleibenden Heimspiele gegen
Alemannia Aachen (04.05.03) und LR
Ahlen (18.05.03) auch für sonntags angesetzt. |
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>> News vom 03.03.2003 |
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Plassnegger drei Spiele gesperrt ++ Mea Vitali verletzt |
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Gernot Plassnegger wurde heute
vom DFB-Sportgericht für die drei kommenden Pflichtspiele gesperrt.
Der Österreicher war im Heimspiel gegen Reutlingen nach einer
Tätlichkeit vom Platz gestellt worden. Er kann durch die Sperre erst
wieder im Heimspiel gegen den 1. FC Köln
(4. April) eingreifen. Derweil droht auch
Rafael Mea Vitali eine längere
Pause. Der Abwehrspieler hat sich im Heimspiel gegen den SSV Reutlingen offenbar einen
Innenbandriss zugezogen. Sollte sich die Diagnose bestätigen, so würde
Mea Vitali für mindestens vier
Wochen ausfallen. |
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>> News vom 01.03.2003 |
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Mit
Plassnegger verabschiedeten sich die Siegchancen |
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Mit
einem 0:0 gegen den SSV Reutlingen
endete das gestrige Kellerduell im C-B-S.
Mit dem Punktgewinn mussten die Blau-Schwarzen am Ende zufrieden sein,
spielten sie doch rund 70 Minuten in Unterzahl. Dabei begann der SVW
sehr engagiert und hätte bereits früh in Führung gehen können.
Gernot Plassnegger hatte nach
neun Minuten die erste Großchance, wurde von SSV-Keeper Curko jedoch
zu weit nach außen abgetrieben. Rund zehn Minuten später lief
Teo Rus alleine auf das Tor der Gäste
zu, doch wieder reagierte Curko gut und holte ihm den Ball vom Fuß. Es
folgte die entscheidende Szene des Spiels. Der Ex-Waldhöfer Rehm hatte
Ratkowski brutal gefoult und sich
anschließend über dessen "theatralischen" Sturz beklagt. Das war für
Gernot Plassnegger offenbar
zuviel. Er rannte auf Rehm zu und stieß ihn um. Die Rote Karte für
Plassnegger war die logische
Konsequenz. Rehm, der sich bei seiner Auswechslung in der zweiten
Halbzeit mit hämischem Beifall beim Publikum noch unbeliebter machte,
kam mit der Gelben Karte davon.
Nach dem Abgang von
Gernot Plassnegger lief bei den Blau-Schwarzen so gut wie nichts
mehr zusammen. Die Gäste aus
Reutlingen erspielten sich nun zwar ein optisches Übergewicht,
kamen aber kaum zu nennenswerten Torchancen. Der SVW stellte das
Angriffsspiel vollkommen ein und beschränkte sich auf die
Abwehrarbeit.
Auch in der zweiten Halbzeit sahen die 5.250 Zuschauer
im Carl-Benz-Stadion keine gute Partie.
Das Spiel war wurde von vielen Fehlpässen und unnötigen Ballverlusten
auf beiden Seiten geprägt. Teo Rus hatte
die wohl beste Möglichkeit in der zweiten Hälfte, doch sein Fernschuss
wurde von Curko glänzend pariert. Erneut waren die Gäste optisch
überlegen, schafften es aber nur selten die Abwehrformation des SVW in
Verlegenheit zu bringen. Carsten Nulle
wurde nicht ernsthaft geprüft. Glück hatten die Blau-Schwarzen, als
Frommers Kopfball in der 62. Minute knapp am Pfosten des
Waldhof-Gehäuses vorbeistrich.
Alles in allem musste man am Ende mit dem
Unentschieden wohl zufrieden sein. Doch auch in Unterzahl hatte man
die erschreckend schwachen Reutlinger mehr unter Druck setzen können.
Denn mit dem SSV Reutlingen war
eine der schlechtesten Mannschaften seit langem im C-B-S zu Gast. Hätte
Plassnegger in der 20. Minute
die Nerven behalten und sich nicht zu der "Dummheit", die zu seinem
Platzverweis führte, hinreißen lassen, dann hätten die Blau-Schwarzen
das Spiel mit Sicherheit gewonnen. So blieb am Ende nur ein Punkt im
Kampf gegen den Abstieg. |
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Aktuelles Ergebnis: |
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29.02.08 |
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OL BW - 20. Spieltag |
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SVW - VfL Kirchheim
2:1 |
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Statistik |
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Nächstes Spiel: |
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06.03.08 - 19:30 Uhr |
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OL BW - 21. Spieltag |
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S. Kickers II - SVW |
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Tabelle |
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Sp. |
Pkt. |
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01. |
Freiburg II |
20 |
44 |
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02. |
SV Waldhof |
20 |
44 |
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03. |
Heidenheim |
19 |
39 |
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04. |
Ulm |
19 |
39 |
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05. |
Walldorf |
19 |
38 |
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06. |
Villingen |
19 |
34 |
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07. |
Hoffenheim II |
20 |
34 |
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08. |
Crailsheim |
19 |
32 |
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09. |
Gmünd |
20 |
31 |
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10. |
Großaspach |
20 |
28 |
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11. |
Freiberg |
20 |
25 |
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12. |
Nöttingen |
20 |
23 |
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13. |
Bahlingen |
20 |
16 |
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14. |
Kirchheim |
20 |
14 |
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15. |
Linx |
20 |
14 |
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16. |
Schwieberdingen |
20 |
13 |
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17. |
VfR Mannheim |
20 |
12 |
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18. |
Schwieberdingen |
19 |
10 |
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