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>> News vom 27.11.2002 |
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MVV räumt Bedenkzeit ein |
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Nach
der Mitteilung der Verantwortlichen des
VfR Mannheim
zum Rückzug aus der geplanten Spielbetriebsgesellschaft hat nun auch
die MVV Energie AG
ihren Standpunkt deutlich gemacht. In einer offiziellen
Pressemitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass Engagement bei
beiden Vereinen bis zum Saisonende fortzusetzen. So lange haben die
Verantwortlichen beider Vereine auch Zeit ihre Positionen zu
überdenken und möglicherweise doch noch eine Lösung zu finden. Laut
den bestehenden Vereinbarungen könnte sich die
MVV auch sofort
aussteigen. Sollte die Spielbetriebsgesellschaft jedoch gegründet
werden, wird die MVV
den Sponsoringvertrag zum Saisonende kündigen. Ob die Verantwortlichen
des VfR Mannheim
ihre Position noch einmal überdenken werden, ist jedoch mehr als
fraglich, so schloss der Vorsitzende der Rasenspieler, Wolfgang
Ulrich, Nachverhandlungen ja bereits kategorisch aus. |
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Karten für Pokalspiel am Freitag im Stadion erhältlich |
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Für das Pokalspiel in
Leverkusen wurden
bisher rund 400 Karten verkauft. Aufgrund der großen Nachfrage werden
auch vor und nach dem Heimspiel am Freitag noch Karten erhältlich
sein. Die Tickets können ab 17 Uhr, in der Halbzeitpause und nach dem
Spiel am Pavillon vor dem CBS erworben
werden. Sitzplätze kosten 6, bzw. 20 Euro. |
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>> News vom 25.11.2002 |
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VfR
steigt aus ++ Spielgemeinschaft ist gescheitert |
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Die
Spielgemeinschaft mit dem
VfR Mannheim
ist nun endgültig gescheitert. Der Vorsitzende des
VfR, Wolfgang
Ulrich, gab heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass sich
der VfR Mannheim
nicht an der geplanten Spielbetriebsgesellschaft beteiligen werde. Die
Entscheidung sei aufgrund des Votums der Waldhof-Mitglieder für den
"SVW Mannheim" und den finanziellen Verhältnissen beim SVW getroffen
worden. Das "W" im Namen der Spielgemeinschaft konnte von den
Verantwortlichen der Rasenspieler letztendlich nicht akzeptiert
werden. Zudem sei man davon ausgegangen, der SV Waldhof wäre
entschuldet und die neue Spielbetriebsgesellschaft könne so ohne
Altlasten an den Start gehen. Nachverhandlungen über die
Spielgemeinschaft schloss Ulrich indes kategorisch aus. Man habe die
Position des VfR
bei der Namensgebung klar dargelegt und stehe nun auch gegenüber den
VfR-Mitgliedern in der Verantwortung. Welche Auswirkungen der Ausstieg
des VfR Mannheim
auf die Zusammenarbeit des SVW mit der
MVV haben wird, ist
derzeit noch unklar. Das neue Waldhof-Präsidium will sich nun umgehend
mit den Verantwortlichen der
MVV an einen Tisch
setzen um eine neue Lösung zu finden. Die
MVV Energie AG hatte
in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das finanzielle
Engagement beim SVW vom Zustandekommen der Spielgemeinschaft abhängig
sei. Auch die Verantwortlichen bei der
MVV waren indes von
der Bekanntmachung des
VfR
überrascht. Offenbar hatte man nach dem Gespräch zwischen den
Verantwortlichen des
VfR und
Mitgliedern des MVV-Vorstandes am heutigen Tag damit gerechnet, im
Rahmen der VfR-Pressekonferenz werde nur über den aktuellen Stand der
Verhandlungen berichtet. |
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>> News vom 22.11.2002 |
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Erster Auswärtssieg der Saison |
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Mit
seinem Tor in der 82. Minute machte
Stefan Zinnow den ersten Auswärtssieg für den SVW in der
laufenden Saison perfekt. Die erste Chance im Spiel hatten die
Gastgeber. Spizak setzte wenige Minuten nach dem Anpfiff vor 13.355
Zuschauern einen Kopfball an die Latte des Waldhof-Gehäuses. In der
27. Minute machte es Spizak dann jedoch "besser" und erzielte das 1:0
für die Gastgeber. Die ersten wirklich guten Möglichkeiten für den SV
Waldhof ergaben sich in den letzten Minuten vor der Pause. Kurz nach
dem Wiederanpfiff hatte Gernot
Plassnegger dann erneut die Chance zum Ausgleich, doch er traf mit
seinem Schuss nur das Außennetz. Die nächste Möglichkeit in der 50.
Minute nutzte der Österreicher zum Ausgleichstreffer.
Stefan Zinnow hatte hierfür die
Vorarbeit geleistet. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich hatte Aachen die Chance zum Ausgleich,
doch Pflipsen scheiterte am Pfosten. Insgesamt stand die Mannschaft
von Walter Pradt jedoch sehr kompakt
und ließ die Gastgeber kaum zur Geltung kommen.
Plassnegger revanchierte sich in
der 82. Minute für die Vorlage zu seinem Tor und setzte
Zinnow hervorragend in Szene, der so
das entscheidende Tor erzielen konnte. In der Schlussphase parierte
Waldhof-Keeper Carsten Nulle noch
zweimal glänzend und so blieb es am Ende bei bei einem alles in allem
verdienten Sieg für den SVW. Eine Kuriosität am Rande: Miroslaw Spizak,
der das 1:0 für die Alemannia
erzielte, war im Sommer auch dem SV Waldhof angeboten worden.
Ex-Trainer Andy Egli befand ihn aber
für "nicht gut genug"... |
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>> News vom 21.11.2002 |
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Scheitert die
Spielgemeinschaft endgültig? |
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Auf
den neuen Waldhof-Präsidenten Hans Regelein kommt viel Arbeit zu.
Insbesondere die Verhandlungen mit dem
VfR Mannheim
und der MVV über die
Spielgemeinschaft werden nach dem Votum der Mitglieder für den "SVW
Mannheim" sicherlich nicht einfach. "Ich werde in den nächsten Tagen
auf Herrn Ulrich zugehen.", erklärte Regelein. Ob sich der
VfR mit dem
"W" im Namen der Spielgemeinschaft abfinden kann, ist jedoch mehr als
fraglich. "Wir haben schon so viele Opfer gebracht, unsere
Regionalliga-Mannschaft aufgegeben. Der Waldhof hat noch keine Opfer
gebracht.", so VfR-Aufsichtsratsmitglied Kühnle. Die Verantwortlichen
des VfR
hatten bis zuletzt auf den neutralen Namen "SV Mannheim" für die
Spielgemeinschaft bestanden. "An unserer Einstellung hat sich
nichts geändert. Wir sind dem Waldhof in allen Punkten
entgegengekommen. Unsere Mitglieder haben bisher alles geschluckt,
aber diese Kröte bleibt ihnen im Hals stecken.", so
Wolfgang Ulrich vom
VfR. Am
kommenden Montag findet ein Treffen des MVV-Vorstands und Vertretern
des VfR Mannheim
statt. Möglicherweise wird dann schon das Scheitern der "großen
Lösung" im Mannheimer Profi-Fußball verkündet. |
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Neues Präsidium |
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Im Rahmen der Mitgliederversammlung am vergangenen
Dienstag wählte eine knappe Mehrheit der Waldhof-Mitglieder (203:197
Stimmen) bekanntlich Hans Regelein zum neuen Präsidenten des SVW. Im
Anschluss an die Präsidentschaftswahlen wurde auch das neue Präsidium
gewählt. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
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Hans
Regelein |
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Präsident |
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Gerhard Simeth |
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Vizepräsident, Präsidiumsmitglied für Geschäftsführung
und Finanzen |
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Peter Boss |
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Präsidiumsmitglied für Finanzen |
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Joachim Stuck |
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Präsidiumsmitglied für Sport |
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Claus-Peter Sauter |
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Präsidiumsmitglied für Jugend, Ehren und Ältestenrat |
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Marcus Beier |
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Präsidiumsmitglied für Sponsoring, Förderkreise |
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Licht
fällt weiter aus ++ Wer verteidigt in Aachen? |
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Chefcoach Walter Pradt
muss auch beim kommenden Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen auf
Sascha Licht verzichten. Der
Waldhof-Kapitän leidet immer noch unter einer Oberschenkelverletzung.
Wer in der Verteidigung spielen wird ist indes noch
offen. Sowohl Emeka (nach
überstandener Hüftverletzung), als auch
Krysztof Kowalik (nach Rot-Sperre) können spielen. Möglicherweise
entscheidet sich Walter Pradt jedoch
trotzdem für Mario Göttlicher
und
Christian Beisel.
"Ich werde
mir gerade diese vier bis zum Abschlusstraining noch einmal genau
anschauen. Möglich, dass ich auch einen der
beiden älteren mit einem der beiden Jungs spielen lasse, die
Konstellation ist völlig offen.",
so Pradt. |
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>> News vom 19.11.2002 |
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Kein SV Mannheim ! ++ SVW Mannheim
wird offizielle Abkürzung
++ Regelein neuer Präsident |
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Die
Waldhof-Mitglieder haben sich also letztlich doch richtig entschieden.
In der Mitgliederversammlung sprach sich eine klare Mehrheit gegen den
"SV Mannheim" aus. Insgesamt stimmten 224 Mitglieder gegen die
Aufnahme der offiziellen Abkürzung "SV Mannheim" (169 Ja-Stimmen, 12
Enthaltungen) in die Satzung. Im Anschluss an diese Abstimmung brachte
der Ehren- und Ältestenrat des SV Waldhof den Vorschlag ein, den
Vereinsnamen um die Abkürzung "SVW Mannheim" zu ergänzen. Diesem
Vorschlag stimmte die Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu. Zuvor war
das neu gewählte Präsidium von den Mitgliedern ermächtigt worden, im
Bedarfsfall eine Spielbetriebsgesellschaft zu gründen. Diese
Gesellschaft stellt die Grundlage für eine Spielgemeinschaft mit dem
VfR Mannheim
dar. Ein Vorstandsmitglied der
MVV äußerte im Rahmen
der Versammlung mehrfach, dass sich die
MVV im Falle eines
Abstiegs zurückziehen werde. Wie sich die Entscheidung der Mitglieder
für die Abkürzung "SVW Mannheim" auf die Zusammenarbeit mit der
MVV und dem
VfR auswirken
wird, ist noch unklar. Die Vertreter des
VfR Mannheim
bestanden bekanntlich bis zuletzt auf die Abkürzung "SV Mannheim".
Sollte der VfR
sich nun aufgrund der fehlenden Zustimmung der Waldhof-Mitglieder zur
"Umbenennung" aus der Spielgemeinschaft zurückziehen, so würde dies
natürlich auch das Ende der Zusammenarbeit mit der
MVV bedeuten. Mit
einer knappen Mehrheit wurde im weiteren Verlauf der Versammlung dann
Hans Regelein zum neuen Präsidenten des SVW gewählt. |
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>> News vom 17.11.2002 |
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So viel zum
Thema "Profifußball in Mannheim"! |
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Geht
es nach den Herren Dollmann, Bauer & Co. so müssen die
Waldhof-Mitglieder am kommenden Dienstag für den "SV Mannheim" und
somit für die Zusammenarbeit mit dem
VfR Mannheim
und der MVV stimmen um
künftig Profifußball in Mannheim zu sehen. Nach der 1:2 Heimniederlage
gegen den MSV Duisburg sollten
sich die Verantwortlichen für diesen Plan endgültig der Realität
stellen. Denn mit oder ohne die
MVV und den "SV Mannheim" wird es in der kommenden Saison in der
Quadratestadt wohl keinen Profifußball mehr geben. Doch nun zum Spiel:
In der ersten Halbzeit spielten die Blau-Schwarzen gar nicht mal so
schlecht und erarbeiteten sich sogar einige gute Torchancen, die
jedoch allesamt ungenutzt blieben. Die Gäste aus Duisburg spielten gut mit, kamen
aber kaum zu nennenswerten Chancen. Auch nach dem Wiederanpfiff hatte
der SV Waldhof zunächst die besseren Torchancen. So vertändelte
Kern beispielsweise nach einer
Hereingabe von Zinnow zunächst wieder
einmal denn Ball und Ratkowskis "Nachschuss" wurde von Gästekeeper
Langerbein glänzend pariert. In der 65. Spielminute kam dann jedoch
Ebbers im Waldhof-Strafraum an den Ball und markierte das 1:0 für den MSV Duisburg. Nur fünf Minuten
nach dem Rückstand glich Everaldo (Foto) mit einem sehenswerten Schuss
aus rund 25 Metern aus. Nach dem Ausgleich übernahmen die Gäste jedoch
mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Nach einem Stellungsfehler
von Mario Göttlicher war es
erneut Ebbers, der die Zebras in der 83. Minute wieder in Führung
brachte. So blieb es am Ende bei einem alles in allem verdienten
Auswärtssieg für Duisburg. Beim SV Waldhof
hingegen kann man nur hoffen, dass die stimmberechtigten Mitglieder am
Dienstag die Geburt des "SV Mannheim" verhindern werden. Denn sonst
sonst würde sich wohl kaum noch jemand für die restlichen Mannheimer
Spiele Profifußball interessieren ... |
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>> News vom 11.11.2002 |
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Wittmann
schmeißt hin ++ Dollmann hat Kabinenverbot |
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Roger
Wittmann der vor wenigen Tagen als neuer Berater beim SV
Waldhof vorgestellt wurde (>>
News vom
05.11.02), beendete gestern seine Tätigkeit für die
Blau-Schwarzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war eine
Aussage von Präsidentschaftskandidat Dr. Bremme im Rahmen des
Vorstellungstermins am vergangenen Freitag (>>
News
vom 01.11.02). Im Hinblick auf das Engagement Wittmanns sagte
Bremme: "Das ist eine aktuelle Entscheidung des Präsidiums, gegen die
es bei uns massive Vorbehalte gibt.". Wittmann teilte der Mannschaft
seine Entscheidung nach dem Spiel in
Karlsruhe mit. "Ich lasse mich nicht in ein politisches
Possenspiel verwickeln.", so der Spielerberater. Er hatte von Beginn
an betont, kein Amt beim SV Waldhof übernehmen zu wollen. Zudem hat er
sich für die Verpflichtung eines Sportdirektors, welche mittlerweile
auch "beschlossene Sache" ist, ausgesprochen. Zuletzt war mehrfach von
Kompetenzstreitigkeiten zwischen Waldhof-Geschäftsführer Dollmann und
Wittmann berichtet worden. Dieter Dollmann hatte beim Spiel in Karlsruhe indes keinen Zutritt zur
Mannschaftskabine. "Wir wollen nun noch Leute da drin haben, die sich
mit der Mannschaft voll identifizieren.", so Chefcoach
Walter Pradt. Dollmann nahm diese
Entscheidung gelassen auf.
"Ich akzeptiere, dass Mannschaft und Trainer allein
sein wollen.", so Dollmann zu dem von
Walter Pradt ausgesprochenen Kabinenverbot. In der Pressekonferenz
nach dem Unentschieden beim KSC
äußerte sich
Pradt erneut zur aktuellen Situation
beim SV Waldhof: "Noch nie in 30 Jahren Waldhof bin ich so im Stich
gelassen worden. Präsidiums-Sprecher Bauer war seit zwei Monaten nicht
mehr bei der Mannschaft. Ich schreie seit vier Wochen um Hilfe.
Niemand tut etwas.".
"Ich kann mich als Funktionär nicht hinhocken und
Augen, Ohren und Mund zu halten und nichts tun. Die Kandidaten da oben
schauen nur, wie sie im Spiegel aussehen. Außer Joachim Stuck will
hier bis zur Präsidentenwahl niemand etwas unternehmen.", so
Pradt weiter.
Zum Glück sind es bis zur Mitgliederversammlung am 19.
November nur noch wenige Tage. Dann können endlich die Weichen für die
Zukunft des SV Waldhof Mannheim gestellt werden... |
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>> News vom 10.11.2002 |
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Unentschieden beim KSC |
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Der
SV Waldhof erreicht im Derby gegen den
Karlsruher SC ein 1:1 Unentschieden und sichert sich so den ersten
Auswärtspunkt in dieser Saison. Dabei gab es in den ersten 25 Minuten
eigentlich kaum nennenswerte nennenswerte Höhepunkte. Nach einem
Doppelpass mit dem Ex-Waldhöfer Bernhard Trares erzielte Clemens Fritz
dann in der 29. Minute die Führung für die Gastgeber. Die beste Chance
zum Ausgleichstreffer hatte Mea
Vitali, dessen Kopfball nach einer Ecke wurde jedoch von einem
Karlsruher Abwehrspieler auf der Linie geklärt. Nach dem Wiederanpfiff
wurde die Partie dann zunächst etwas hektischer.
Sven Bopp, der erst in der Halbzeit
eingewechselt worden war, sah nach einem Foulspiel an Fritz die Rote
Karte. Doch auch in Unterzahl versuchten die Blau-Schwarzen den KSC unter Druck zu setzen. Nach
Vorarbeit von
Everaldo war es dann Stefan Zinnow, der mit einem Schuss ins lange Eck in der 63. Spielminute den
Ausgleich erzielte. Nur sieben Minuten später setzte Fritz einen
Freistoss an den Pfosten des Waldhof-Gehäuses. Insgesamt blieb es am
Ende beim 1:1 Unentschieden. Trotz des ersten Auswärtspunktes hat sich
der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz jedoch auf nun sieben Punkte
vergrößert. |
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Pokalspiel in Leverkusen |
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Der SV Waldhof muss im Achtelfinale des DFB-Pokals
beim Bundesligisten
Bayer 04 Leverkusen antreten. Die Partie in der "BayArena" findet
am 3. oder 4. Dezember statt.
An
Bayer Leverkusen
als Pokalgegner erinnert man sich als Waldhof-Fan gerne. Zuletzt traf
der SV Waldhof am 12.10.1999 in der dritten Runde des DFB-Pokals auf
Bayer. Damals
besiegten die Blau-Schwarzen den Bundesligisten in einem dramatischen
Pokalfight im C-B-S mit 3:2 nach
Verlängerung. |
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>> News vom 06.11.2002 |
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Pokalsieg in Bahlingen |
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Der
SV Waldhof hat die dritte Hauptrunde im DFB-Pokal erreicht. Die
Blau-Schwarzen besiegten den viertklassigen
Bahlinger SC
vor 1.500 Zuschauern mit 2:1. Die Mannschaft von Chefcoach
Walter Pradt ging dabei nach einem
Freistoss von Gabriel Urdaneta
durch einen Kopfball von Emeka in
der 23. Minute in Führung. Nur zehn Minuten später erzielte Blank den
Ausgleichstreffer für
Bahlingen.
Von einem Klassenunterschied war während des gesamten Spiels nichts zu
sehen. Die Gastgeber hätten kurz vor der Pause sogar in Führung gehen
können. Auch in der zweiten Halbzeit hatte der Oberligist die besseren
Chancen. Vor allen Dingen im Spielaufbau lief beim SVW wenig zusammen.
Durch unnötige Ballverluste wurde Bahlingen häufig zu Torchancen
eingeladen. Ekoto-Ekoto und Sieah vergaben dabei die wohl beiden
besten Chancen für den
Bahlinger SC.
In der 88. Spielminute fiel dann doch noch Siegtreffer für die
Blau-Schwarzen. Der eingewechselte Stefan
Zinnow setzte sich im Strafraum durch und erzielte
den erlösende 2:1. Mit dem Einzug in die dritte Runde sichert sich der
SV Waldhof 200.000 Euro Fernseheinnahmen. Die Auslosung der dritten
Runde findet am Sonntag in der ARD-Sportschau (ab 18:08 Uhr) statt.
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>> News vom 05.11.2002 |
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Spielgemeinschaft soll doch "SV Mannheim" heißen |
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Um auch weiterhin die Unterstützung der
MVV Energie AG zu
sichern, soll sich der SV Waldhof bekanntlich umbenennen. In den
vergangenen Monaten kursierten immer wieder Gerüchte über den
möglichen Namen für die Spielgemeinschaft mit dem
VfR Mannheim.
Zuletzt war sogar zu hören, die
MVV und der VfR
Mannheim hätten dem Kompromissvorschlag "SVW Mannheim" zugestimmt.
Wie der Tagesordnung der Mitgliederversammlung am
19.11.02 zu entnehmen ist, bleibt es zwar künftig bei dem Vereinsnamen
"SV Waldhof Mannheim 07 e.V.", dieser wird jedoch um die offizielle
Abkürzung "SV Mannheim" ergänzt. Sowohl die
MVV Energie AG, als auch der
VfR Mannheim
bestehen auf diese Namensgebung und verweisen in diesem Zusammenhang
auf die im Juni unterschriebene Absichtserklärung (>>
News vom 17.06.02). Zur Änderung der Satzung ist eine
Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich.
Zwar sollen neben dem Vereinsnamen auch das Logo
und die Vereinsfarben beibehalten werden, in der Tabelle und in allen
offiziellen Unterlagen der
DFL würde der
SV Waldhof jedoch nur noch unter dem Namen "SV Mannheim" auftauchen.
Fast zwangsläufig würde der SV Waldhof Mannheim somit langsam aber
sicher komplett von der Bildfläche verschwinden. Auch der Amateur- und
Jugendbereich würde somit künftig unter der offiziellen Abkürzung
antreten.
Vor dem Hintergrund der derzeitigen Situation wäre
die Zustimmung zu dieser Änderung meiner Meinung nach jedoch die
schlechteste aller Entscheidungen. So identifiziert sich doch der
Großteil der Anhänger nun einmal mit dem "SV Waldhof". Man stelle sich
nur einmal vor, eben diesen Fans und Anhängern würde schlagartig diese
Bindung mit dem Verein genommen werden. Denn der Gesamtverein würde
zwar weiterhin "SV Waldhof Mannheim" heißen, offiziell spielen würde
jedoch nur noch der "SV Mannheim". Wie viele Fans würden wohl noch zu
den Heim- und Auswärtsspielen des "SV Mannheim" pilgern? Gerade in der
derzeitigen sportlichen Krise ist man doch eigentlich auf die
Unterstützung dieser Anhänger angewiesen.
Auch objektiv betrachtet, ist die Spielgemeinschaft
mit dem VfR
eine "Totgeburt". Gerade einmal zwei Spieler haben sich bereit
erklärt, zum SV Waldhof zu wechseln. Und "VfR-Fans", die die
Spielgemeinschaft unterstützen wollen, sucht man bei den Heimspielen
vergebens. Der
VfR Mannheim interessiert sich doch viel mehr für seine eigene
Mannschaft in der Kreisliga A und den bevorstehenden Neuanfang in der
Verbandsliga. Wie sollten sich so die viel beschworenen
Synergieeffekte einstellen?
Es ist einfach unverständlich, warum man den Namen
"Waldhof", mit dem viele Fußballfans in ganz Deutschland automatisch
die Begriffe "Fußball" und "Mannheim" verbinden, schlicht und
ergreifend "auslöschen" will. Viel sinnvoller wäre es doch eigentlich,
sich für eine Imageverbesserung einzusetzen und den Begriff "Waldhof"
zu einem anerkannten "Markennamen" im Fußballbereich auszubauen.
Der "SV Mannheim" wäre am Ende ein künstliches
Konstrukt, zu dem weder die Fans des SV Waldhof, noch die Anhänger des
VfR Mannheim
einen Bezug hätten. Ob man kurz- oder mittelfristig massenhaft neue
Fußballfans in Mannheim für die Spielgemeinschaft begeistern könnte
erscheint mehr als fraglich. Wem würde es etwas nützen, wenn es am
Ende zwar weiterhin Profifußball in Mannheim gibt, diese Tatsache aber
eigentlich kaum jemanden richtig interessiert? Nach dem Motto: "Stell'
Dir vor, der SV Mannheim spielt und keiner geht hin..."?
"Für viele wird das schmerzhaft sein. Es werden
Tränen fließen.", so Präsidentschaftskandidat Dr. Bremme. Es bleibt
also nur zu hoffen, dass die erforderliche Mehrheit der Mitglieder
dieser Umbenennung nicht zustimmt und am Ende nur die Befürworter der
Umbenennung Tränen vergießen werden... |
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Wittmann soll den Waldhof
retten |
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"Herr
Wittmann ist ein phantastischer Motivator. Er soll ganz nah bei der
Mannschaft sein. Mit seinen Ideen können wir es schaffen.", so
Präsidiumsmitglied Joachim Stuck über den Roger Wittmann (Foto). Der
Spielervermittler soll künftig als Berater beim SVW tätig sein. In
dieser Funktion soll er sich natürlich ausschließlich um den
sportlichen Bereich kümmern. Zuletzt hatte Wittmann die Transfers von
Gernot Plassnegger und
Emeka Ifejiagwa in die Wege
geleitet. Für beide Spieler müssen die Blau-Schwarzen nur die Prämien
zahlen, die Gehälter werden weiterhin vom
VfL Wolfsburg
gezahlt. Wittmann soll künftig offenbar verstärkt Transfers dieser Art
tätigen. Der Chef der "Rogon
Sportmanagement" vertritt unzählige Profispieler. Mit der Hilfe
Wittmanns sollen nun offenbar noch weitere Spieler den Weg zum SV
Waldhof finden, die sich der Verein ansonsten nicht "leisten" könnte.
Doch auch Roger Wittmann profitiert natürlich von dieser Tätigkeit. So
kann er Spieler, die er bisher nicht vermitteln konnte, der
Öffentlichkeit "präsentieren". Dieter Dollmann soll sich indes künftig
nur noch um den kaufmännischen Bereich kümmern. |
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Libero statt
Viererkette in Bahlingen? |
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Mit dem morgigen Pokalspiel in
Bahlingen
steht eine wichtige Begegnung für den SV Waldhof an. Immerhin sind mit
dem Erreichen der dritten Pokalrunde gut 200.000 Euro an
Fernsehgeldern verbunden. Durch einen Sieg könnte die Mannschaft
jedoch auch das für den Abstiegskampf dringend benötigte
Selbstvertrauen stärken.
"Wir fahren
zum Bahlinger SC,
um zu gewinnen. Wäre das nicht der Fall, dann wäre etwas falsch auf
der Welt.", so Walter
Pradt. Der Cheftrainer will morgen offenbar von dem bisherigen
Spielsystem mit einer Vierer-Abwehrkette abweichen. So könnten
Mea Vitali offenbar als Libero,
und
Kowalik sowie
Emeka als Manndecker nominiert
werden.
Auch einigen jungen Spielern will
Pradt offenbar eine Chance geben. Mit
Bopp,
Beisel,
Göttlicher und Keil stehen
gleich vier "Nachwuchsspieler" im Aufgebot. |
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Fall aus Krankenhaus
entlassen |
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David Fall, der sich
bekanntlich nach seinem ersten Einsatz für den SVW beim Auswärtsspiel
in Köln bereits zum dritten Mal in
diesem Jahr einen Bruch des Mittelfußknochens zugezogen hatte, wurde
gestern aus dem Mannheimer Theresienkrankenhaus entlassen.
Nach der erneuten Verletzung wurde ihm nun eine
Schraube zur Stabilisierung des Knochens eingesetzt. Wie lange
Fall pausieren muss, ist noch unklar. |
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Kowalik für zwei Spiele
gesperrt |
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Krysztof Kowalik
wurde vom Sportgericht des
DFB für zwei Spiele gesperrt. Der Abwehrspieler hatte im Heimspiel
gegen Burghausen nach einer Notbremse
die Rote Karte gesehen. |
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Bremme präsentiert sein Team |
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Einer der beiden Kandidaten für das Amt des
Präsidenten beim SV Waldhof, Dr. Hans Joachim Bremme, hat gestern seine
Präsidiumsmannschaft der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin befinden
sich Rainer Spagerer (Vizepräsident / Sport), der Ex-Profi Karl-Heinz
Bührer (Sport), das bisherige Präsidiumsmitglied Horst Kilian
(Jugendarbeit / Ehren- und Ältestenrat), Gustl Mathes (Finanzen) und
Erwin Feike (Förderkreise / Sponsorin / Fan-Bereiche).
"Auf
der Basis der Tradition des Vereins wollen wir die Erfordernisse des
Profi-Fußballs erfüllen.", so der
Präsidentschaftskandidat über die grundsätzliche Ausrichtung seines
Teams. Bremme setzt sich unter anderem auf für die Partnerschaft mit
der MVV und die
geplante Spielgemeinschaft mit dem
VfR Mannheim
ein. |
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>> News vom 03.11.2002 |
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Entschuldigen Sie, ist das der Sonderzug nach Aalen? |
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Nach der katastrophalen 0:4 Heimniederlage gegen Wacker Burghausen muss man sich
wohl langsam aber sicher mit den möglichen Gegnern in der Regionalliga
beschäftigen, sofern der SVW die entsprechende Lizenz für diese Klasse
bekommen würde.
Bereits in der 9. Spielminute gingen die Gäste aus Burghausen in Führung.
Michael Rechner, der für den
angeschlagenen Carsten Nulle im Tor
des SVW stand, brachte Thomas Broich im Strafraum zu Fall. Der daraus
resultierenden Elfmeter verwandelte Mokhtari zur Führung für
Wacker. In der Folgezeit
verstärkten die Blau-Schwarzen dann den Druck.
Die erste gute Möglichkeit hatte
Gernot Plassnegger, dessen
Kopfball knapp über das Wacker-Tor strich. Auch die nächste Großchance
wurde nicht genutzt. Nach einer Hereingabe von
Ratkowski stand
Everaldo frei vor dem Tor der
Gäste. Sein Schuss wurde jedoch von einem Abwehrspieler der
Burghausener von der Linie gekratzt. Nur drei Minuten später folgte
die nächste hochkarätige Torchance für den SVW. Doch auch
Gabriel Urdaneta, der für den
verletzten Maximov im Mittelfeld zum
Einsatz kam, schaffte es nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Bei
beiden Chancen kann man kaum noch von "Pech" sprechen. Der Ausdruck
"Unvermögen" passt hier sicherlich besser.
Auch in der zweiten Halbzeit begann der SVW dann
zunächst druckvoll. Einen Kopfball von
Enrico Kern nach einer Ecke klärte ein Abwehrspieler der Gäste
erneut vor der Linie. In der 58. Minute folgte dann eine entscheidende
Szene in der Partie. Emeka Ifejiagwa,
der nach einem Foul in der ersten Halbezeit bereits mit der Gelben
Karte verwarnt worden war, bracht Young-Mouhani regelwidrig zu Fall.
Folgerichtig sah Emeka die
Gelb-Rote Karte. Auch in Unterzahl hatten die Blau-Schwarzen jedoch
noch Torchancen. Ein abgefälschter Schuss von
Sascha Licht verfehlte das Tor der Gäste nur um Zentimeter.
Nur sechs Minuten nach dem Platzverweis folgte dann
das 2:0 für die Gäste. Die Abwehr des SV Waldhof hatte sich offenbar
noch nicht richtig formiert, als Berger die Führung der Gäste
ausbaute. Ab der 71. Minute standen beim SVW dann sogar nur noch neun
Feldspieler auf dem Platz. Krzystof
Kowalik vertändelte zunächst den Ball an der eigenen
Strafraumgrenze und foulte dann auch noch Younga-Mouhani im Strafraum,
nachdem dieser ihm den Ball weggespitzelt hatte.
Kowalik war "letzter Mann" und so
hatte der insgesamt schwache Schiedsrichter Keßler keine andere Wahl
als ihn vom Platz zu stellen und auf Elfmeter für Wacker Burghausen zu
entscheiden. Erneut trat Mokhtari für die Gäste an, scheiterte diesmal
jedoch am gut parierenden Waldhof-Keeper
Michael Rechner.
In der verbleibenden Spielzeit hatten die Gäste
natürlich keine Mühe das Spiel zu kontrollieren. Younga-Mouhani (77.)
und Frühbeis (87.) erzielten schließlich die beiden weiteren Treffer.
Insgesamt waren die Blau-Schwarzen am Ende mit dem 0:4 noch gut
bedient, denn die Gäste vergaben noch einige gute Torchancen.
Alles in allem ging der Sieg der Gäste dann sicherlich
in Ordnung. Beim SV Waldhof muss man sich fragen, wie viele Chancen
man denn noch braucht, um ein Tor zur erzielen. Gerade bei den Chancen
in der ersten Halbzeit versagten bei
Everaldo und Urdaneta die
Nerven, oder es fehlte schlicht und ergreifend am "Können".
Nach elf Spieltagen hat man nun also nur 4 Zähler auf
dem Punktekonto und steht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
Nur den schlechten Leistungen der Mitkonkurrenten hat der SV Waldhof
es zu verdanken, dass man "nur" fünf Punkte von einem
Nichtabstiegsplatz entfernt ist. Aber wenn man noch nicht einmal in
der Lage ist, gegen Wacker
Burghausen zu punkten, gegen wen will man dann die nötigen Punkte
holen?
Chefcoach Walter Pradt
zufolge war das Heimspiel gegen
Burghausen "noch kein Endspiel". So langsam müssen er und alle
anderen Verantwortlichen beim SV Walhof jedoch realisieren, dass es in
dieser Saison nur noch Endspiele geben wird. Man darf gespannt sein,
wie die Ausfälle von Emeka und
Kowalik beim Auswärtsspiel in Karlsruhe kompensiert werden können.
Vielleicht wäre es nun an der Zeit, endlich einmal einigen "jungen"
Spielern eine Chance zu geben. Denn viel schlechter als die
derzeitigen Stammspieler können die ihre Sache auch nicht machen.
Auch die Ausgangssituation für die "Spielgemeinschaft"
könnte nicht schlechter sein. Man stelle sich nur einmal vor, der Plan
von Dollmann & Co. würde verwirklicht werden und in der
Mitgliederversammlung am 19.11. käme es zur einer Umbenennung des
Vereins. Zu den kommenden Heimspielen würden dann wohl höchstens noch
1.000 Zuschauer den Weg ins C-B-S finden.
Die stimmberechtigten Mitglieder des SV Waldhof werden dies aber
sicherlich zu verhindern wissen. Denn Profifußball wird es wohl nach
dem derzeitigen Stand der Dinge mit oder ohne die Beteiligung der MVV
nicht mehr geben.
Sollte alles nichts helfen, muss man sich auf jeden
Fall darauf konzentrieren, die notwendige Spielerlaubnis für die
Regionalliga zu sichern. Dann geht es eben statt nach Köln zum
Auswärtsspiel nach
Elversberg
oder Aalen. Was
soll's ... dort wird auch Fußball gespielt! |
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>> News vom 01.11.2002 |
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Fall erneut
verletzt ++ Maximov angeschlagen |
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David Fall, der in Köln zu seinem ersten Einsatz für
den SVW gekommen war, hat sich erneut den Mittelfuß gebrochen. Er wird
den Blau-Schwarzen somit für mehrere Wochen nicht zur Verfügung
stehen.
Auch der Einsatz von
Jurij Maximov im kommenden Heimspiel gegen Burghausen ist fraglich. Der
Ukrainer hat sich eine Zerrung zugezogen. "In Anbetracht der
Tatsache, dass uns in dieser Woche drei Spiele bevorstehen, werde ich
ihn eventuell schonen.", so Chefcoach
Walter Pradt.
Stefan Zinnow oder Gabriel Urdaneta
kämen als Alternativen in Frage. |
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Wann kommen Rus und
Bekirovski? |
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Walter Pradt würde
Erol Bekirovski und Teo Rus (>>
News vom 21.10.02)am liebsten noch vor
dem Pokalspiel beim
Bahlinger SC
verpflichten. Für beide Spieler liegen mittlerweile Angebote vor.
Bekirovski und Rus haben beide zum Ausdruck gebracht, nach Mannheim
kommen zu wollen. Die Angebote wurden nun an Waldhof-Geschäftsführer
Dieter Dollmann weitergeleitet. Bei ihm liegt die weitere
Vorgehensweise. |
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Pokalspiel in Bahlingen |
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Am kommenden Mittwoch (6. November) tritt der SV
Waldhof bekanntlich zu seinem Zweitrundenspiel im DFB-Pokal beim
Bahlinger SC
an. Karten für die Begegnung sind nur an der Tageskasse erhältlich.
Das Kaiserstuhlstadion bietet Plätze für insgesamt 5.000 Zuschauer.
Der reguläre Eintrittspreis liegt bei 8 Euro. Für Frauen, Rentner und
Schüler gilt ein ermäßigter Preis von 6 Euro. Kinder unter 14 Jahren
haben freien Eintritt. Die Verantwortlichen rechnen 1.500 bis 2.000
Zuschauern. |
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Präsidentschaftskandidaten stellen sich vor |
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Die beiden Präsidentschaftskandidaten Hans Regelein
und Dr. Hans Joachim Bremme werden sich am 8. November zusammen mit
ihren "Teams" den Mitgliedern vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um
18:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Freundeskreises im C-B-S statt. Zutritt haben nur
Vereinsmitglieder! Am Dienstag (29.10.02)
hatte Gerhard Simeth seine Kandidatur als Präsident bei den
Blau-Schwarzen zurückgezogen. Der Rechtsanwalt hat sich stattdessen
dem Team von Hans Regelein angeschlossen. Falls Regelein die Wahl
gewinnen würde, wäre Simeth künftig als Vizepräsident des SVW tätig.
Regelein und Simeth wollen der Öffentlichkeit bis spätestens 6.
November ihr komplettes Team vorstellen. |