|
|
|
Der SV Waldhof hat das Heimspiel gegen Unterhaching nach einer katastrophalen Leistung mit 0:1 verloren. Der Motor in der Mannschaft, der zuletzt noch "gestottert" hatte ist jetzt scheinbar wirklich endgültig abgewürgt. Dabei begann der SVW gar nicht so schlecht. Bereits in der dritten Minute erzielte Pasieka nach einer Ecke von Trares ein scheinbar reguläres Kopfballtor. Doch Schiri Schößling hatte zuvor ein Foul gesehen und gab den Treffer nicht. Zehn Minuten später erzielte Bugera dann per Foulelfmeter das spielentscheidende Tor. Hollerieth hatte Altin Rraklli zuvor im Strafraum zu Fall gebracht. Auslöser für die Situation war ein katastrophaler Fehler von Teber im Mittelfeld. Nach dem Rückstand wirkte der SVW wieder einmal völlig hilflos. Lediglich Roumen Ivanov hatte noch eine Torchance, die er jedoch kläglich vergab. Auch in der zweiten Halbzeit war der SV Waldhof an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Man fühlte sich als Zuschauer stark an die Abstiegssaison 1996 / 97 erinnert. Beim SV Waldhof war keine spielerische Linie zu erkennen. Dies lag auch an dem maßlos enttäuschenden Bernhard Trares, der wohl einfach nicht fähig ist das Spiel seiner Mannschaft irgendwie zu "leiten". Auch Trares muss sich langsam selbst fragen, ob er mit solchen Vorstellungen nicht seinen "guten" Ruf als Fußballer aufs Spiel setzt. Eine klare Torchance erspielte sich der SV Waldhof in der zweiten Halbzeit nicht. Auch wenn man der Mannschaft wohl nicht den Willen absprechen kann, fehlte es doch schlicht und ergreifend am spielerischen Potential. Zu allem Übel verschoss Laszlo Klausz in der 79. Spielminute dann auch noch einen höchst umstrittenen Elfmeter. Zuvor kam Ivanov bei einem Zweikampf mit dem Hachinger Schwarz zu Fall. Insgesamt lieferte die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder wohl die schlechteste Leistung seit langer Zeit ab. In der gesamten Spielzeit erspielte man sich gerade einmal zwei (!) Torchancen. Teilweise war eine regelrechtes "Fehlpass-Festival" zu sehen. Nichts lief beim SV Waldhof zusammen. Sicherlich fehlten beim SVW mehrere "Stammspieler", doch dies kann auf keinen Fehl die fehlende Abstimmung entschuldigen. Klar ist nach diesem Spiel auf jeden Fall, dass man den Blick in der Tabelle wohl nicht nach oben, sondern eher in die Abstiegszone richten sollte. Auch wenn das für viele "hart" klingt, aber der Abstiegskampf hat heute wohl begonnen. Natürlich ist die Saison noch lang und es bleibt noch genug Zeit eine "Kurskorrektur" vorzunehmen. Doch auf jeden Fall darf man die aktuelle Situation nicht unterschätzen. Zu hoffen bleibt nur, das durch Bundea, Cissé und Maximov wieder ein wenig spielerische Klasse zurückkehrt. Uwe Rapolder muss so langsam erkennen, dass er mit seinem "defensiven" System wohl gescheitert ist. Auch Routinier Bernhard Trares darf keine "Spielgarantie" besitzen. Mit der heutigen Leistung war der SV Waldhof aber auf jeden Fall nicht zweitligareif. Keiner der Spieler konnte heute in irgendeiner Form überzeugen. Denkt man an die kommenden Spiele (Bochum, Mainz, Hannover) ist wohl klar, dass Coach Uwe Rapolder stürmischen und schweren Zeiten entgegen geht. Wenigstens ist bis zum nächsten Auswärtsspiel in Bochum aufgrund der Länderspielpause noch ein wenig Zeit um die eine oder andere Korrektur vorzunehmen.
Der Wechsel von Thomas Hoersen ist nun perfekt. Der 29-jährige unterschrieb heute einen Vertrag beim SV Waldhof bis zum 30.06.2001 plus Option. Die Deutsche-Fußball-Liga erteilte Hoersen bereits die Freigabe. Somit wäre ein Einsatz des Neuzugangs trotz seines Trainingsrückstandes bereits beim Heimspiel gegen Unterhaching möglich. Hoersen wurde dann das Trikot mit der Nummer "30" tragen. Auch Zbigniew Grzybowski hat offenbar gute Chancen auf einen Vertrag beim SV Waldhof. Der 25-jährige Mittelfeldspieler stand zuletzt beim polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin unter Vertrag und wäre wie Thomas Hoersen ablösefrei. Grzybowski hat in der letzten Saison in 29 Spielen 13 Tore erzielt. Vor seiner Zeit bei Zaglebie Lubin war Grzybowski bei Zawisza Bydgoszcz unter Vertrag. Bei diesem Verein war auch Dariusz Pasieka schon aktiv. Sascha Leitz hat über seinen Rechtsanwalt die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bezüglicher seiner angeblichen rassistischen Äußerungen gegenüber dem Freiburger José Macias (siehe News vom 27.09.01) zurückgewiesen. Zudem haben sich die beiden Spieler über die angebliche verbale Auseinandersetzung beim Spiel der SVW-Amateure gegen Freiburg verständigt. Die "Unstimmigkeiten" sind somit ausgeräumt. Der SV Waldhof hat die Freistellung vom Trainings- und Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Beim morgigen Heimspiel gegen Unterhaching muss Uwe Rapolder gleich auf sechs Spieler verzichten. Christian Fickert, Jurij Maximov und Lamine Cissé sind verletzt, Catic Bundea und Licht gesperrt. "Wir kriegen elf Mann auf den Platz und die werden marschieren.", so Uwe Rapolder. Das sich laut Rapolder keiner der "jungen" Spieler im Training aufgedrängt hat, erschwert die Personalsituation zusätzlich. Rapolder denkt sogar über eine Änderung des Spielsystems nach. "Im Moment ist alles möglich. Das zeigt, was für eine schwache Phase wir durchmachen. Keine der bisherigen Formationen hat sich mein Vertrauen erspielt.", so der Sportchef.
Der DFB hat die Termine für die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals aufgrund der Verschiebungen bei den Spieltagen in der Champions League auf den 27. / 28. November verschoben. Das Pokalderby gegen Kaiserslautern wird voraussichtlich am 28.11.2001 um 19 Uhr stattfinden. Neben Thomas Hoersen (s. News vom 24.09.01) befindet sich auch der polnische Mittelfeldspieler Zbigniew Grzybowski beim SV Waldhof im Probetraining. Thomas Hoersen soll beim SVW einen Vertrag bis Saisonende erhalten. Der Vertrag ist jedoch noch nicht unterzeichnet. Trainer Rapolder hofft, die "Wechselformalitäten" schnellstmöglich zu erledigen. Hoersen soll möglicherweise bereits am Samstag gegen Unterhaching spielen. Sascha Leitz soll beim Oberliga-Spiel der Amateure des SVW in Freiburg seinen Gegenspieler Jose Macias mit ausländerfeindlichen Äußerungen beleidigt haben. Macias, ein gebürtiger Spanier, hat sich zwischenzeitlich bereits an den DFB und den SV Waldhof gewandt. Leitz selbst streitet die Vorwürfe jedoch ab. Dies hat er auch in seiner Stellungnahme an Geschäftsführer Dieter Dollmann geäußert.
Thomas Hoersen (29) absolviert bis Mittwoch ein Probetraining beim SV Waldhof. Der Mittelfeldspieler stand bis zum 30.06.2001 beim MSV Duisburg unter Vertrag. Insgesamt bestritt Hoersen bislang 110 Einsätze in der 1. Bundesliga. Hoersen könnte für Coach Rapolder offenbar auch auf der rechten Außenbahn von Interesse sein. Das Sportgericht des DFB hat Hajrudin Catic nach seinem Platzverweis beim Auswärtsspiel in Aachen für drei Pflichtspiele gesperrt. Der Mittelfeldspieler wird somit auf jeden Fall im Heimspiel gegen Unterhaching, sowie beim Auswärtsspiel in Bochum fehlen. Ob Catic gegen den FSV Mainz (19. - 22.10.) eingesetzt werden kann, hängt vom Termin des Pokalspiels gegen den FCK ab. Bisher ging beim SV Waldhof noch kein verbindliches Schreiben bezüglich eines endgültigen Termins ein. Trainer Uwe Rapolder ist von der Leistung seiner Mannschaft in Aachen enttäuscht. "Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft, wir haben das Spiel optimal vorbereitet, es fehlte der Biss, das Feuer und die Leidenschaft. Spieler, die nicht begreifen, um was es geht, werden nicht mehr Blau-Schwarz tragen, wir haben Spieler geholt, damit sie Führungsaufgaben übernehmen.", so Rapolder. Der Sportchef soll offenbar sogar bereits darüber nachdenken, zusammen mit dem Präsidium die "Zielsetzung" für diese Saison korrigieren.
Der SV Waldhof hat das Auswärtsspiel in Aachen mit 0:1 verloren. Die Mannschaft von Trainer Rapolder bot stellenweise eine katastrophale Leistung. Bereits in der 31. Minute sah Sascha Licht wegen wiederholtem Foulspiels die Gelb-Rote Karte. In der 36. Spielminute erzielte Diane das entscheidende Tor für die Gastgeber. Auch in der zweiten Halbzeit fand der SVW nicht ins Spiel. Zu allem Übel wurde Neuzugang Zeno Bundea, der von Beginn an spielen durfte, in der 65. Minute ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Zum krönenden Abschluß sah dann Hajrudin Catic in der 83. Spielminute nach grobem Foulspiel die Rote Karte. Mit nur 8 Punkten aus 7 Spielen hat der SVW einen klassischen Fehlstart hingelegt. Nun muss beim kommenden Heimspiel gegen Unterhaching auf alle Fälle ein Sieg hier. Sonst ist der derzeit "stotternde Motor" der Mannschaft ganz schnell endgültig "abgewürgt".
Trainer Uwe Rapolder hat die Gerüchte um seinen möglichen Wechsel nach Hamburg oder Wolfsburg erneut dementiert, "Auf so eine Publicity kann ich verzichten. Mit Hamburg habe ich persönlich noch gar nicht gesprochen, an den Gerüchten mit Wolfsburg ist auch nichts dran.", so Rapolder. Roumen Ivanov steht aufgrund seiner Verletzung beim kommenden Auswärtsspiel in Aachen offenbar nicht zur Verfügung. Für ihn könnte Neuzugang Bundea in die Startformation rücken. Laszlo Klausz, der wegen einer Grippeerkrankung nicht am Training teilnehmen konnte, hat das Training wieder aufgenommen. "Gastspieler" Alexander Rychkov hingegen nahm gestern und vorgestern nicht am Training teil. Ob nun doch ein Neuzugang als Ersatz für den weiterhin verletzt ausfallenden Lamine Cissé verpflichtet wird, ist noch unklar. "Der Etat müsste das dann eben hergeben.", so Geschäftsführer Dieter Dollmann. Das aktuelle Budget des SVW sei nicht von weiteren Zahlungen der krisengeschüttelten Sportwelt abhängig. Der Vertrag mit der Sportwelt sieht bis zum 30.06.2003 ein Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Mark vor. Davon wurden bis zum 31.12.2000 10,5 Millionen Mark abgerufen. Der Klub macht sich offenbar angesichts der finanziellen Probleme bei der Sportwelt Gedanken über die Zukunft. Dies betreffe jedoch nicht die laufende Saison.
Lamine Cissé wird offenbar noch für weitere fünf Wochen ausfallen. Die Knöchelverletzung des Senegalesen ist noch nicht vollständig verheilt. Laszlo Klausz scheint indes an Grippe erkrankt zu sein.
Der rumänische Fußballverband hat Neuzugang Zeno Bundea die Freigabe erteilt. Der Mittelfeldspieler, zuletzt bei Rapid Bukarest unter Vertrag, kann somit beim Auswärtsspiel in Aachen eingesetzt werden. Mounir Boukadida hat sich im Trainingslager in Kleinaspach eine Rückenverletzung zugezogen. Der zunächst angenommene Bandscheibenschaden bestätigte sich jedoch nicht. Eine sehr starke Rückenzerrung verhinderte jedoch den Einsatz von Boukadida beim letzten Heimspiel. Der Tunesier hat heute mit einem leichten Training begonnen. Er ist zuversichtlich, am Wochenende wieder spielen zu können. Christian Fickert hat sich heute im Training den Fuß "verknackst" und kann daher in den kommenden zwei bis drei Tagen nicht in vollem Umfang trainieren. Für das Pokal-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern ist nur noch ein Restkontingent an Stehplatzkarten in den Blocks M, N und O auf der Osttribüne erhältlich.
Seit heute befindet Alexander Rychkov beim SV Waldhof im Probetraining. Der 26-jährige "Spielmacher" steht derzeit beim Regionalligisten SC Paderborn unter Vertrag. Rychkov gilt zwar als sehr guter Fußballer, ist offenbar jedoch auch ein sehr schwieriger Spieler. In seinem bisher einzigen Einsatz für Paderborn wurde der Russe wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt und mit einer Sperre von 6 Pflichtspielen und einer Geldstrafe bestraft. Rychkov spielte vor seiner Zeit in Paderborn zuletzt bei SR Delémont in der Schweiz und war in Deutschland auch schon für den 1. FC Köln aktiv.
Laut einem Bericht der "Bild-Zeitung" sollen die Bundesligisten Hamburger SV und der VfL Wolfsburg Interesse an Uwe Rapolder haben. Frank Pagelsdorf wurde beim HSV bereits entlassen. Sein Trainerkollege Wolfgang Wolf (Wolfsburg) ist derzeit heftig umstritten. Rapolder bestätigte indes offenbar bereits Kontakte zu den beiden Vereinen. "Es gibt Kontakte zu beiden Klubs, aber mein Interesse gilt momentan nur dem SV Waldhof.", so der Trainer. In Rapolders Vertrag beim SV Waldhof ist eine Ausstiegsklausel enthalten, die ihm einen Wechsel in die Bundesliga ermöglicht.
Der SV Waldhof erreichte gegen den Aufsteiger Union Berlin nur ein 1:1 Unentschieden. In einer meist mäßigen Partie konnte in der ersten Halbzeit zunächst keine der beiden Mannschaften das Spiel unter Kontrolle bringen. Lediglich in der Schlussphase der ersten 45 Minuten erspielte sich der SV Waldhof zumindest eine optische Überlegenheit, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Auch in der zweiten Halbzeit schaffte es die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder nicht, die Berliner nachhaltig unter Druck zu setzen. Vor allen Dingen im Spielaufbau wirkte der SV Waldhof ideenlos. Nach einem Freistoss von Catic war es Miodrag Vukotic, der in der 51. Spielminute das 1:0 erzielte. Doch nur acht Minuten später glich Menzel, nach vorangegangenem Handspiel, zum 1:1 für die Berliner aus. In den verbleibenden gut 30 Minuten schaffte es der SVW abermals nicht, ein geordnetes Offensivspiel zu zeigen. Planlos wurde meist der überforderte Laszlo Klausz mit hohen Bällen angespielt. Auch der vor der Saison viel gelobte Bernhard Trares bewies wieder einmal, dass er die Mannschaft nicht "führen" kann. So fehlten insbesondere aus dem zentralen Mittelfeld die entscheidenden Impulse für den Spielaufbau. Der in der Halbzeit für den verletzt ausgewechselten Ivanov neu ins Spiel gekommene Teber konnte sich ebenfalls im Angriff kaum durchsetzen. Auch wenn an diesem Spieltag der Fußball vielleicht nur zu einer Nebensache wurde, kann dies nicht über die schwache Leistung des SVW hinwegtäuschen.
Trainer Uwe Rapolder hätte es begrüßt, wenn das Heimspiel gegen Union Berlin abgesagt worden wäre. "Es wäre nicht schlecht gewesen, wenn das Spiel verschoben worden wäre.", so der Coach. Rapolder muss am Sonntag wohl nur auf die verletzten Cissé und Maximov verzichten. Neben Drincic und Hollerieth hat auch Roumen Ivanov seine Verletzung auskuriert und wird wohl neben Klausz in die Sturmspitze rücken. Das Mittelfeld wird sich auch nicht verändern. Hier kommen wohl Catic, Trares, Montero und Licht zum Einsatz. Dariusz Pasieka rückt in die Innenverteidigung. Die Position von Cissé wird am Sonntag wohl von Vukotic eingenommen. Er macht laut Rapolder "weniger Fehler". Neuzugang Zeno Bundea fehlt laut Uwe Rapolder noch die Bindung zum Team. Er wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. Einen Neuzugang als Ersatz für Cissé schließt Rapolder indes fast aus, da der Senegalese spätestens beim übernächsten Spiel wieder auflaufen kann. "Wenn, dann brauchen wir ein 'Schnäppchen' im Kreativbereich.", so Rapolder. Der Coach hat offenbar auch schon Kontakt zu diesem "Schnäppchen". Er sei an einem "sehr guten Fußballer" dran, so der Sportchef. Der "Unbekannte" sei ablösefrei und bezahlbar. Zudem habe er schon mal in Deutschland gespielt und sei zuletzt im Ausland tätig gewesen. Offenbar könnte sich hier kurzfristig noch etwas tun. Die Kritik nach der Niederlage in Fürth weist Rapolder zurück. "Jetzt wird unser Mut bestraft, den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben zu haben.". Für das kommende Heimspiel rechnet der Trainier mit 6.000 - 8.000 Zuschauern.
Das Präsidium, die Geschäftsführung und die Mitgliedschaft des SV Waldhof haben mit tiefer Bestürzung und Verabscheuung auf die gestrigen Terroranschläge in den USA reagiert. "Das ist eine Tragödie, deren Ausmaße noch nicht zu übersehen sind. Es fällt schwer, in einer solchen Situation über Fußball zu sprechen.", so Uwe Rapolder. Hier die offizielle Pressemitteilung des SV Waldhof zu den Terroranschlägen in den USA: SV Waldhof bestürzt über Attentat In Amerika Mit tiefer Bestürzung und Verabscheuung haben Präsidium, Geschäftsführung und Mitgliedschaft des Fußball-Zweitligisten SV Waldhof Mannheim auf die abscheulichen Terroranschläge am Dienstag in Amerika reagiert. "Wir sind zutiefst betroffen. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt allen Opfern und Angehörigen dieses entsetzlichen Attentates", so Präsident Wilfried Gaul, der sich am Rande einer Geschäftsreise nach München "schockiert' von den Ereignissen des Vortages zeigte. "Es war für uns alle ein Schlag ins Gesicht", äußerte Trainer Uwe Rapolder, der im Trainingslager Kleinaspach kurz vor Ende der nachmittäglichen Übungseinheit noch auf dem Platz von "Sonnenhof'-Chef" Uli Ferber über die schrecklichen Vorkommnisse 'Informiert wurde. Das ist eine Tragödie, deren Ausmaße überhaupt noch nicht zu übersehen sind. Es fällt schwer, in einer solchen Situation über Fußball zu sprechen", gestand der 43-jährige Sportchef. "Unsere Gedanken sind bei den vielen Betroffenen", Am Abend habe die Mannschaft die entsetzlichen Bilder vor dem Fernseher verfolgt. "Die Stimmung ist gedrückt. Viele von uns sind spürbar sehr geknickt.", so Rapolder weiter: "Diese Tragödie kann man nur noch empfinden, wenn man selbst Verwandte oder Freunde verloren hat'. Sollte der Deutsche Fußballbund (PFS) am Nachmittag die Spiele für das Wochenende absagen, hätte Rapolder hierfür vollstes "Verständnis". In diesem Fall wird die Mannschaft ihr Trainirig.51ager in Kleinaspach kurzfristig beenden. Die Gedanken des SV Waldhof Mannheim gelten in diesen Tagen zudem den vielen in der Region ansässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der US-Streitkräfte. Allen, die von dem brutalen Anschlag Leid zugefügt wurde, gilt die aufrichtige Teilnahme seitens de5 Vereins. Der DFB und die Deutsche Fußball Liga GmbH haben entschieden, dass am Wochenende sowohl die Spiele in den deutschen Profiligen-, als auch in den deutschen Amateurligen komplett ausgetragen werden. Nach dem Einlaufen der Mannschaften soll es jedoch am Mittelkreis zu einer offenen Solidaritätsbekundung kommen. Die Aktiven sollen sich eingebunden mit dem Schiedsrichtergespann Hand in Hand und möglichst von der Vereinszugehörigkeit wechselnd, zu einem Kreis formieren. Dazu wird eine offizielle Schweigeminute ausgerufen und alle Aktiven laufen mit Trauerflor auf. Lamine Cissé hat nach seiner Verletzung wieder das Lauftraining aufgenommen. "In zwei Wochen könnte er wieder so weit sein.", so Trainer Rapolder. Ob Roumen Ivanov (Zerrung im rechten Oberschenkel) am Sonntag gegen Union Berlin spielen kann, ist indes noch unklar. "Bei ihm besteht eine kleine Chance, dass er gegen Union Berlin im Kader ist.", so der Sportchef. Jurij Maximov ist nach seiner Leistenoperation zwar noch in ärztlicher Behandlung, hat aber ebenfalls das Lauftraining aufgenommen. Zum Beginn des Kartenvorverkaufs für das Pokalderby gegen den 1. FC Kaiserslautern (10. Oktober / 19 Uhr), herrschte ein riesengroßer Andrang. "Ab acht Uhr haben die Leute bei uns schon Schlange gestanden.", so Karin Bläss, die den Vorverkauf im Fan-Shop des C-B-S organisierte. Auch an der Geschäftstelle am Alsenweg und am Pavillon vor dem C-B-S bot sich das gleiche Bild. Für das Derby ist wohl nur noch ein kleines Restkontingent an Sitzplatzkarten erhältlich. "Die Chancen auf einen Stehplatz sind größer.", so Pressesprecher Roland Bode. Auch am morgigen Donnerstag wird der Vorverkauf vorgesetzt. Interessenten sollten sich aber "beeilen". Schriftliche Kartenbestellungen, die nach dem 12. September auf der Geschäftsstelle eingehen, können nicht mehr bearbeitet werden und gehen zurück!
Der SV Waldhof hat das Auswärtsspiel in Fürth mit 1:3 verloren. Die Gastgeber gingen im Playmobil-Stadion bereits in der 20. Spielminute durch einen Treffer von Azzouzi mit 1:0 in Führung. In der 40. Minute war es dann Surmann der das 2:0 für die Fürther erzielte. In der zweiten Halbzeit passierte dann zunächst relativ wenig. Sascha Licht erzielte in der 67. Spielminute nach Flanke von Everaldo den 1:2 Anschlusstreffer. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder drängte dann zwar auf den Ausgleich, doch in der 87. Minute sorgte Hasenhüttl mit dem 3:1 für die Entscheidung.
Der Termin für das Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wurde heute vom DFB bekannt gegeben. Das Derby wird am 10. Oktober um 19 Uhr im Carl-Benz-Stadion angepfiffen. Heute wurden auch die Eintrittspreise festgelegt. Coach Uwe Rapolder muss auf beim Auswärtsspiel in Fürth auf Roumen Ivanov verzichten. Der Bulgare laboriert noch immer an einer Zerrung im rechten Oberschenkel und trat die Reise zu den Franken erst gar nicht an. Achim Hollerieth und Zdravko Drincic absolvierten das Abschlusstraining jedoch schmerzfrei und können somit in Fürth eingesetzt werden. Beim morgigen Auswärtsspiel in Fürth muss Trainer Uwe Rapolder also neben Lamine Cissé auch auf Roumen Ivanov verzichten. Als "Nachwuchsspieler" nominierte der Coach Christian Fickert, Sebastian Kaul, Sascha Leitz und Stefan Zinnow ins Angebot.
Uwe Rapolder hat sich für die Verpflichtung von Zeno Marius Bundea (26) entschieden. "Von den Formalitäten sind wir uns einig, aber der Vertrag ist noch nicht unterzeichnet.", kündigte der Trainer die geplante Verpflichtung des Rumänen an. "Bundea ist der Beste von denen gewesen, die sich in den letzten Wochen bei uns vorgestellt haben. Er ist flexibel auf der rechten Seite und im zentralen Mittefeld, sogar auf links einsetzbar.", so Rapolder weiter. Bundea stand zuletzt bei Rapid Bukarest unter Vertrag und war in Deutschland bei den Offenbacher Kickers aktiv. Das der Rumäne schon am Samstag in Fürth auflaufen könnte glaubt Rapolder indes nicht. "Wir bemühen uns alle erforderlichen Unterlagen für eine Spielberechtigung noch pünktlich bekommen. So wie die Sachlage sich aber im Augenblick darstellt, ist davon nicht auszugehen.", bestätigte SVW-Geschäftsführer Dieter Dollmann. Bundea erhielt einen Vertrag bis Saisonende mit Optionsrecht. Torwart Achim Hollerieth konnte gestern trotz seiner Bandscheibenbeschwerden schmerzfrei trainieren. Hollerieth wird somit beim Auswärtsspiel in Fürth wohl spielen können. Während der Rest der Mannschaft am Donnerstag einen freien Tag hat, wird Hollerieth eine "Sonderschicht" mit Walter Pradt einlegen. Wieder ins Training eingestiegen ist auch Zdravko Drincic. Roumen Ivanov hingegen laboriert weiterhin an einer Zerrung im rechten Oberschenkel. Ob er im Fürther Playmobil-Stadion am Samstag auflaufen kann ist noch unklar.
Stammtorwart Achim Hollerieth hat sich eine Bandscheibenverletzung zugezogen und konnte gestern nicht am Training teilnehmen. "Möglicherweise fällt er für unser kommendes Spiel bei Greuther Fürth aus.", so Coach Uwe Rapolder. Zdravko Drincic und Roumen Ivanov leiden indes derzeit an Zerrungen. Während bei Drincic eine alte Verletzung wieder aufgebrochen ist, erhielt Ivanov gestern bereits von Mannschaftsarzt Dr. Arza eine Spritze in den rechten Oberschenkel. Ivanov hofft aber bis Samstag wieder fit zu sein.
Lamine Cissé hat nach seiner Knöchelverletzung gestern sein erste Trainingseinheit auf dem Laufband absolviert. Coach Uwe Rapolder will offenbar spätestens morgen eine Entscheidung bezüglich eines Neuzugangs beim SVW treffen. Zur "Wahl" stehen offenbar der Rumäne Bundea und der Pole Sypniewski (siehe News vom 22.08.2001). Der Nigerianer Collins kommt nicht für eine Verpflichtung in Frage. Uwe Rapolder hat vor dem Hintergrund der Ausschreitungen am Rande des Pokalspiels in Karlsruhe zum Thema "Gewalt" einen offenen Brief an alle Waldhof-Fans verfasst. Hier der komplette Text: "Die Mannschaft des SV Waldhof und sein Trainerteam sind mit den Waldhof-Fans in besonderen Maße und herzlichem Verhältnis verbunden. Um so schmerzhafter ist es für uns, wenn unsere Fans - gleich ob als Opfer oder aber als Täter - in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt sind. So haben uns die Geschehnisse in Karlsruhe zuletzt sehr betroffen gemacht. Fußball als unser Beruf und als attraktives Freizeitvergnügen für viele sportbegeisterte Fans hat in Mannheim und überall nur bei völliger Gewaltfreiheit eine Zukunft. Alle am Spiel Beteiligten haben einen. uneingeschränkt zu akzeptierenden Anspruch auf körperliche Unversehrtheit: Spieler beider Mannschaften, Fans beider Seiten, Schiedsrichter Polizisten, Ordner, einfach alle. Hierzu gehört auch der uneingeschränkte Respekt vor fremden Eigentum, gleich ob öffentlich oder privat, Gewalt gegen Sachen ist der Wegbereiter zu weiteren Ausschreitungen und Personenschäden. Als Cheftrainer, der auch für das Auftreten der Mannschaft verantwortlich ist, unterstreiche ich noch einmal: Es gibt keine "bösen" Gegner und es gibt für niemanden irgend einen Grund oder Anlass, gewalttätig zu werden und andere zu verletzen oder zu gefährden. Kein Fußballspiel der Welt kann so wichtig sein, als dass dabei Blut fließt. Es ist auch für Polizisten, die einen schweren Dienst versehen und für Ordnung sorgen, in keiner Weise zumutbar, geschlagen, beworfen oder verprügelt zu werden und in Angst und Sorge um ihre Gesundheit zu arbeiten. Ich akzeptiere deshalb keinerlei Gewalt, gleich von, wem, gleich in welcher Form, gleich mit welcher Begründung. Der Sport lebt von Begeisterung und Emotionen. Ein fairer sportlicher Wettkampf und die Freude am Spiel machen die Beliebtheit des Fußballs aus. Hass, Gewalt und Ausschreitungen passen hierzu nicht und gefährden alles. Respekt ist die Grundlage für unser Spiel, auf und außerhalb des Spielfeldes. Nur so können wir auch einen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen leisten, gleich ob sie Fans oder Fußballer sind. Ich bitte deshalb unsere Fans in allen Disziplinen, Sportlichkeit und Fairness, zu bewahren, auch in den Fällen" in denen sie provoziert werden. Für Gewalt und Auseinandersetzungen im Fußball gibt es keine Rechtfertigung."
Der SV Waldhof trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den 1. FC Kaiserslautern. Der derzeitige Zweite der 1. Bundesliga wird am 09. / 10.10.2001 zu "Gast" im Carl-Benz-Stadion sein. Zuletzt traf der SV Waldhof in der Abstiegssaison 1996 / 1997 am 26.05.1997 auf den FCK. Damals verlor man mit 0:5 auf dem Betzenberg. Das letzte Heimspiel gegen die Kaiserslauterer hat man jedoch in besserer Erinnerung. Am 23.11.1996 schlug der SV Waldhof die Roten Teufel durch Tore von Kobylanski und Schwartz mit 2:0. Der genaue Termin für das Pokalspiel steht noch nicht fest.
Beim SV Waldhof befindet sich ein neuer "Kandidat" im
Probetraining. Es handelt sich dabei um den Nigerianer Collins, der auf
der rechten Außenbahn spielt. Collins besitzt offenbar einen englischen
Pass. Coach Uwe Rapolder will
schnellstmöglich eine Entscheidung bezüglich der Neuzugänge treffen.
"Langsam wirkt es sich störend auf den Trainingsbetrieb aus, wenn immer
wieder neuen Leuten unsere taktischen Grundvoraussetzungen erklärt werden
müssen, die dann natürlich nicht gleich zu hundert Prozent sitzen.", so Rapolder. Neben Collins stehen weiterhin
Sypniewski und Bundea zur Auswahl. |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||