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 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

>> Statistik
 
 


 

1907 - 1920

  1921 - 1930   1931 - 1940   1941 - 1950   1951 - 1960
                 
1961 - 1970   1971 - 1980   1981 - 1990   1991 - 2000   2001 - 2006
                 
Waldhof-Lied                

 

1931 - 1940

 
1931-1932

Der SV Waldhof wird am 22.03.1931 erstmals süddeutscher Handball-Vizemeister.

Im Fußball konnte wieder die Bezirksmeisterschaft errungen werden.

Die Standardbesetzung lautete:

Morlock, Spilger, Preininger, Kiefer, Brezing, Haber, Weidinger, Ofer, Siffling, Pennig, Walz

In der anschließenden Runde um die Süddeutsche Meisterschaft belegte der SV Waldhof den siebten Rang unter insgesamt acht Mannschaften.
 

Hans Tauchert
(Trainer 1929 - 1937)

Stadion Anfang der 30er-Jahre

 
1932-1933

Wieder Gewinn der Bezirksmeisterschaft.

Gruppenspiele um die Süddeutsche Meisterschaft: Platz 5.
 


Ernst Heermann
(Angriff / 1932 - 1940 beim SVW)


 

 
1933-1934

Die obersten Spielklassen wurden neu eingeteilt, wobei die bisherigen Bezirksligen in Gauligen umgewandelt wurden. Der SV Waldhof kam in die Gauliga Baden (Gau 14), zusammen mit dem VfR Mannheim, VfL Neckarau, Phönix Karlsruhe, FV Karlsruhe, VfB Mühlburg, 1.FC Pforzheim, Germania Brötzingen, FC Freiburg und SC Freiburg.

Gewinn der badischen Gau-Meisterschaft.

Gruppenspiele um die Deutsche Meisterschaft:

SV Waldhof - Mühlheimer SV 6:1 und 1:1
SV Waldhof - Kickers Offenbach 2:2 und 0:0
SV Waldhof - Union Böckingen 4:2 und 6:0
Gruppensieger: SV Waldhof
Vorschlussrunde: SV Waldhof - FC Schalke 04: 2:5 vor 45.000 Zuschauern in Düsseldorf.

Am 10.05.1934 kommt Otto Siffling zu seinem ersten Einsatz in der Deutschen Nationalmannschaft. Gegner im Frankfurter Waldstadion im ersten Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft 1934 in Italien ist die englische Mannschaft von Derby County.

Am 11.06.1933 Gewinn der deutschen Handball-Meisterschaft durch einen 7:5-Erfolg gegen den Polizei SV Burg in Magdeburg.


 

 
1934-1935

In der Gauliga Baden erreicht der SV Waldhof Platz 4.

Abschlusstabelle der Saison 1934/35 (Gauliga Baden)

Pl. Verein Sp. Tore Punkte
01 VfR Mannheim 18 53:31 27:9
02 Phönix Karlsruhe 18 40:22 25:11
03 VfL Neckarau 18 40:24 23:13
04 SV Waldhof Mannheim 18 36:25 22:14
05 VfB Mühlburg 18 29:27 21:15
06 Freiburger FC 18 24:24 19:17
07 1. FC Pforzheim 18 39:27 18:18
08 Karlsruher FV 18 23:26 14:22
09 Germania Karlsdorf 18 11:44 7:29
10 FC Mannheim 08 18 18:63 4:32
 
 
1935-1936

Bei den olympischen Sommerspielen in Berlin vertreten Otto Siffling (Fußball), sowie Wilhelm Müller und Fritz Spengler (Goldmedaille im Handball) den SV Waldhof.  

Erneuter Gewinn der badischen Gau-Meisterschaft.

In den Gruppenspielen um die Deutsche Meisterschaft erreicht der SV Waldhof den 3. Platz.

Nach Siegen bei Eintracht Bad Kreuznach (0:1), gegen Wormatia Worms (5:1), bei Fortuna Düsseldorf (0:3) und gegen die Dresdner Sportfreunde (1:0) erreicht der SV Waldhof im Tschammerpokal, dem nach dem damaligen Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten umbenannten Pokalwettbewerb, des Jahres 1935 das Halbfinale und verliert dort am 24.11.1935 in Nürnberg gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:1.

Otto Siffling (rechts) zusammen mit Fritz Spengler
und  Wilhelm Müller im olympischen Dorf.
 

 Vereinszeitung 1936   
 

 

1936-1937

Gewinn der 3. badischen Gau-Meisterschaft zum 30jährigen Jubiläum des SV Waldhof.

Gruppenspiele um die Deutsche Meisterschaft: Platz 3.

Im Tschammerpokal 1936 scheitert man im Viertelfinale mit 1:2 am 1. FC Schweinfurt.

Szene aus dem Pokalspiel SV Waldhof - Borussia Dortmund am 14.11.1937 (Endstand 4:3). Otto Siffling im Duell mit dem Dortmunder  Torhüter Leonhard.
 
 
1937-1938

In der Gauliga Baden reichte es nur zum dritten Platz.

Weitaus erfolgreicher gestaltete sich jedoch das Abschneiden im Tschammerpokal:

Nach Siegen beim VfB Friedberg (0:2), gegen Schwarz-Weiß Barmen (3:0), gegen den Polizei-Sportverein Chemnitz (2:0) sowie Borussia Dortmund (4:3) erreicht der SV Waldhof das Halbfinale im Tschammerpokal des Jahres 1937, wo man am 05.12.1937 in Erfurt auf den FC Schalke 04 trifft und vor 40.000 Zuschauern mit 1:2 unterliegt.


 

 
1938-1939

Gauliga Baden: Platz 4.

Im Tschammerpokal 1938 erreicht der SV Waldhof nach Siegen gegen Westfalia Herne (6:0) und Rot-Weiß Essen (3:2 n.V.) das Viertelfinale und scheitert dort mit 2:3 an Rapid Wien.


Helmut Schneider
(Abwehr / 1933 - 1946 beim SVW)

 

 
1939-1940

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 01.09.1939 wird die Verbandsrunde in der Gauliga abgesagt und es findet die kurzfristig ins Leben gerufene "Kriegs-Fußballrunde um den Eisernen Adler" statt, welche jedoch vorzeitig abgebrochen wird, (der SV Waldhof stand zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit dem VfR Mannheim an der Tabellenspitze), da die so genannte "Kriegsmeisterschaft im Fußball" angesetzt worden war. Der SV Waldhof gewinnt in der Folgezeit die Nordbadische Kriegsmeisterschaft sowie im Anschluss daran auch die Badische Kriegsmeisterschaft.

In den Spielen um die Deutsche Meisterschaft erreicht der SV Waldhof das Halbfinale, wo man mit 1:3 dem späteren Meister Schalke 04 unterliegt. Im Spiel um den dritten Platz, welches am 21.07.1940 im Berliner Olympiastadion als Vorspiel zum Endspiel zwischen Schalke 04 und dem Dresdner SC ausgetragen wird, trennen sich der SV Waldhof und Rapid Wien vor 80.000 Zuschauern mit 4:4. Das eine Woche später ausgetragene Wiederholungsspiel kann dann Wien mit 5:2 für sich entscheiden.

Fischer (SV Waldhof) klärt vor Binder (Rapid Wien).

Eine weitere Szene aus diesem Spiel.

Am 20.10.1939 stirbt Otto Siffling im Alter von nur 27 Jahren an einer Rippenfellentzündung. Er stand in der legendären "Breslau-Elf", jener deutschen Nationalmannschaft, die am 16. Mai 1937 in Breslau die Nationalmannschaft von Dänemark mit 8:0 besiegte, wobei alleine Siffling zwischen der 33. und 65. Spielminute 5 Tore beisteuerte. In 31 Länderspielen erzielte er insgesamt 17 Tore für Deutschland und erreichte bei der Weltmeisterschaft 1934 in Italien mit der Nationalmannschaft den dritten Platz.
 

Otto Siffling

Otto Siffling (links) in Aktion.


Otto Siffling (4. von rechts) in der Elf, die am 16.05.1937
    in Breslau gegen Dänemark mit 8:0 gewann.

Im Tschammerpokal der Saison 1939 erreicht der SV Waldhof nach Siegen bei Admira Wien (0:1 - der erste Sieg einer deutschen Vereinsmannschaft in Wien), bei Eintracht Frankfurt (0:1 n.V.), gegen den VfL Osnabrück (4:0) und gegen den Hamburger SV (6:2) das Halbfinale gegen Wacker Wien, welches am 31.03.1940 vor 25.000 Zuschauern in Mannheim 1:1 nach Verlängerung endet. Im Wiederholungsspiel eine Woche später im Wiener Praterstadion führt Wien nach 14 Spielminuten bereits mit 2:0, ehe dem Waldhöfer Erb durch Tore in der 72. und 81. Minute noch der Ausgleich gelingt. In der Verlängerung fallen keine Tore mehr so dass ein weiteres Entscheidungsspiel notwendig wird, welches am 14.04.1940 in München stattfindet. Da hier auch nach Ende der Verlängerung keine Tore gefallen waren, musste das Los entscheiden, wobei der SV Waldhof das glücklichere Ende für sich hatte und in das Finale einzog.

Im Finale, das am 28.04.1940 ausgetragen wird, verliert die von Prof. Dr. Otto Neumann trainierte Mannschaft vor 60.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:2.

Die Aufstellungen im Endspiel:

SV Waldhof:
Fischer, Schneider, Siegel, Maier, Heermann, Ramge, Eberhard, Fanz, Erb, Pennig, Günderoth

1. FC Nürnberg:
Köhl, Billmann, Ueberlein I, Luber, Sold, Carolin, Gußner, Eiberger, Ueberlein II, Pfänder, Kund

Tore:
1:0 Eiberger (46.), 2:0 Eiberger (85.)

Schiedsrichter:
Carl Schütz (Düsseldorf)


Von links nach rechts: Pennig, Siegel, Günderoth, Eberhard,
Fanz, Maier, Schneider, Erb,  Ramge, Fischer, Heermann


Eine Szene aus diesem Spiel.
 

 

 

 

   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1.

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   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10