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 SV Waldhof II

 Aktuelles Ergebnis:

<02.03.08>

LL - 20. Spieltag

FV Brühl - SVW II
1:3

>> Statistik
 
 


 

1907 - 1920

  1921 - 1930   1931 - 1940   1941 - 1950   1951 - 1960
                 
1961 - 1970   1971 - 1980   1981 - 1990   1991 - 2000   2001 - 2006
                 
Waldhof-Lied                

 

1921 - 1930

 
1920-1921

Die Meisterschaft konnte erfolgreich verteidigt werden.

In den Endspielen um die süddeutsche Meisterschaft landete der SV Waldhof erneut auf dem zweiten Platz hinter dem 1. FC Nürnberg. Erwähnenswert ist das Heimspiel gegen Nürnberg am 03.04.1921 vor 15.000 Zuschauern in Mannheim, das 2:2 endete. Erstmals kamen bei diesem Spiel so genannte "Kinoapparate" zum Einsatz, mit denen der gesamte Spielverlauf gefilmt wurde.

Am 05.06.1921 kommt bei einem Länderspiel in Budapest gegen Ungarn mit Karl Höger erstmals ein Spieler des SV Waldhof zu einem Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft und nur knapp drei Monate später, am 18.09.1921, trug beim Länderspiel gegen Finnland sogar der komplette Waldhöfer "Drei-H-Innensturm" (Höger, Hutter, Herberger) das Nationaltrikot.


Die Mannschaft des SV Waldhof im Jahr 1920. In der Bildmitte Sepp Herberger und rechts neben ihm Karl Höger und Willi Hutter, die als so genannter „Drei-H-Innensturm“ die ersten Nationalspieler des SV Waldhof waren.

Zur Vorbereitung auf die Endspiele um die süddeutsche Meisterschaft verpflichtete der SV Waldhof für den Zeitraum Januar bis März 1921 mit dem Engländer William Townley einen regelrechten Startrainer der damaligen Zeit. Townley hatte als so genannter "Berufsspieler" in seiner Heimat mit den Blackburn Rovers zweimal den englischen Pokal gewonnen und war nach dem Ende seiner aktiven Zeit bei zahlreichen Vereinen in Europa als Trainer tätig. So betreute er unter anderem in Deutschland die SpVgg Fürth, den FC Bayern München sowie den Hamburger SV und den FSV Frankfurt. Er war wohl der erste professionelle Übungsleiter des SV Waldhof.


William Townley
(Trainer 01 - 03/1921)
 

 
1921-1922

Platz 2 in der Liga-Verbandsrunde Kreis Odenwald.

Nach dem Gewinn des Pokals im Odenwaldkreis und im Rheinbezirk erreicht man im süddeutschen Verbandspokal das Halbfinale, wo man jedoch mit 3:6 am Freiburger FC scheitert.

Vor der Saison wechselt zunächst Sepp Herberger zum VfR Mannheim. Während der Vorrunde verließen dann mit Höger (FV Bonn) und Hutter (Saarbrücken) zwei weitere Leistungsträger den SV Waldhof.

Bezüglich des Wechsels von Herberger schaltete sich der Süddeutsche Fußball-Verband ein und nahm Ermittlungen auf. Herberger und sein Mannschaftskamerad Karl Höger hatten jeweils 10.000 Reichmark vom MFC Phönix 02 Mannheim erhalten, damit sie dorthin wechseln sollten. Herberger entschied sich dann jedoch letztendlich für den Wechsel zum VfR, da man ihm dort eine mietfreie Wohnung sowie eine Stelle als Geldzähler bei der Dresdner Bank zugesagt hatte.

Herberger wurde vom Verband zum "Berufsspieler" erklärt und im November 1921 für zwei Jahre gesperrt, da er gegen den sogenannten "Amateurparagraphen" verstoßen hatte. Der SV Waldhof wurde mit einer Geldstrafe i.H.v 1.000 Mark belegt. Im März 1922 wurde Herberger, nachdem er erfolgreich Berufung gegen das Urteil eingelegt und die 10.000 Reichsmark an den MFC Phönix zurückgezahlt hatte, begnadigt und spielte fortan für den VfR Mannheim.
 

 
1922-1923

Liga-Verbandsrunde Kreis Odenwald: Platz 2. Nach Abschluss der Saison stand man punktgleich mit Phönix Mannheim an der Tabellenspitze und verlor letztendlich das zweite Entscheidungsspiel mit 0:1.

Folgende Mannschaft bildete damals die Standard-Formation:

Lohrmann, Paul, Lidy, H. Bausch, Ph. Bausch, Reuner, Blohmann, Brückl, Schwärzel, Schäfer, Skudlarek


Albert Brückl
(Sturm; verstarb am 03.05.1931 im Alter von 27 Jahren nach einem
 Schlaganfall. Erzielte von 1921 an 163 Tore in Verbandsspielen für den SVW)
 

 
1923-1924

Im neugeschaffenen Rheinbezirk erste Bezirksmeisterschaft und Teilnahmeberechtigung zu den Spielen um die süddeutsche Meisterschaft.

In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft, u.a. gegen Nürnberg und Fürth, scheiterte man knapp. Die Saison wurde ansonsten durch die Inflation überschattet. Beim Spiel gegen Phönix Ludwigshafen am 16.12.1923 kostete eine Eintrittskarte 850 Millionen Mark

Folgende neuformierte Elf vertrat den SV Waldhof in dieser Spielzeit:

Wittemann, Traude, Lidy, H. Bausch, Schäfer, Ph. Bausch, Kohl, Brückl, Schwärzel, Engelhardt, Skudlarek


 

 
1924-1925

Am 15.12.1924 Einweihung des Waldhof-Platzes, dem heutigen Stadion am Alsenweg, bzw. Seppl-Herberger-Stadion mit dem Verbandsspiel gegen Phönix Ludwigshafen, welches mit 0:1 verloren wird.

In der Liga-Verbandsrunde Rheinbezirk erreicht man zwar am Ende nur den dritten Platz, in den Pokalwettbewerben war man jedoch weitaus erfolgreicher.

Durch Siege über Olympia Lorsch (3:0), VfTuR Feudenheim (5:1) sowie Phönix Ludwigshafen (1:0) gelingt dem SV Waldhof der Pokalsieg im Rheinbezirk.

Mit einem 4:1-Erfolg bei SpV 05 Saarbrücken am 10.05.1925 sicherte man sich zudem die Pokalsieg im Westkreis.

In den Spielen um die süddeutsche Pokalmeisterschaft gewinnt der SV Waldhof am 14.06.1925 durch Tore von Hans Bausch und Albert Brückl mit 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg, (der nur eine Woche zuvor zum vierten Mal deutscher Meister geworden war), und zieht damit in das Finale ein, wo man am 21.06.1925 in Fürth gegen die dortige Spielvereinigung mit 0:1 unterliegt.

 
1925-1926

Lösung der Fusion mit dem TV 1877 Waldhof.

In der Liga-Verbandsrunde Rheinbezirk am Ende Platz 4.


 

 
1926-1927

In der Liga-Verbandsrunde Rheinbezirk erreicht der SV Waldhof den 4. Platz .


Hermann Brezing
(Abwehr / 1924 - 1928 beim SVW)

 

 
1927-1928

In der neu gegründeten Bezirksliga Rhein-Saar, Gruppe Rhein, erreicht man den ersten Platz mit der folgenden neuformierten Elf:

Rihm, Haut, Sebastian, Schäfer, Brezing, Modl, Kohl, Decker, Brückl, Walz, Skudlarek

In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft gegen Fürth, Eintracht Frankfurt, Worms, FV Karlsruhe, Bayern München, FV Saarbrücken und Kickers Stuttgart belegt der SV Waldhof nur den vorletzten Platz. Bemerkenswert das Heimspiel gegen Fürth am 22.02.1928 (0:2), dem mit 30.000 Zuschauern die bis dahin höchste Zuschauerzahl in Mannheim bei einem Spiel zweier Vereinsmannschaften beiwohnte.


 

Tabelle der Saison 1927/28 (Süddeutsche Meisterschaft)

Pl. Verein Sp. Tore Punkte
1.  FC Bayern München 14 41:17 24:4
2.  SG Eintracht Frankfurt 14 39:23 21:7
3.  SpVgg Fürth 14 37:15 20:8
4.  Karlsruher FV 14 34:29 12:16
5.  SV Stuttgarter Kickers 14 25:30 11:17
6.  VfR Wormatia Worms 14 28:37 11:17
7.  SV Waldhof Mannheim 14 33:42 9:19
8.  FV 03 Saarbrücken 14 19:63 4:24

 

 
1928-1929

In der Bezirksliga Rhein-Saar, Gruppe Rhein, wird mit dem zweiten Platz hinter dem VfL Neckarau die Meisterschaft verpasst.

In der anschließenden "Trost-Runde", in welcher der dritte süddeutsche Teilnehmer für die Spiele um die Deutsche Meisterschaft ermittelt wird, belegt man in der Endabrechnung mit einem Punkt Rückstand hinter dem FSV Frankfurt ebenfalls den zweiten Platz und konnte sich somit nicht qualifizieren.


Vereinszeitung März 1929

 

 
1929-1930

Der SV Waldhof wird Meister im Rheinbezirk durch einen Sieg im Entscheidungsspiel gegen den
VfL Neckarau (3:1) am 08.12.1929 vor 12.000 Zuschauern auf dem "Platz an der Neckarauer Fähre".

In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft wurde Platz 6 belegt.

Die Standardbesetzung in dieser Spielzeit:

Rihm, Haut, Schäfer, Modl, Brezing, Haber, Halter, Walz, Brückl, Pennig, Rasmus

Gründung der Tennisabteilung. 
 

 
1930-1931

Erneuter Gewinn der Meisterschaft im Rheinbezirk durch einen 1:0-Erfolg im Entscheidungsspiel gegen Phönix Ludwigshafen am 04.01.1931 im Mannheimer Stadion vor 18.000 Zuschauern.

In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft belegt man den vierten Platz.

 


 


 

   Aktuelles Ergebnis:

29.02.08

OL BW - 20. Spieltag

SVW - VfL Kirchheim
2:1.

>> Statistik

   Nächstes Spiel:

06.03.08 - 19:30 Uhr

OL BW - 21. Spieltag

S. Kickers II - SVW

Tabelle
  Sp. Pkt.
01. Freiburg II 20 44
02. SV Waldhof 20 44
03. Heidenheim 19 39
04. Ulm 19 39
05. Walldorf 19 38
06. Villingen 19 34
07. Hoffenheim II 20 34
08. Crailsheim 19 32
09. Gmünd 20 31
10. Großaspach 20 28
11. Freiberg 20 25
12. Nöttingen 20 23
13. Bahlingen 20 16
14. Kirchheim 20 14
15. Linx 20 14
16. Schwieberdingen 20 13
17. VfR Mannheim 20 12
18. Schwieberdingen 19 10