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1920-1921 |
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Die Meisterschaft konnte erfolgreich verteidigt werden.
In den Endspielen um die
süddeutsche Meisterschaft landete der SV Waldhof erneut auf dem zweiten Platz hinter dem 1. FC Nürnberg.
Erwähnenswert ist das Heimspiel gegen Nürnberg am 03.04.1921 vor 15.000
Zuschauern in Mannheim, das 2:2 endete. Erstmals kamen bei diesem Spiel so
genannte "Kinoapparate" zum Einsatz, mit denen der gesamte Spielverlauf
gefilmt wurde.
Am 05.06.1921 kommt bei einem Länderspiel in
Budapest gegen Ungarn mit Karl Höger erstmals ein Spieler des SV Waldhof zu
einem Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft und nur knapp drei Monate
später, am 18.09.1921, trug beim Länderspiel gegen Finnland sogar der
komplette Waldhöfer "Drei-H-Innensturm" (Höger, Hutter, Herberger) das
Nationaltrikot.

Die Mannschaft des SV Waldhof im Jahr 1920. In der Bildmitte
Sepp Herberger und rechts neben ihm Karl Höger und Willi Hutter, die als so
genannter Drei-H-Innensturm die ersten Nationalspieler des SV Waldhof waren.
Zur Vorbereitung auf die Endspiele um die süddeutsche Meisterschaft
verpflichtete der SV Waldhof für den Zeitraum Januar bis März 1921 mit dem
Engländer William Townley einen regelrechten Startrainer der damaligen Zeit.
Townley hatte als so genannter "Berufsspieler" in seiner Heimat mit den Blackburn Rovers zweimal den
englischen Pokal gewonnen und war nach dem Ende seiner aktiven Zeit bei
zahlreichen Vereinen in Europa als Trainer tätig. So betreute er unter
anderem in Deutschland die SpVgg Fürth, den FC Bayern München sowie den
Hamburger SV und den FSV Frankfurt. Er war wohl der erste professionelle
Übungsleiter des SV Waldhof.

William Townley
(Trainer 01 - 03/1921)
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1921-1922 |
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Platz 2 in der Liga-Verbandsrunde Kreis
Odenwald.
Nach dem Gewinn des Pokals im Odenwaldkreis und im Rheinbezirk erreicht man
im süddeutschen Verbandspokal das Halbfinale, wo man jedoch mit
3:6 am Freiburger FC scheitert.
Vor der Saison wechselt zunächst Sepp Herberger zum VfR Mannheim.
Während der Vorrunde verließen dann mit Höger (FV Bonn) und Hutter
(Saarbrücken) zwei weitere Leistungsträger den SV Waldhof.
Bezüglich des Wechsels von Herberger schaltete sich der
Süddeutsche Fußball-Verband ein und nahm Ermittlungen auf. Herberger und
sein Mannschaftskamerad Karl Höger hatten jeweils 10.000 Reichmark vom MFC
Phönix 02 Mannheim erhalten, damit sie dorthin wechseln sollten. Herberger
entschied sich dann jedoch letztendlich für den Wechsel zum VfR, da man ihm
dort eine mietfreie Wohnung sowie eine Stelle als Geldzähler bei der
Dresdner Bank zugesagt hatte. Herberger wurde
vom Verband zum "Berufsspieler" erklärt und im November 1921 für zwei Jahre
gesperrt, da er gegen den sogenannten "Amateurparagraphen" verstoßen hatte.
Der SV Waldhof wurde mit einer Geldstrafe i.H.v 1.000 Mark belegt. Im März
1922 wurde Herberger, nachdem er erfolgreich Berufung gegen das Urteil
eingelegt und die 10.000 Reichsmark an den MFC Phönix zurückgezahlt hatte, begnadigt
und spielte fortan für den VfR Mannheim.
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1922-1923 |
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Liga-Verbandsrunde Kreis
Odenwald: Platz 2. Nach Abschluss der Saison stand man punktgleich mit
Phönix Mannheim an der Tabellenspitze und verlor letztendlich das zweite
Entscheidungsspiel mit 0:1. Folgende
Mannschaft bildete damals die Standard-Formation:
Lohrmann, Paul, Lidy, H. Bausch, Ph. Bausch, Reuner,
Blohmann, Brückl, Schwärzel, Schäfer, Skudlarek

Albert Brückl
(Sturm; verstarb am 03.05.1931 im Alter von 27 Jahren nach einem
Schlaganfall. Erzielte von 1921 an 163 Tore in Verbandsspielen für den SVW)
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1923-1924 |
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Im neugeschaffenen Rheinbezirk erste Bezirksmeisterschaft und
Teilnahmeberechtigung zu den Spielen um die süddeutsche Meisterschaft.
In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft, u.a. gegen Nürnberg und
Fürth, scheiterte man knapp. Die Saison wurde ansonsten durch die Inflation
überschattet. Beim Spiel gegen Phönix Ludwigshafen am 16.12.1923 kostete eine
Eintrittskarte 850 Millionen Mark
Folgende neuformierte Elf vertrat den SV
Waldhof in dieser Spielzeit:
Wittemann, Traude, Lidy, H. Bausch, Schäfer,
Ph. Bausch, Kohl, Brückl, Schwärzel, Engelhardt, Skudlarek

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1924-1925 |
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Am 15.12.1924 Einweihung des
Waldhof-Platzes, dem heutigen Stadion am Alsenweg, bzw.
Seppl-Herberger-Stadion mit dem Verbandsspiel gegen Phönix Ludwigshafen,
welches mit 0:1 verloren wird.
In der Liga-Verbandsrunde
Rheinbezirk erreicht man zwar am Ende nur den dritten Platz, in den
Pokalwettbewerben war man jedoch weitaus erfolgreicher.
Durch Siege über Olympia Lorsch (3:0), VfTuR
Feudenheim (5:1) sowie Phönix Ludwigshafen (1:0) gelingt dem SV Waldhof der
Pokalsieg im Rheinbezirk.
Mit einem 4:1-Erfolg bei SpV 05 Saarbrücken
am 10.05.1925 sicherte man sich zudem die Pokalsieg im Westkreis.
In den Spielen um die süddeutsche
Pokalmeisterschaft gewinnt der SV Waldhof am 14.06.1925 durch Tore von Hans
Bausch und Albert Brückl mit 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg, (der nur eine
Woche zuvor zum vierten Mal deutscher Meister geworden war), und zieht damit
in das Finale ein, wo man am 21.06.1925 in Fürth gegen die dortige
Spielvereinigung mit 0:1 unterliegt.
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1925-1926 |
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Lösung der Fusion mit dem TV
1877 Waldhof.
In der Liga-Verbandsrunde Rheinbezirk am Ende Platz 4.

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1926-1927 |
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In der Liga-Verbandsrunde Rheinbezirk erreicht der SV
Waldhof den 4. Platz .

Hermann Brezing
(Abwehr / 1924 - 1928 beim SVW)
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1927-1928 |
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In der neu gegründeten Bezirksliga Rhein-Saar, Gruppe Rhein,
erreicht man den ersten Platz mit der folgenden neuformierten Elf:
Rihm, Haut, Sebastian, Schäfer, Brezing,
Modl, Kohl, Decker, Brückl, Walz, Skudlarek
In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft gegen Fürth, Eintracht
Frankfurt, Worms, FV Karlsruhe, Bayern München, FV Saarbrücken und Kickers
Stuttgart belegt der SV Waldhof nur den vorletzten Platz. Bemerkenswert das
Heimspiel gegen Fürth am 22.02.1928 (0:2), dem mit
30.000 Zuschauern die bis dahin höchste Zuschauerzahl in Mannheim bei einem
Spiel zweier Vereinsmannschaften beiwohnte.

Tabelle der Saison
1927/28 (Süddeutsche Meisterschaft)
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Pl. |
Verein |
Sp. |
Tore |
Punkte |
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1. |
FC Bayern
München |
14 |
41:17 |
24:4 |
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2. |
SG Eintracht
Frankfurt |
14 |
39:23 |
21:7 |
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3. |
SpVgg Fürth |
14 |
37:15 |
20:8 |
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4. |
Karlsruher FV |
14 |
34:29 |
12:16 |
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5. |
SV Stuttgarter
Kickers |
14 |
25:30 |
11:17 |
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6. |
VfR Wormatia
Worms |
14 |
28:37 |
11:17 |
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7. |
SV Waldhof
Mannheim |
14 |
33:42 |
9:19 |
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8. |
FV 03
Saarbrücken |
14 |
19:63 |
4:24 |
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1928-1929 |
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In der Bezirksliga Rhein-Saar,
Gruppe Rhein, wird mit dem zweiten Platz hinter dem VfL Neckarau die
Meisterschaft verpasst.
In der anschließenden
"Trost-Runde", in welcher der dritte süddeutsche Teilnehmer für die Spiele
um die Deutsche Meisterschaft ermittelt wird, belegt man in der
Endabrechnung mit einem Punkt Rückstand hinter dem FSV Frankfurt ebenfalls
den zweiten Platz und konnte sich somit nicht qualifizieren.

Vereinszeitung März 1929
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1929-1930 |
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Der SV Waldhof wird Meister im Rheinbezirk
durch einen Sieg im Entscheidungsspiel gegen den
VfL Neckarau (3:1) am 08.12.1929 vor 12.000 Zuschauern auf dem "Platz an der
Neckarauer Fähre".
In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft wurde Platz 6 belegt.
Die Standardbesetzung in dieser Spielzeit:
Rihm, Haut, Schäfer, Modl, Brezing, Haber,
Halter, Walz, Brückl, Pennig, Rasmus
Gründung der Tennisabteilung.
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1930-1931 |
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Erneuter Gewinn der
Meisterschaft im Rheinbezirk durch einen 1:0-Erfolg im Entscheidungsspiel
gegen Phönix Ludwigshafen am 04.01.1931 im Mannheimer Stadion vor 18.000
Zuschauern.
In den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft belegt man den vierten Platz.

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Aktuelles Ergebnis: |
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29.02.08 |
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OL BW - 20. Spieltag |
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SVW - VfL Kirchheim
2:1. |
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>>
Statistik |
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Nächstes Spiel: |
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06.03.08 - 19:30 Uhr |
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OL BW - 21. Spieltag |
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S. Kickers II - SVW |
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Tabelle |
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Sp. |
Pkt. |
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01. |
Freiburg II |
20 |
44 |
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02. |
SV Waldhof |
20 |
44 |
|
03. |
Heidenheim |
19 |
39 |
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04. |
Ulm |
19 |
39 |
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05. |
Walldorf |
19 |
38 |
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06. |
Villingen |
19 |
34 |
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07. |
Hoffenheim II |
20 |
34 |
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08. |
Crailsheim |
19 |
32 |
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09. |
Gmünd |
20 |
31 |
|
10. |
Großaspach |
20 |
28 |
|
11. |
Freiberg |
20 |
25 |
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12. |
Nöttingen |
20 |
23 |
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13. |
Bahlingen |
20 |
16 |
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14. |
Kirchheim |
20 |
14 |
|
15. |
Linx |
20 |
14 |
|
16. |
Schwieberdingen |
20 |
13 |
|
17. |
VfR Mannheim |
20 |
12 |
|
18. |
Schwieberdingen |
19 |
10 |
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