| Todericiu, Cissé, Santos, Borges (46. Franck), Rehm,
Ratkowski (11. Kirsten), Mallam, Pasieka, Protzel, Birlik (80. Lakies), Ning |
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Und so spielt ein Aufsteiger! Mit dem höchsten Heimsieg seit mehr
als 15 Jahren (6:0 gegen.... Kickers Offenbach!!!), untermauert der SV Waldhof mehr als
eindrucksvoll seinen Anspruch auf den Meistertitel der Regionalliga Süd!
Der SVW begann gewohnt offensiv, derweil die Gäste aus der
hessischen Mainmetropole erfreulicherweise sich nicht, wie nahezu jedes Gästeteam zuvor,
in der eigenen Hälfte einmauerten, sondern zumindest in Ansätzen versuchten
mitzuspielen. Bereits in der 8. Minute dann der so wichtige frühe Führungstreffer. Nach
schönem Zuspiel von Werner Protzel versenkt der auch diesmal wieder überragend
aufspielende Dariusz Pasieka den Ball artistisch aus der Luft aus ca. 6 Metern zum 1:0. In
der Folgezeit entwickelte sich dann ein einziger Sturmlauf auf das Tor des FSV, der selbst
nicht eine einzige Torchance für sich verbuchen konnte. Zeitweilig wähnte man sich an
die grandiose 2. Halbzeit in Karlsruhe erinnert. So ungefähr ab der 20. Minute jedoch
verlor der SVW dann allerdings etwas den Faden und das nun durch etliche Fehlpässe
geprägte Spiel plätscherte" zeitweise nur noch vor sich hin. Die vorzeitige
Entscheidung fiel dann jedoch in der 32. Minute. Zhou Ning, der sich erneut stark
verbessert zeigte, schnappt sich auf der linken Seite den Ball, dringt mit einem tollen
Solo in den Strafraum des FSV ein, umspielt den Torwart und wird dann von diesem von den
Beinen geholt. Die logische Folge: Elfmeter und die absolut berechtigte rote
Karte für den Frankfurter Keeper Glasenhardt! Nachdem zuerst wohl Werner
Fußballgott" Protzel den Elfmeter ausführen wollte, schnappt sich Jockel
Kirsten nach kurzer Diskussion den Ball und versenkt diesen sicher zum verdienten 2:0.
Während der FSV nun verständlicherweise vornehmlich auf Strafraumsicherung bedacht war,
kam der SVW jetzt wieder stärker auf und hatte durch Dariusz Pasieka (Kopfball aus ca. 5
Metern an den linken Pfosten) und kurz vor der Pause durch den wieder sehr agilen Attila
Birlik (Schuss aus ca. 11 Metern an die Latte) zweimal die große Chance, die Führung auf
3:0 auszubauen.
Zu Beginn der 2. Halbzeit kam dann im Mittelfeld für Marcio Borges,
der unter der Woche an einer Magenverstimmung gelitten hatte, Heimkehrer"
Thomas Franck zu seinem lange erwarteten ersten Einsatz für den SVW. Für Borges rückte
fortan Dariusz Pasieka in die Abwehrkette. Auch wenn sich Thomas Franck in der Folgezeit
stets bemüht zeigte und sogleich versuchte, seine Mitspieler auf dem Platz zu dirigieren,
merkte man ihm doch die lange Verletzungspause von nahezu 2 Jahren (dies der Hinweis für
alle diejenigen, die meinten, ihn bei jeden Fehlpass auspfeifen zu müssen!) mehr als
deutlich an. Sollte er jedoch weiterhin Spielpraxis bekommen, wird er mit Sicherheit noch
eine sehr große Verstärkung für den SVW im Endspurt um den Aufstieg werden. Doch
zurück zum Spiel. Der FSV Frankfurt versuchte nun zwangsläufig, zumindest etwas nach
vorne zu spielen, derweil der SVW im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel"
nun ein wenig schleifen ließ. So entwickelte sich in den ersten 20 Minuten dieser
Halbzeit mehr und mehr ein Spiel der Marke Sommerfußball".
Erwähnenswert in dieser Phase ist lediglich die einzig nennenswerte Torchance der Gäste.
Ein Frankfurter Spieler sieht Marius Todericiu etwas zu weit vor seinem Tor postiert,
hält aus ca. 25 Metern mit einem hohen Ball aufs Tor und Todericiu kann den Ball gerade
noch im Zurücklaufen vor der Torlinie abwehren. Dies sollte es dann aber auch mit den
Chancen des FSV gewesen sein. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann abermals
Dariusz Pasieka, der in der 69. Minute nach einem Eckball von der linken Seite den Ball
nahezu ungehindert aus 5 Metern zum 3:0 einschädeln"
konnte. Ungefähr ab der 80. Minute agierte dann der FSV Frankfurt, der zu diesem
Zeitpunkt bereits dreimal ausgewechselt hatte, nur noch mit 7 Feldspielern, da kurz
nacheinander 2 Akteure wegen Verletzung aufgeben mussten. Nachdem es wohl kurze Zeit
dauerte, bis dies die Spieler des SVW realisiert hatten, war dann jedoch der Torreigen
eröffnet! Nach feinem Zuspiel von Zhou Ning erzielt der eingewechselte Carsten Lakies in
der 85. Minute per Flachschuss aus halblinker Position aus ca. 8 Metern das 4:0 und nur 3
Minuten später erhöht Zhou Ning nach Vorlage von Lakies aus ca. 5 Metern per
Flachschuss
auf 5:0. Doch selbst dies konnte den Torhunger" des SVW nicht stillen. In der
90. Minute setzt sich Lamine Cissé mit einem feinen Solo auf der rechten
Seite des Strafraumes durch, umkurvt noch den Torwart und schiebt anschließend quasi von
der Torauslinie zum Endstand von 6:0 ein.
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